Einleitung Präeklampsie, eine schwangerschaftsbedingte Komplikation, ist eine der Hauptursachen für mütterliche und fötale Morbidität und Mortalität. Derzeit gibt es keine präzisen Methoden zur Vorhersage, Vorbeugung oder Behandlung der Krankheit.
Einleitung LDA wird weltweit zur Prävention der Präeklampsie (PE) empfohlen. Jedoch entwickeln einige Schwangere trotz LDA eine PE. PE gilt aufgrund gemeinsamer pathophysiologischer Mechanismen (z.B.: oxidativer Stress) als eine Frühform der kardiovaskulären Erkrankungsformen (CVD). Da Aspirin, als Eckpfeiler der antithrombozytären Therapie der CVD zur Vermeidung der pathologischen Auswirkungen verwendet wird, dient die Thrombozytenfunktionstestung als Surrogat-Marker. Ziel der Arbeit ist, die Thrombozytenfunktion - mit der „Goldstandardmethode“ der Lichttransmissionsaggregometrie (LTA) nach Gustav Born - entsprechend den Erkenntnissen der kardiovaskulären Forschung zu quantifizieren und falls notwendig die prophylaktische Wirkung zu optimieren. „Aspirin low responsiveness”, ein insuffiziente Thrombozytenhemmung, ist ein bekanntes Phänomen in der Kardiologie mit einer Prävalenz von bis zu 60%.
Preeclampsia still represents a life-threatening pregnancy complication, associated with severe maternal and neonatal morbidity and mortality. Low-dose Aspirin is advised to avoid preeclampsia in high-risk pregnancies worldwide. As Aspirin does not cover all women at risk, the prescription raises questions concerning optimal target population, dosage, and onset of therapy. The aim of this study was to test platelet responsiveness on Aspirin by optical aggegrometry, to gain robust biochemically assessment data of Aspirin in an obstetric cohort. 248 women at high risk for development of preeclampsia were included in the study. Aspirin-prophylaxis was administered either in 100 mg (n = 229) or 150 mg (n = 90) daily. Dosing of 100 mg Aspirin was maintained if testing revealed a sufficient platelet inhibition. If platelet inhibition was insufficient, dosage was increased to 150 mg Aspirin and re-testing was advised. 91 patients (91/229 = 39.7%) presented a sufficient inhibitory Aspirin effect at a dosage of 100 mg, but in 138 patients LTA showed an inadequate Aspirin response (138/229 = 60.3%). In 19 women 150 mg Aspirin was administered as starting dose due to new recommendations. Of all women at 150 mg Aspirin 64 did not properly respond (35.4%). The overall rate of sufficient responding women regardless the Aspirin dose was 64.6%. This study demonstrates still an insufficient inhibition of platelet aggregation in about 1/3 of women even with a dosage of 150 mg Aspirin daily, who might potentially benefit from further increase. These data show, that there is a need for further research to allow a personalized approach for individualized Aspirin therapy, maximizing the preventive benefit for mother and child.
Einleitung Die Präeklampsie gehört weltweit zu den häufigsten und schwerwiegendsten Schwangerschaftskomplikationen. Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (LDA) ist derzeit als einzig effektive medikamentöse Präeklampsie- Prävention etabliert, jedoch fehlt der endgültige Beweis einer lückenlosen Wirksamkeit. Auch in der Kardiologie wird Aspirin seit Jahrzehnten als (Sekundär)-Prophylaxe bei kardiovaskulären Erkrankungen eingesetzt und stellt den Eckpfeiler der antithrombozytären Therapie dar. Das Auftreten von (atherothrombotischen) Komplikationen trotz Prophylaxe ist ein bekanntes Phänomen; es wird in der Literatur als „Aspirin-Resistenz“ oder „Aspirin low responsiveness“ bezeichnet und kann labordiagnostisch als insuffiziente Thrombozytenhemmung nachgewiesen werden. Ziel dieser Studie war die auch bei einem Teil der Hochrisikoschwangeren unter Aspirinprophylaxe vermutete klinische Aspirinresistenz- analog dem kardiologischen Vorgehen- mittels optischer Aggregometrie labordiagnostisch zu evaluieren.
