PURPOSE:To evaluate dual-energy CT (DECT) imaging of hypodense liver lesions in patients with hepatic steatosis, having a high incidence in the general population and among cancer patients receiving chemotherapy.METHODS:One hundred and five patients with hepatic steatosis (liver parenchyma <40 HU) underwent contrast-enhanced DECT with reconstruction of pure iodine (PI), optimum contrast (OC), 80 kVp, and 120 kVp-equivalent data sets. Image noise (IN), lesion to liver signal to noise (SNR) and contrast to noise (CNR) ratios were quantitatively analysed; image quality was rated on a 5-point scale (1, excellent; 2, good; 3, fair; 4, poor; 5, non-diagnostic) by two independent reviewers.RESULTS:In 21 patients with hypodense liver lesions, IN was lowest in PI followed by 120 kVp-equivalent and OC, and highest in 80 kVp. SNR was highest in PI (1.30), followed by 120 kVp-equivalent (0.72) and 80 kVp (0.63), and lowest in OC (0.55). CNR was highest in 120 kVp-equivalent (4.95), followed by OC (4.55) and 80 kVp (4.14), and lowest in PI (3.63). The 120 kVp-equivalent series exhibited best overall qualitative image score (1.88), followed by OC (1.98), 80 kVp (3.00) and PI (3.67).CONCLUSION:In our study, the 120 kVp-equivalent series was best suited for visualization of hypodense lesions within steatotic liver parenchyma, while using DECT currently seems to offer no additional diagnostic advantage.KEY POINTS:• Hepatic steatosis has high incidence in the general population and following chemotherapy. • Hypodense liver lesions can be obscured by steatotic liver parenchyma in CT. • Low kV p -CT shows no advantage in detecting hypodense lesions in steatotic livers. • Additional DECT image information does not improve visualization of hypodense lesions in steatosis. • 120 kV p -equivalent imaging yields best quantitative and qualitative image analysis results.
Purpose: The purpose of this study was to evaluate the diagnostic accuracy of full-body linear Xray scanning (LS) in multiple trauma patients in comparison to 128-multislice computed tomography (MSCT).Materials and Methods: 106 multiple trauma patients (female: 33; male: 73) were retrospectively included in this study. All patients underwent LS of the whole body, including extremities, and MSCT covering the neck, thorax, abdomen, and pelvis. The diagnostic accuracy of LS for the detection of fractures of the truncal skeleton and pneumothoraces was evaluated in comparison to MSCT by two observers in consensus. Extremity fractures detected by LS were documented.Results: The overall sensitivity of LS was 49.2 %, the specificity was 93.3 %, the positive predictive value was 91 %, and the negative predictive value was 57.5 %. The overall sensitivity for vertebral fractures was 16.7 %, and the specificity was 100 %. The sensitivity was 48.7 % and the specificity 98.2 % for all other fractures. Pneumothoraces were detected in 12 patients by CT, but not by LS. 40 extremity fractures were detected by LS, of which 4 fractures were dislocated, and 2 were fully covered by MSCT.Conclusion: The diagnostic accuracy of LS is limited in the evaluation of acute trauma of the truncal skeleton. LS allows fast whole-body X-ray imaging, and may be valuable for detecting extremity fractures in trauma patients in addition to MSCT.
