Eine Fehlregulation des PI3K/Akt/mTOR Signaltransduktionswegs lässt sich bei einer Vielzahl von Tumoren nachweisen. Moderne Forschungsansätze beschäftigen sich mit der Modifikation dieses Signaltransduktionsweges und aktuelle Daten deuten darauf hin, dass auch die subzelluläre Lokalisation von Akt und mTOR eine wichtige Rolle spielt. RAD001, ein Inhibitor der mTOR-Kinase, ist ein bereits etablierter Vertreter der ‘targeted therapies’ beim Mammakarzinom. Trotz der viel versprechenden antitumorösen Eigenschaften von RAD001, können sich im Rahmen der Mammakarzinomtherapie u.a. durch die RAD001-induzierte Phosphorylierung des Akt-Onkogens Resistenzen entwickeln. Chloroquin (CQ) ist Teil der viel versprechenden chemischen Familie der Quinoline, wie z.B. der pan-PI3K-Inhibitor BEZ235. Eine Kombinationstherapie von CQ und RAD001 stellt einen interessanten Ansatz in der Behandlung des Mammakarzinoms dar und wurde hier untersucht.
Einleitung: RAD001, ein Inhibitor der mTOR-Kinase, ist ein bereits etablierter Vertreter der ‘targeted therapies’ beim Mammakarzinom. Trotz der viel versprechenden antitumorösen Eigenschaften von RAD001, können sich im Rahmen der Mammakarzinomtherapie Resistenzen entwickeln. Chloroquin (CQ) ist ein bekanntes Antimalariamittel, bei dem bereits in vitro und in vivo antitumoröse Effekte nachgewiesen werden konnten. Molekularbiologische Versuche ergaben, dass CQ die RAD001-induzierte Phosphorylierung des Akt-Onkogens effektiv verhindern kann. In diesem Projekt wurde in einem Mammakarzinom MCF7 Xenograft Mausmodell die Kombination beider Substanzen untersucht.