Fragestellung: In letzten Jahren wurde viel über biochemische und biophysikalische Marker berichtet, die alleine oder in Kombination zur Früherkennung der Präeklampsie (PE) beitragen können. Dazu zählen unter anderem die beiden angiogenen bzw. anti-angiogenen Faktoren sFlt-1 und PlGF, welche bereits seit ein paar Jahren in der Routinediagnostik eingesetzt werden. Die kontinuierliche 24-Stunde-Blutdruckmessung ist ein wesentlicher Teil bei der Betreuung von Frauen mit hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen. Im Rahmen dieser Untersuchungen können neben dem Blutdruck und dem Puls auch spezielle Parameter der Gefäßsteifigkeit gemessen werden, wie z. B. die Pulswellengeschwindigkeit/PWV, der Augmentationsindex/AI und der periphere Pulsdruck (PPA).
Einleitung: Neurofibromatose-1 (NF-1) ist eine seltene autosomal dominante genetische Störung mit einer Inzidenz von 1 : 3000. Neben dem typischen Erscheinungsbild (Café-au-lait Flecken, Lischknötchen, Neurofibrome) weisen Patienten mit NF-1 ein erhöhtes Risiko für hypertensive Erkrankungen und Diabetes auf. In 2% ist die Hypertonie bei NF-1 mit einem Phäochromozytom (PCZ) vergesellschaftet. Unerkannt kann dieser Tumor in der Schwangerschaft zu schweren maternalen und fetalen Komplikationen führen. Es findet sich nur wenig Literatur für schwangere Frauen mit NF-1 und PCZ.
Prenatal intrauterine interventions, most notably intrauterine laser ablation of inter-fetal vessels in case of twin-to-twin transfusion syndrome (TTTS), have been shown to decrease mortality and morbidity in affected monochorionic twin pregnancies. However, laser ablation may still result in fetal death of one twin in some cases. The aim of this qualitative study was to detect patients' perspective focusing on burdens and reliefs concerning the death of one twin. We focused on individual experiences to enhance our understanding about the needs of women and couples in the treatment process.
Der Biomarkerquotient aus sFlt1/PIGF (soluble fms-like tyrosine kinase-1/placental growth factor) ist zur Einschätzung und Diagnostik der Präeklampsie im klinischen Alltag immer mehr im Gebrauch. In einer retrospektiven Studie haben wir den Verlauf des Biomarkerquotienten ab auffälligem Grenzwert abhängig von den auftretenden maternalen Komplikationen untersucht.
Der Biomarkerquotient sFlt1/PIGF (soluble fms-like tyrosine kinase-1/placental growth factor) spielt im klinischen Alltag eine zunehmend wichtigere Rolle zur Einschätzung und Diagnostik der Präeklampsie. In einer retrospektiven Studie haben wir den Verlauf des Biomarkerquotienten ab auffälligem Grenzwert vor und nach der 34+0 Schwangerschaftswoche (SSW) untersucht.
Bei Frauen mit einem Systemischen Lupus Erythematodes (SLE) sowie einem Antiphospholipid Syndrom (APS) kann eine Schwangerschaft in bis zu 35% durch eine teilweise sehr früh auftretende und schwerwiegende Präeklampsie verkompliziert werden. Obwohl die genauen pathophysiologischen Mechanismen der Präeklampsie immer noch unklar sind, ist eine Imbalance der angiogenen Plazentafaktoren Endoglin, soluble fms-like tyrosine kinase 1 (sFlt-1) und placental growth factor (PlGF) ein wesentlicher Bestandteil in der Entstehung der Präeklampsie. Die Möglichkeit eine Präeklampsie in diesen Hochrisikoschwangerschaften frühzeitig zu detektieren, könnte zu einer Verbesserung des geburtshilflichen Managements führen.
