Die Zurückhaltung deutscher Universitäten gegenüber der Weiterbildung, vor allem dann, wenn sie sich als Forschungsuniversitäten verstehen, hat uns veranlasst, einmal genauer hinzuschauen, wie sich international renommierte Forschungsuniversitäten auf dem Feld der Weiterbildung positionieren. Mit überraschenden Ergebnissen: Die Internetrecherche von vier renommierten Forschungsuniversitäten zeigt eine große Angebotsvielfalt im Bereich der Weiterbildung mit teilweise höheren Teilnehmendenzahlen als in grundständigen Studienangeboten auf. Über zielgruppengerechte Formate und durchlässig gestaltete Strukturen wird zudem den Anforderungen unterschiedlicher Zielgruppen entsprochen.
Anerkennung und Anrechnung von Kompetenzen mussen qualitatsgesichert erfolgen. Dies gilt in besonderem Mase fur die Anerkennung und Anrechnung non-formal und informell erworbener Kompetenzen. Eine Projektgruppe von elf osterreichischen Hochschulen hat gemeinsam mit der AQ Austria Empfehlungen fur Instrumente und die Gestaltung von Verfahren zur Anerkennung und Anrechnung erarbeitet. Sie sollen dazu beitragen, qualitatsgesicherte Verfahren zu entwickeln und dadurch das Vertrauen in Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren zu starken. (DIPF/Orig.)
Oldenburg 2015, 39 S. - (Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen) Padagogische Teildisziplin: Erwachsenenbildung / Weiterbildung; Hochschulforschung und Hochschuldidaktik;
Based on the “learning by designing” approach, this chapter illustrates how media competence can be developed, what didactic design is necessary, and what features this design possesses for teaching media competence in university. The “Natural History Museum Berlin project” is used as an example of this. In this project, during the 2009 summer term, students of the Carl von Ossietzky Universität in cooperation with the Natural History Museum Berlin developed media products (magazine articles, audio and video podcasts) in which they explored and reflected on the topic of “knowledge transfer” in terms of constructivism in an authentic context. The closeness to research activities at the university, and especially at the Department of Continuing Education and Education Management, is one of the essential aspects.
Im Rahmen des Bologna-Prozesses wird von den deutschen Hochschulen verlangt, Angebote und Strukturen so zu gestalten, dass sie uber die grundstandige Ausbildung von jungeren Menschen hinaus zu eine...
This paper uses the example of an Internet-based advanced studies course to show how the portfolio method, as a competence-based form of examination, can be integrated in a blended learning design. Within the framework of a qualitative analysis of project portfolios, we examined which competencies are documented and how students reflected on their competence development process using portfolios.
The actual structures in the German Higher Education System reflect the political intentions of lifelong learning insufficiently. Universities usually plan and organise their programmes for "traditional" students, who enter the university directly after high school to start a full-time Bachelor-Programme and to go ahead with a full-time Master-Programme. Those "traditional" students enter the job market only after graduation. The questions now are, if the number of "non-traditional" students is indeed bigger than estimated, and if German universities therefore have to adjust their programmes to the needs of adult learners, who enter the job market before or during the course of study. Following we explain the actual political discussions regarding this issue, before we describe how other countries deal with adults considered as "non-traditional" learners (e.g. employed students). The article ends with recommendations how to re-organise Bachelor- and Master-Programmes to consider the needs of those students and to better integrate the academic and the vocational (continuing) education system.
Im vorliegenden Beitrag wird am Beispiel eines internetgestützten, weiterbildenden Studiengangs gezeigt, wie die Portfoliomethode als kompetenzbasierte Prüfungsleistung in ein Blended Learning Design integriert werden kann. Im Rahmen einer qualitativen Analyse von Projektportfolios wird untersucht, wie Studierende über ihren Kompetenzentwicklungsprozess reflektieren und welche Kompetenzen auf diese Weise dokumentiert werden.
This chapter summarises the findings of the respective country studies on continuing higher education. On the system level, the chapter presents an overview about the education and higher education policy frameworks. It is discussed here how accessible higher education institutions are in the age of lifelong learning. On the institutional level, information about organisation, management and regulation of continuing higher education is given. In addition to that, the question of central or decentral organisation is focussed and information about special aspects, such as quality assurance, marketing or funding are mentioned. Finally, the questions of profile development and institutional lifelong learning policy are addressed. On the programme level, finding about course structures, new types of learning and specific partnership agreements with the business community are included.
