Von 85 Patienten (71männlich, Durchschnittsalter 53,1 Jahre) mit einer Stenttherapie des Pankreasganges bei chronischer alkoholtoxischer Pankreatitis befinden sich noch 14 Patienten im laufenden Endoskopieprogramm und 13 Patienten konnten nicht weiterverfolgt werden. Abschließend auswertbar sind 58 Patienten. Im Verlauf der Betreuung erfolgte bei 17 Patienten eine Pankreaskopfresektion, da das endoskopische Ergebnis unbefriedigend war. Überwiegend waren diese negativen Verläufe durch eine mangelhafte Compliance bedingt. 41 Patienten waren definitionsgemäß als erfolgreich endoskopisch therapiert einzustufen und zeigten langfristig eine deutliche Reduktion der pankreasbedingten Schmerzen. Diese Patienten wurden prospektiv nachbeobachtet und entsprechend der Lebensqualität, des Schmerzscores und klinischer Daten (Diabetes mellitus, Body-Mass-Index usw.) beurteilt. Es zeigte sich klar, dass der hohe Aufwand der endoskopischen Therapie für die Patienten einen langfristigen Nutzen erbringt und deutlich zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Da unsere untersuchten Patienten neben dem Alkoholabusus fast immer einen Nikotinabusus und einen unregelmäßigen Lebensrhythmus zeigen, wird langfristig die Lebensqualität nicht mehr durch die chronische Pankreatitis, sondern durch die weiteren Begleiterkrankungen bestimmt. Die ausgewerteten Krankheitsverläufe zeigen sehr deutlich den individuellen Nutzen der endoskopischen Stenttherapie für das weitere Leben der Patienten. Alle bisher verstorbenen Patienten erlagen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge.
Im Verlauf von sechs Jahren führten wir bei 102 Patienten mit chronischer alkoholtoxischer Pankreatitis eine Stenttherapie des Gallen- und/oder Pankreasganges durch. Dabei wurden interventionelle Eingriffe, wie Papillotomie, Bougierung, Konkrementextraktion, ESWL, Pseudozystendrainage und Stentplatzierung, angewendet. Bedingt durch die fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung waren Reaktionen des Pankreasgewebes auf die Interventionen nicht zu erwarten. Bei keinem Patienten trat eine Blutung oder eine Perforation durch die Papillotomie oder eine akute Pankreatitis durch die Sondierung, Bougierung oder Steinextraktion auf. Im Verlauf des Stentprogrammes, das z.T. über mehrere Jahre bei einzelnen Patienten lief, kam es jedoch zu einigen relevanten Komplikationen. So traten sieben schwere Cholangitiden, drei stentbedingte Duodenalperforationen (1 x operationspflichtig), eine transpapilläre Blutung bei Aneurysma der A. pancreaticoduodenalis, ein Pseudoaneurysma der A. lienalis sowie drei Abszesse auf. Die schwerste Komplikation war dabei ein operationspflichtiger Abszess mit Multiorganversagen bei einem Patienten mit Gallen- und Pankreasgangstenting, wobei sich der Patient 32 Monate mit liegenden Stents der Betreuung entzog.
Im Zeitraum von Januar 1999 bis Dezember 2003 führten wir bei 103 Patienten mit maligner Erkrankung des Pankreaskopfes bzw. der Papille und bei 36 Patienten mit malignen Gallenwegserkrankungen eine endoskopische Drainagetherapie mit Stentplatzierung durch. Im weiteren Verlauf der Tumorerkrankungen wurde bei den primär inoperablen Patienten in 13 Fällen die Entscheidung zum palliativen operativen Eingriff gestellt. Dabei handelte es sich um Gastroenterostomien und/oder Hepaticojejunostomien. Bei acht dieser Patienten fiel die Entscheidung in der frühen Phase der Betreuung, wohingehend bei fünf Patienten dieser Entschluss erst nach 7 bis 22 Monaten (Mittel 14,2 Monate) gefällt wurde. Es kam dabei lediglich zu einer postoperativen Frühkomplikation mit letalem Ausgang am 10. postoperativen Tag. Die verbliebenen fünf Patienten überlebten den Eingriff drei bis sechs Monate (Mittel vier Monate) in einer akzeptablen Lebensqualität, so dass retrospektiv gesagt werden kann, dass der palliative operative Eingriff im weit fortgeschrittenen Tumorstadium weiterhin auch heute noch eine Alternative zu den endoskopischen Verfahren darstellt und vor Platzierung eines Duodenalstents oder einer transhepatischen Ernährungssonde diskutiert werden sollte.
Chronic Pancreatitis, Covered Perforation of the Duodenal Wall and Breakage of the Bile Duct Stent Organ perforation is a well-described complication of plastic biliary stent placement. A 79-year-old man presented with necrotizing pancreatitis and jaundice. This was due to a complication of a perforation of the duodenal wall caused by an Amsterdam type biliary stent. As shown by endoscopy, the distal part of the stent was embedded in the duodenal wall. Therefore, the stent could only partially be removed endoscopically. There was no free perforation of the dudodenum or ensuing clinical complications. An incidental finding of a bleeding pseudoaneurysm of the arteria lienalis was successfully treated by ligature without splenectomy. A large pancreatic pseudocyst and necrosis of the head of the pancreas required further endoscopic drainage.
Ectopic pancreatic tissue localized in the distal stomach rarely presents symptoms unless it is complicated by bleeding or mucosal ulceration. The appearance on endoscopic ultrasound (EUS) examination is characterized by an indistinct margin, a heterogeneous appearance, and location within either the third or the fourth echo layer [1]. Thickening of the fourth echo layer (muscular hypertrophy) has commonly been seen.