Zur Einschätzung und Diagnostik der Präeklampsie gewinnt nun auch im klinischen Alltag der Biomarkerquotient aus sFlt1/PIGF (soluble fms-like tyrosine kinase-1/placental growth factor) immer mehr an Bedeutung. Studien zeigten bereits eine gewisse Vorhersagekraft bezüglich des Schwangerschaftsausgangs ab bestimmten Grenzwerten dieser Ratio. Der Verlauf dieses Biomarkerquotienten, vor allem ab auffälligen Werten, und dessen Auswirkungen auf den Schwangerschaftsausgang, wurden bis dato noch nicht untersucht.
Einleitung: Präeklampsie betrifft ca. 2 – 8% aller Schwangeren und ist eine der Hauptursachen für mütterliche und perinatale Morbidität und Mortalität. Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass die prophylaktische Gabe von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure = ASS 50 – 150 mg/Tag mit einer Reduktion der Inzidenz und/oder des Schweregrades der Präeklampsie assoziiert ist, wenn die Behandlung vor dem 16. Schwangerschaftswoche (SSW) begonnen wird. Mit der Einführung des Präeklampsie-Screenings im ersten Trimester, können die Frauen mit erhöhtem Risiko für Präeklampsie besser identifiziert werden. In einer Untersuchung aller Frauen mit durchgeführten Präeklampsie-Screening an unserer Abteilung wurde das Outcome der Schwangerschaft nach positivem Screening und Einnahme von ASS evaluiert.
Einleitung: In einer klinischen Beobachtungsstudie haben wir zwei unterschiedliche Algorithmen zur Berechnung des Präeklampsie-Risikos im ersten Trimester mit konsekutiver Gabe von ASS im Hochrisiko-Kollektiv und desen Outcome untersucht.
Die Planzentationsphase im ersten und zweiten Trimester spielt eine wichtige Rolle in der Ätiologie der Präeklampsie. Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS), haben einen positiven Effekt auf das Gleichgewicht vasoaktiver Substanzen, was zu einer verbesserten Plazententation führen kann. Das Ziel der Studie war es, die Wirkung der prophylaktischen ASS Anwendung auf den Schwangerschaftsverlauf bei Frauen mit Zustand nach Präeklampsie zu bewerten.
Präeklampsie betrifft ca. 2 – 8% aller Schwangeren und ist eine der Hauptursachen für mütterliche und perinatale Morbidität und Mortalität. Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass die prophylaktische Gabe von Thrombozytenaggregationshemmer (niedrig dosierte Acetylsalicylsäure = ASS 50 – 150 mg/Tag) mit einer Reduktion der Inzidenz und/oder des Schweregrades der Präeklampsie assoziiert ist, wenn die Behandlung vor dem 16. Schwangerschaftswoche (SSW) begonnen wird. Mit der Einführung des Präeklampsie-Screenings im ersten Trimester, können die Frauen mit erhöhtem Risiko für diese Erkrankung noch besser identifiziert werden. In einer Untersuchung aller Frauen mit durchgeführten Präeklampsie-Screening an unserer Abteilung wurde das Outcome der Schwangerschaft nach positivem Screening und Einnahme von ASS evaluiert.
Aufgrund der bisher vermehrt positiven Datenlage zur Kortikosteridtherapie bezogen auf den Ausgang der Schwangerschaft beim HELLP Syndrom, wurde an unserer Abteilung 2006 das therapeutische Konzept hochdosierter Kortikosteroidtherapie eingeführt. Zur Evaluierung dieser Therapie haben wir die HELLP Syndrom Fälle der letzten 8 Jahre ausgewertet.
Einleitung: Aufgrund der bisher vermehrt positiven Datenlage zur Kortikosteridtherapie bezogen auf den Ausgang der Schwangerschaft beim HELLP Syndrom, wurde an unserer Abteilung 2006 das therapeutische Konzept hochdosierter Kortikosteroidtherapie eingeführt. Zur Evaluierung dieser Therapie haben wir die HELLP Syndrom Fälle der letzten 8 Jahre ausgewertet.