Lymphangioleiomyomatose (LAM) Von einer LAM sind fast ausschlieslich Frauen betroffen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 34 Jahren [3]. Die weltweite Inzidenz betragt rund 100 Falle/Jahr. Oftmals kommt es zu einer Verzogerung zwischen dem Auftreten der klinischen Symptomatik und der anschliesenden Diagnosestellung. Bei der Erkrankung kommt es zu einer abnormen Proliferation unreifer glatter Muskelzellen sowie zur Ausbildung von Lungenzysten. Typischerweise ist das zwischen den Lungenzysten lokalisierte Lungenparenchym normal. Die Lungenzysten konnen rupturieren mit der Folge eines Spontanpneumothorax [4]. Eine Obstruktion der Lymphbahnen kann zu einem Chylothorax fuhren. In der hochaufgelosten CT-Untersuchung des Thorax (HRCT) zeigen sich typischerweise diffus verteilte, dunnwandige Lungenzysten die typischerweise einen Durchmesser zwischen 2 und 5 mm aufweisen. Vorzugsweise sind die Lungenzysten bei der LAM in den basalen Lungenabschnitten lokalisiert. Neben den Lungenzysten sind HRCT-typische Veranderungen eine Verdickung der interlobularen Septen sowie fleckige Milchglastrubungen. Daruber hinaus kann es zu einer hilaren und mediastinalen Lymphadenopathie kommen. Eine wesentliche Differenzialdiagnose der Lymphangioleiomyomatose ist die Langerhans-Zell-Histiozytose (LZH), bei der die Lungenzysten oftmals mit Rundherden einhergehen, die im Verlauf einschmelzen konnen. Im Gegensatz zur LAM, bei der die Lungenzysten typischerweise glatt begrenzt und uniform sind, weisen dahingegen die Lungenzysten bei der LZH oftmals bizarre Formen auf. Abdominelle Manifestationen im Rahmen einer LAM treten bei mehr als 70 % der betroffenen Patienten auf. In den meisten Fallen werden renale AML festgestellt [5]. Aufgrund der Proliferation glatter Muskelzellen in abdominalen Lymphgefasen mit Obstruktion und konsekutiver Dilatation entwickeln sich Lymphangioleiomyome. Ferner werden eine Lymphadenopathie sowie ein chyloser Aszites beobachtet [4]. Ohne Behandlung schreitet die Erkrankung langsam bis zum Lungenversagen fort. Die 10-Jahres-Uberlebensrate bei Patienten mit LAM werden in der Literatur sehr unterschiedlich mit Werten zwischen 49 und 79 % angegeben [4, 6]. Die Behandlungsstrategien bei Patienten mit LAM umfassen eine Vielzahl von Optionen (Hormontherapie, Oopherektomie, Pleurodese, Pleurektomie, Pleuraabrasio, Lungentransplantation). Eine Ubersicht gibt Sullivan [7]. Angiomyolipom (AML) Das AML ist der haufigste gutartige Nierentumor. Die Pravalenz von AML bei gesunden Erwachsenen wird in der Literatur mit 0,13 % angegeben [8]. Angiomyolipome sind langsam wachsende Tumoren, die aus abnormen Blutgefasen, glatter Muskulatur sowie Fett bestehen. Eine typische Komplikation von AML mit einer Grose von > 4 cm sind intratumorale Einblutungen [9]. Intratumorale Aneurysmata gelten als Prediktor fur die Spontanruptur [9]. Tumorblutungen werden oftmals chirurgisch oder interventionell-radiologisch behandelt. Nachdem Moorhead et al. [10] uber den Nutzen der transarteriellen Embolisation bei symptomatischen AML berichteten, wurde diese Methode zunehmend eingesetzt. Die transarterielle Embolisation kann sowohl bei ruptierten AML verwendet werden als auch um das Wachstum zu bremsen oder eine Ruptur zur verhindern. In seltenen Fallen wachsen Angiomyolipome aggressiv und dehnen sich z. B. bis in die V. cava inferior aus [11, 12]. Eine biphasische Kontrastmittel(KM)-verstarkte CT-Untersuchung kann hilfreich sein, um zwischen einem fettarmen AML und einem Nierenzellkarzinom (NCC) zu differenzieren: AML zeigen typischerweise ein homogenes, prolongiertes Enhancement [2]. In Abhangigkeit vom Tumorsubtyp zeigen NCC dagegen oftmals ein „wash out“ [2, 13]. In einer retrospektiven Studie von Hindman et al. [14] wurde versucht, mittels MRT zwischen fettarmen AML und NCC zu differenzieren. