Creativity plays an important role in numerical problem solving. Although the neural underpinnings of creativity have been studied over decades, very little is known about neural mechanisms of the creative process that relates to numerical problem solving. In the present study, we employed a numerical analogical reasoning task with functional Magnetic Resonance Imaging (fMRI) to investigate the neural correlates of divergent production of rules in numerical analogical reasoning. Participants performed two tasks: a multiple solution analogical reasoning task and a single solution analogical reasoning task. Results revealed that divergent production of rules involves significant activations at Brodmann area (BA) 10 in the right middle frontal cortex, BA 40 in the left inferior parietal lobule, and BA 8 in the superior frontal cortex. The results suggest that right BA 10 and left BA 40 are involved in the generation of novel rules, and BA 8 is associated with the inhibition of initial rules in numerical analogical reasoning. The findings shed light on the neural mechanisms of creativity in numerical processing.
Besides cognitive impairment, patients with dementia commonly present with a sleep disturbance. The most robust polysomnographic finding in Alzheimer’s dementia (DAT) is reduction of REMsleep. Cholinsterase inhibitors (Che-I) are able to increase REM-sleep in volunteers. The objective of this study was to evaluate the effects of Che-I on REM-sleep in DAT and frontotemporal dementia (FTD) during long-term treatment. So far, 13 patients with low to moderate dementia could be examined. 7 patients were classified as having DAT and 6 patients as having FTD. A polysomnography was performed in all patients who were free of psychotropic medication before therapy with a Che-I and after 5–10 months, while patients were on monotherapy with a Che-I. In all patients sleep continuity disruption was observed. In DAT a more accentuated REM sleep reduction in comparison to FTD was found. Treatment with Che-I did not improve sleep continuity. However, REM-sleep increased in patients with DAT, but not in patients with FTD. Furthermore, REM-latency was reduced in DAT after treatment with Che-I. The observed REMsleep reduction in patients with DAT compared to FTD may suggest that cholinergic neurotransmission is more impaired in DAT than in FTD. However, it remains unclear whether the increase of REM-sleep after long-term treatment with Che-I in DAT may only reflect a mere pharmacological effect or whether this increase may be related to the efficacy of anti-dementia treatment
Disturbance of sleep-wake pattern is a prominent feature in patients with dementia. In an ongoing study polysomngraphy was registered in 18 patients including dementia of Alzheimer (AD) and Lewy body type and frontotemporal dementia (FTD). In five patients with a monotherapy of donepezil or galantamine over two months sleep EEG could be assessed twice.
Patienten mit Demenz leiden an einer erheblichen Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Nur in wenigen Studien wurde bisher eine polysomnographische Evaluation des Schlafs von Patienten mit Demenz vorgenommen. In diesen Studien, die vorwiegend an Patienten mit M. Alzheimer (AD) durchgeführt wurden, zeigte sich neben einer Störung der Schlafkontinuität v.a. eine Reduktion des REM-Schlafs. In einer Studie bei Patienten mit Lewy Körperchen Demenz finden sich neben einer gestörten Schlafkontinuität vermehrt periodische Beinbewegungen im Schlaf im Vergleich zu Patienten mit AD. Bei Patienten mit frontotemporaler Demenz wurde der Schlaf bisher kaum untersucht.
Patienten mit Demenz leiden neben ihrer kognitiven Störung an einer Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, die häufig durch eine nächtliche Unruhe und ein Schlafverhalten während des Tages gekennzeichnet ist. Nur in wenigen Studien wurde bisher der Schlaf von Patienten mit Demenz polysomnographisch untersucht. In diesen Studien, die vorwiegend an Patienten mit Morbus Alzheimer durchgeführt wurden, zeigte sich neben einer Störung der Schlafkontinuität vor allem eine Reduktion des REM-Schlafs. In einer Studie bei Patienten mit Lewy Körperchen-Demenz finden sich neben einer gestörten Schlafkontinuität vermehrt periodische Beinbewegungen im Schlaf. Bei Patienten mit frontotemporaler Demenz wurde der Schlaf bisher nicht systematisch untersucht. In der noch laufenden Studie konnte bei bisher 18 Patienten ohne psychotrope Medikation eine Polysomnographie abgeleitet werden. Zehn Patienten (5 Männer, 5 Frauen, Alter 73,6±6,5 Jahre) litten an einer Demenz vom Alzheimer-Typ, sechs hatten eine frontotemporale Demenz (3 Männer, 3 Frauen, Alter 57,8±11,3 Jahre), bei zwei Patienten bestand der dringende Verdacht auf eine Lewy Körperchen-Demenz. Bei allen Patienten wurde zudem eine neuropsychologische Testung mit der CERAD-Testbatterie vorgenommen. Die Ergebnisse der bisher vorliegenden Daten zeigen, dass bei allen Patienten eine deutliche Störung der Schlafkonituität vorliegt und diese meist stärker ausgeprägt ist, als sie subjektiv wahrgenommen wird. Der REM-Schlaf war bei Patienten mit Morbus Alzheimer im Vergleich zu Patienten mit frontotemporaler Demenz reduziert. Zudem wurde bei Patienten mit Morbus Alzheimer häufig und bei einem Patienten mit Lewy Körperchen-Demenz das Auftreten von schlafbezogenen Atemstörungen gefunden, nicht aber bei frontotemporaler Demenz. Die Störung der Schlafkontinuität war nicht mit der in der CERAD-Testbatterie erhobenen kognitiven Leistung korreliert. Die bisherigen Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Störungen der Schlafkontinuität bei Patienten mit Demenz häufig auftreten und meist stärker ausgeprägt sind als dies von den Patienten selbst wahrgenommen wird. Zudem findet sich bei Patienten mit Morbus Alzheimer eine deutliche Reduktion des REM-Schlafs, die in dieser Studie bei Patienten mit frontotemporaler Demenz weit geringer ist. Bei vielen der untersuchten Morbus Alzheimer-Patienten wurden zudem klinisch relevante schlafbezogene Atemstörungen und auch periodische Beinbewegungen im Schlaf entdeckt, die mit der Störung des polysomnographischen Profils in Zusammenhang stehen und auch zur kognitiven Leistungsminderung beitragen könnten.