In 2006, an international comparison study investigated the organization and management of university continuing education (UCE). The Finnish continuing education system proved to be especially advanced in this study. On the other hand, it became clear that Germany was still lagging behind in continuing education. In this article, German and Finnish universities are compared with respect to organizational forms and management structures in order to derive potentials for UCE and to identify decisive factors of success.
Die Beschäftigten in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind gegenwärtig mit erheblichen Veränderungen konfrontiert. Der Wandel von bürokratischen Strukturen hin zu modernen unternehmerisch handelnden Bildungseinrichtungen vollzieht sich in einem Umfeld, das durch einen sich verschärfenden Wettbewerb gekennzeichnet ist. Dabei nimmt der Einfluss externer Interessengruppen zu und die öffentliche Aufmerksamkeit, was das Leistungsvermögen und den Umgang mit der neu gewonnenen Autonomie anbelangt, wächst. Von den Beschäftigten wird in Zukunft verlangt, erfolgreiche Bildungsangebote zu entwickeln mit dem Ziel, dass sich die Einrichtungen langfristig am Markt positionieren können. Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten, die Arbeit in Bildungsorganisationen professionalisieren zu helfen. Studierenden und Praktiker auf dem tertiären und quartären Bildungsbereich werden Managementansätze und -konzepte vorgestellt, die ihnen bei der Entwicklung und Vermarktung von Angeboten Unterstützung leisten.
Die Beschäftigten in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind gegenwärtig mit erheblichen Veränderungen konfrontiert. Der Wandel von bürokratischen Strukturen hin zu modernen unternehmerisch handelnden Bildungseinrichtungen vollzieht sich in einem Umfeld, das durch einen sich verschärfenden Wettbewerb gekennzeichnet ist. Dabei nimmt der Einfluss externer Interessengruppen zu und die öffentliche Aufmerksamkeit, was das Leistungsvermögen und den Umgang mit der neu gewonnenen Autonomie anbelangt, wächst. Von den Beschäftigten wird in Zukunft verlangt, erfolgreiche Bildungsangebote zu entwickeln mit dem Ziel, dass sich die Einrichtungen langfristig am Markt positionieren können. Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten, die Arbeit in Bildungsorganisationen professionalisieren zu helfen. Studierenden und Praktiker auf dem tertiären und quartären Bildungsbereich werden Managementansätze und -konzepte vorgestellt, die ihnen bei der Entwicklung und Vermarktung von Angeboten Unterstützung leisten.
Während die Bedeutung des Lifelong Learning international stark wächst und sich in veränderten und erheblich erweiterten Angebotsstrukturen ausdrückt, können die deutschen Einrichtungen der wissenschaftlichen Weiterbildung dies bislang nicht für eine Stärkung ihrer innerhochschulischen Position nutzen. Eine internationale Vergleichsstudie zeigt, dass Organisationsformen, Verantwortlichkeiten oder Bandbreite der bearbeiteten Geschäftsfelder in den Vergleichsländern eine bedeutsamere Position sowohl innerhalb der Hochschulen als auch außerhalb, durch eine stärkere Marktpräsenz, ermöglichen. Dieser Beitrag bietet eine Sicht über „den eigenen Tellerrand“ und zeigt sowohl wie die wissenschaftliche Weiterbildung in den Vergleichsländern positioniert ist als auch welche Implikationen sich hieraus für Deutschland ergeben.
Die Beschäftigten in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind gegenwärtig mit erheblichen Veränderungen konfrontiert. Der Wandel von bürokratischen Strukturen hin zu modernen unternehmerisch handelnden Bildungseinrichtungen vollzieht sich in einem Umfeld, das durch einen sich verschärfenden Wettbewerb gekennzeichnet ist. Dabei nimmt der Einfluss externer Interessengruppen zu und die öffentliche Aufmerksamkeit, was das Leistungsvermögen und den Umgang mit der neu gewonnenen Autonomie anbelangt, wächst. Von den Beschäftigten wird in Zukunft verlangt, erfolgreiche Bildungsangebote zu entwickeln mit dem Ziel, dass sich die Einrichtungen langfristig am Markt positionieren können. Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten, die Arbeit in Bildungsorganisationen professionalisieren zu helfen. Studierenden und Praktiker auf dem tertiären und quartären Bildungsbereich werden Managementansätze und -konzepte vorgestellt, die ihnen bei der Entwicklung und Vermarktung von Angeboten Unterstützung leisten.