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die diagnostische Aussagefahigkeit von In- und Out-phase-Gradientenechosequenzen eingeschrankt ist, wohingegen T2-gewichtete Sequenzen hilfreich sein konnen: Ein Signalabfall relativ zum Nierenparenchym sowie eine geringe Tumorgrose sprechen eher fur ein fettarmes AML. Ein groser Tumor mit intratumoralen Nekrosen spricht demgegenuber fur ein NCC. Sollte innerhalb des Tumors kein Fett detektiert werden konnen, empfiehlt sich die engmaschige Verlaufskontrolle mit einer Ultraschall- oder einer nicht kontrastverstarkten CT-Untersuchung. In einer kurzlich publizierten Arbeit kommen Kang et al. [15] zu dem Schluss, dass weder mit der CT, noch der MRT zuverlassig zwischen soliden gutartigen Tumoren (z. B. Onkozytom, lipidarmes Angioleiomyom) und bosartigen Raumforderungen der Niere differenziert werden kann. Letztlich ist in einigen Fallen eine bioptische Sicherung erforderlich [16]. Tuberoser Sklerosekomplex („tubersosis sclerosis complex“, TSC) Bei der tuberosen Sklerose handelt sich es um eine seltene, autosomal dominant vererbte Erkrankung, die zur Gruppe der Phakomatosen gezahlt wird. Die Pravalenz der tuberosen Sklerose reicht von 1:6000–1:12.000 und rund zwei Drittel der Falle treten sporadisch auf [17]. Die tuberose Sklerose kann eine Vielzahl von Beschwerden an nahezu allen Organen verursachen. Inzwischen hat sich daher die Bezeichnung TSC durchgesetzt: Neben ossaren und kardialen (Rhabdomyome) Veranderungen sind v. a. intrakranielle (Astrozytome, subependymale Tubera), pulmonale (runde, dunndwandige Zysten [LAM]) und renale Veranderungen (AML) zu berucksichtigen. Nierenzellkarzinome, die im Rahmen der TS auftreten, sind bei jungeren Patienten zu beobachten. Eine Ubersicht uber die Manifestationen der TS in verschiedensten Organen findet sich in [18]. Lungenzyste Eine Lungenzyste hat typischerweise eine 1 mm bis max. 4 mm dicke Wand. Der Durchmesser einer Lungenzyste ist normalerweise unter 1 cm (Abb. 4). Per Definition kann zwischen Lungenzysten und Kavernen differenziert werden, wobei bei letzteren die Wanddicke > 4 mm betragt. Oftmals gibt es Uberlappungen zwischen zystischen Lungenerkrankungen mit Lungenerkrankungen, die multiple Kavernen aufweisen. Eine Ubersicht uber die Differenzialdiagnose multipler Lungenzysten gibt Tab. 1. Open image in new window Abb. 4 Ausschnittsvergroserung aus Abb. 3a. Lungenzyste im Segment 3 links (Pfeil). Durch die vor 5 Jahren angefertigte CT-Untersuchung des Thorax wurde erstmals der Verdacht auf eine Lymphangioleiomyomatose im vorliegenden Fall geausert. Bei Zustand nach Spontanpneumothorax links einliegende Thoraxdrainage (*) Tab. 1 Differenzialdiagnosen bei Patienten mit multiplen Lungenzysten. (Aus [20], mod. nach [21]) Angeborene und neonatale Erkrankungen – Bronchopulmonale Dysplasie – Wilson-Mikity-Syndrom – Zystische adenomatoide Malformation (CAM) Erkrankungen der Luftwege – Bulloses Emphysem – Zystische Bronchiektasen Infektiose Erkrankungen – Tuberkulose und atpyische mykobakterielle Infektionen – Pilzinfektionen – Pneumatozelen verursacht z. B. durch Staphylococcus pneumoniae – Parasitare Infektionen, z. B. Echinokokkose Embolische Erkrankungen – Lungenarterienembolie – Septische Embolien Neoplastische Erkrankungen – Hamatogene Metastasen – Lungenbeteiligung bei laryngealer Papillomatose – Morbus-Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome Autoimmunerkrankungen – Eingeschmolzene Rheumaknoten – Wegner-Granulomatose – Polyarteriitis nodosa Erkrankungen unklarer Genese – Sarkoidose – Langerhans-Zell-Histiozytose (Histiozytose X, raucherassoziiert! Betroffen sind v. a. die Oberlappen unter relativer Aussparung der Lungenbasis) – Idiopatische pulmonale Fibrose (IPF, engl. „idiopathic usual interstitial pneumonia“, UIP; v. a. subpleural und basal mit assoziertem Volumenverlust der Lunge) Trauma – Traumatisch bedingte Lungenzysten (Lungenlazeration) – Kohlenwasserstoffaufnahme mit Formation von Pneumatozelen Erkrankungen, die mit Lungenzysten verwechselt werden konnen – Herniation von Darmschlingen nach intrathorakal – Mit Luft gefulltes Empyem – Historisch: Extraperiostale Plombe mit Lucite® [19]
