Zielsetzung Untersuchung resorbierbarer Fixationsmaterialien in Abhängigkeit des Scheiden pH-Wertes und der Verwendung von Estriol Creme.
Introduction Ovarian-cryopreservation with subsequent transplantation is a restoring fertility option in women at risk of premature ovarian-failure. The association between infertility and endometriosis is well known. Although endometriosis usually ends with the menopause due to decreasing estrogen, endometriosis can occur after menopause. This study aims to investigate women with premature menopause with endometriosis diagnosed during ovarian-tissue-transplantation, and to address the questions of how endometriosis after cytotoxic treatment and premature menopause might be explained, whether it affects pregnancy rates, and whether there is an association between endometriosis and the original cancer.
Background Ovarian insufficiency is a concern for long-term cancer survivors. Ovarian-cryopreservation is a fertility preservation-technique through transplantation of frozen-thawed tissue; actual organ function and hormonal production is preserved. Perimenopausal endometriosis is rare, however it can be surprising diagnosed in transplantation of cryopreserved tissue. The thawed tissue may not be transplanted and has to be refrozen.
Zielsetzung Zum Fertilitätserhalt vor gonadotoxischer Therapie kann Ovarialgewebe eingefroren und nach der Therapie wieder transplantiert werden, allerdings nicht bei Patientinnen mit mittlerer/hoher ovarieller Metastasierungsgefahr. Eine vielversprechende Alternative ist das künstliche Ovar, weil die Ovarialfollikel hierzu aus dem Gewebe extrahiert und somit von malignen Zellen abgetrennt werden. Ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung des künstlichen Ovars ist ein Protokoll, welches möglichst viele Ovarialfollikel intakt und überlebensfähig extrahiert.
Einleitung: Das Ullrich-Turner-Syndrom kommt bei ca. 1 : 2500 lebendgeborenen Mädchen vor und stellt damit die häufigste Chromosomenanomalie bei Frauen da. Die Diagnose Turner-Syndrom hat gravierende Folgen für die Fertilität, was für Betroffene eine große Herausforderung darstellt. Nur ca. 2 – 10% Patientinnen mit UTS erzielen Schwangerschaften, ca. 80% haben vor Abschluss der Pubertät die meisten oder alle ihrer Keimzellen verloren und sind dauerhaft infertil. Dies lässt die Frage nach fertilitätsprotektive Maßnahmen aufkommen, allerdings ist wenig über Strategien zur Fertilitätserhaltung in dieser Patientinnen-Gruppe bekannt.
Der Fertilitätserhalt bei Mädchen ist besonders schwer, da einige der etablierten Techniken aufgrund des pubertären Reifezustandes nicht angewendet werden können und hämatologischen Erkrankungen im Vordergrund stehen, bei denen oft nur ein kurzes Zeitfenster für fertilitätserhaltende Therapien bleibt. Die Kryokonservierung von Ovarialgewebe ist häufig die einzige Option bei Mädchen vor der Menarche. Während die Kryokonservierung von Ovarialgewebe eine etablierte Technik des Fertilitätserhalts bei Frauen darstellt, sind Indikationen zur Kryokonservierung von Ovarialgewebe bei Mädchen noch unklar.
Ovarian tissue cryopreservation before gonadotoxic anti-cancer treatment and retransplantation of frozen-thawed tissue is an innovative fertility preservation method. Nevertheless, patients with moderate-to-high risk of ovarian metastasis cannot benefit due to the risk to reintroduce malignant cells. A promising alternative is grafting an auto-artificial ovary by seeding isolated follicles in an artificial matrix. The novelty of this work is represented by the use of a biomimetic approach for the matrix fabrication resembling the human ovarian tissue morphology.
Controversial studies have suggested that impaired oocyte quality may be involved in the pathogenesis of endometriosis-related infertility. Up to now, no study has evaluated the effect of oocyte quality with a zygote score from infertile women with endometriosis in comparison to women excluded endometriosis.
Fertilitätsprotektive Maßnahmen spielen aufgrund steigender Überlebensraten bei Krebserkrankungen sowie aufgrund der Fortschritte in der Reproduktionsmedizin zunehmend eine Rolle. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten.
Die absolute uterine Infertilität (AUI) betrifft 3–5 % aller Frauen und galt als unheilbar. Zur Erfüllung des Kinderwunsches kam für diese Frauen bisher nur eine (in Deutschland verbotene) Leimutterschaft oder eine Adoption in Frage. Dank der modernen Fortschritte in der Chirurgie und Transplantationsimmunologie ist es heutzutage aber möglich, Frauen mit AUI neue Hoffnung durch eine Uterustransplantation zu geben. Im vergangenen Jahrzehnt wurde die Methodik anhand einer Reihe von Tierversuchen erprobt, und international sind bislang insgesamt 11 Fälle von humanen Uterustransplantationen publiziert. Fünf gesunde Kinder wurden bereits in Schweden nach einer Uterustransplantation geboren. Die Option, einer Frau eine Gebärmutter zu implantieren und ihr so (zurzeit noch nach außerkörperlicher Befruchtung/In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer) zu einer Schwangerschaft zu verhelfen, hat sich, auch wenn sich das Verfahren noch in einem experimentellen Stadium befindet, als eine realistische Option bei AUI erwiesen. Die Uterustransplantation eröffnet neue Horizonte in der modernen Frauenheilkunde, wirft aber gleichzeitig medizinische und ethische Fragen auf.
Die einzige realistische Möglichkeit zum Fertilitätserhalt bei an Krebs erkrankten Mädchen vor der Pubertät ist die Kryokonservierung von Ovargewebe. Bis heute ist noch nicht eindeutig bewiesen, dass vor der Pubertät entnommenes Ovargewebe nach einer Transplantation nach Abschluss der onkologischen Therapie Funktionszeichen wie das Eierstockgewebe von fertilen Frauen aufweist. Unser Ziel war der Nachweis der wiederholten spontanen Bildung antraler Follikel und reifer Eizellen in der immundefizienten Maus nach Xenotransplantation von Ovargewebe, das einem Mädchen vor Beginn der Pubertät entnommen wurde.
Die Kryokonservierung von ovariellem Gewebe mit Retransplantation wird seit über einem Jahrzehnt als Methode zum Fertilitätserhalt untersucht und erzielte mit über 60 Geburten gerade in jüngster Zeit erhebliche Erfolge. In entsprechenden Zentren kann bereits einen Tag nach Vorstellung der Patientin das Ovarialgewebe entnommen und direkt kryokonserviert werden, sodass es zu keiner Verschiebung der onkologischen Therapie kommt. Es gibt aber auch die Möglichkeit das Gewebe extern zu entnehmen und zu einem auf die Kryokonservierung von Ovargewebe spezialisierten Zentrum mit angeschlossener Kryobank, wie die Frauenklinik Erlangen, zu überführen. Ziel dieser Arbeit war es, eine Übersicht über die klinischen Erfahrungen sowie der im Rahmen einer ergänzend durchgeführten Befragung gesammelten Informationen über die Fertilität, den Kinderwunsch und den Wunsch nach Retransplantation an unserer Klinik zu geben.