
hervorragenden Sachkennern auf diesem Gebiet einen Workshop zur Bedeutung des Qualitätsmanagement in der Inneren Medizin durchgeführt. Nachfolgend finden Sie die Ausführungen des Vorsitzenden dieses Ausschusses, Herrn Kollegen Dr. Birkner, und des Vizepräsidenten des Berufsverbandes Deutscher Internisten, Herrn Kollegen Dr. Hofmann. In der nächsten Ausgabe der „Mitteilungen“ des Berufsverbandes Deutscher Internisten werden zu diesem Thema weitere Ausführungen folgen von
Eine erfolgreiche Revaskularisation von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) erfordert ein umfassendes Verständnis der Risikopopulation und der verfügbaren Behandlungsoptionen. Bereits die Dringlichkeit einer Revaskularisation ist je nach Krankheitsbild sehr unterschiedlich. Patienten mit Claudicatio intermittens sollen vor einer eventuell notwendigen Revaskularisation ein strukturiertes Trainingsprogramm durchlaufen, während eine akute Extremitätenischämie einen medizinischen Notfall darstellt und eine Revaskularisation innerhalb weniger Stunden erforderlich macht. Endovaskuläre Behandlungstechniken haben sich in den letzten 20 Jahren rasant weiterentwickelt. Neue Technologien und Verfahrenstechniken ermöglichen es, selbst komplexe Läsionen erfolgreich endovaskulär zu versorgen; die meisten Patienten können daher heute im Sinne einer „Endovascular-first-Strategie“ minimal-invasiv behandelt werden. Die Bypasschirurgie bleibt eine wichtige Option für Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung. Die angewendeten Techniken variieren je nach klinischem Bild, Lage und Komplexität der Läsion. Zwar ist die Evidenz für verschiedene Techniken eingeschränkt, doch sind zahlreiche klinische und läsionsbezogene Faktoren bekannt, die entscheidend sind für den akuten technischen Erfolg und die Langzeitoffenheitsrate. Gerade die Verwendung von paclitaxelbeschichteten Ballons und Stents konnte die Restenose- und Wiedereingriffsrate nach femoropoplitealen Interventionen deutlich reduzieren. Allerdings wird ein spätes Mortalitätssignal in Zusammenhang mit der Verwendung dieser Devices weiterhin diskutiert. Nach erfolgreicher Intervention sollten eine entsprechende medikamentöse Therapie und standardisierte Nachkontrollen etabliert werden, um unerwünschte Extremitätenereignisse zu verhindern und die hohe kardiovaskuläre Ereignisrate zu vermindern.
Eine 32-jährige Büroangestellte ist wegen wiederholter Rückenbeschwerden und Zystitiden bei ihrem Hausarzt in Betreuung. Akut traten beim Gehen massive Hüftschmerzen links auf, zu Hause konnte sie kaum mehr sitzen und wegen erneuter Rückenschmerzen kaum mehr liegen. Zudem fing die Patientin an zu schwitzen, es wurde ihr übel. Unter Ibuprofen trat keine Besserung ein, sodass sie mit dem Rettungsdienst in die Notaufnahme gebracht wurde. Bei einer Körpertemperatur von 37,9 °C war sie hypoton und tachykard (Blutdruck 80/50mmHg, Herzfrequenz 110/min), verwirrt und hatte eine Atemfrequenz von 16/min bei einer O2Sättigung 92%. Sie weist ein diffuses makulöses Exanthem auf, die Zehen und Hände sind kühl. Die Patientin ist oligurisch. Die Wirbelsäule ist im Bereich der Lendenwirbel deutlich klopfschmerzhaft, eine Bewegung der linken Hüfte ist schmerzbedingt kaum möglich. Bei der weiteren körperlichen Untersuchung fallen multiple ältere und frische Follikulitiden und Furunkel mit Abszessen im Bereich der Leisten auf: Nach der Intimrasur treten diese Infektionen immer wieder auf, sie mussten in den letzten Jahren auch bereits operiert werden, vor etwa 10 Tagen hat die Patientin selbstständig einen Abszess mit den Fingern ausgedrückt.
Several RNA-, vector-, and protein-based coronavirus disease 2019 (COVID-19) vaccines are currently available in order to achieve high titers of neutralizing antibodies against the spike protein as well as strongly activated CD4+- and CD+ T-cells. However, there are formulation-specific advantages and disadvantages with regard to physicochemical stability, spectrum of adverse effects, need for adjuvants or adaptability to potentially novel viral variants. Whereas children and pregnant women now have access to COVID-19 vaccines, it often remains difficult to achieve sufficient cellular and humoral immunity in heavily immunocompromised patients. As a consequence, innovative vaccines need to be developed for these patients. Undoubtedly, reports addressing, e.g. vaccine-associated myocarditis or thrombotic thrombocytopenia have led to uncertainties; however, vaccination remains the most important cornerstone in containing the pandemic.