Die Kompression der V. iliaca mit Ausbildung eines Sporns und daraus resultierender akuter oder chronischer tiefer Venenthrombose wurde erstmals von May und Thurner 1957 beschrieben [3]. Bei insgesamt 430 durchgefuhrten Autopsien wurde eine Kompression der Vene in 22 % der Falle festgestellt. Verschiedenste chirurgische Techniken zur Korrektur der Venenobstruktion werden in der Literatur beschrieben – darunter der venovenose Bypass mittels autologer Vene [4], die Ruckverlagerung der A. iliaca externa [5], die Anlage einer Gewebeschlinge, um die Arterie gegenuber den Vene anzuheben [6] sowie die Exzision des Venensporns mit anschliesender Patch-Venoplastie [7]. Die endovaskulare minimal-invasive Therapie ist in der Lage, sowohl den Thrombus (mechanisch/lokal medikamentos) als auch den Venensporn (Ballondilatation/Stenteinlage) zu beseitigen. Der erste Bericht, in dem das May-Thurner-Syndrom ausschlieslich endovaskular behandelt worden war, wurde von Berger et al. [8] 1995 veroffentlicht. Moudgill et al. [9] fuhrten eine Medline-Suche mit den Schlusselwortern „May-Thurner“ und „treatment“ mit der Einschrankung „humans“ im Zeitraum von 1997–2008 durch. Hierbei wurden insgesamt 30 Arbeiten gefunden, wobei 6 Arbeiten genauer ausgewertet wurden. Die anderen 24 Arbeiten wurden ausgeschlossen (u. a. aufgrund zu geringer Fallzahl (< 5), Behandlung von Kindern, Einsatz chirurgischer Techniken etc.). Somit konnten insgesamt 113 Patienten aus 6 Studien mit folgenden Ergebnissen analysiert werden: 72 % der Patienten waren Frauen. Mit insgesamt 77 % war die haufigste Prasentation die tiefe Venenthrombose, gefolgt von Odem und Schmerz ohne dokumentierte tiefe Venenthrombose (23 %). Zum Diagnosezeitpunkt stellten sich die Patienten meist mit akuten Symptomen (73 %) und weniger mit chronischen Symptomen vor (27 %). Alle Patienten erhielten eine Thrombolysetherapie (medikamentos 79 %; mechanisch 21 %). 97 % der Patienten erhielten einen Stent, 3 % eine alleinige Angioplastie und 100 % eine postprozedurale Antikoagulation. Die technische Erfolgsrate wurde mit 95 %, die 1-Jahres-Offenheitsrate mit 96 % angegeben. Cil et al. [10] berichten von einer 26 Jahre alten Patientin, die sich mit einer seit 6 Jahren bestehenden schmerzlosen Schwellung des Oberschenkels vorstellte. Weder mittels Ultraschall noch mittels kontrastmittelgestutzter CT-Untersuchung konnte ein Thrombus detektiert werden. Im CT wurde jedoch eine Kompression der linken V. iliaca communis durch die rechte A. iliaca communis festgestellt. Im daraufhin durchgefuhrten Phlebogramm zeigten sich ausgedehnte Kollateralkreislaufe.
Background Heat shock proteins are acute phase proteins that are upregulated in inflammation or following thermal stress. We analyzed the presence of the heat shock protein 70 (Hsp 70) in choroidal neovascular (CNV) membranes secondary to AMD after treatment with verteporphin photodynamic therapy (PDT) or transpupillary thermo therapy (TTT) to determine whether treatment correlated with the presence of Hsp70. Results CNV membranes were removed by pars plana vitrectomy (ppV) and subretinal extraction. The membranes were analysed by light microscopy and the presence of Hsp 70 was examined using histochemistry. HeLa Cells served as controls. Of the 14 membranes analysed 11 were Hsp70 positive and 3 negative. In the no pre-treatment group of 8 membranes 6 were Hsp70 positive and 2 negative; in the PTD group all 4 membranes were positive and in the TTT group 1 membrane was positive and 1 membrane was negative for Hsp70. Conclusion Hsp70 is present in the most CNV membranes secondary to AMD. Pre-treatment of the membrane with PTD or TTT does not appear to influence the expression of Hsp70.
A 68-year-old male patient presented with mild tenderness in the suprasymphyseal region, hematuria and dysuria. In this case typical symptoms of a sigmoid-vesical fistula were initially absent. Because of hematuria and the findings provided by urethrocystoscopy, the radiological diagnosis was a bladder tumor. Contrast-enhanced computed tomography with rectal contrast administration provided the decisive information. In addition to sigmoid diverticulitis (fat stranding/centipede sign) in the urographic phase, contrast media was well traceable intraluminally from the bladder through the bladder wall abscess and subsequently in the sigmoid colon.