Materials and CorrosionVolume 44, Issue 2 p. A15-A16 Dedication Dr. Peter Drodten zum 60. Geburtstag Dieter Kuron, Dieter KuronSearch for more papers by this author Dieter Kuron, Dieter KuronSearch for more papers by this author First published: February 1993 https://doi.org/10.1002/maco.19930440203AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat No abstract is available for this article. Volume44, Issue2February 1993Pages A15-A16 RelatedInformation
Die Beständigkeit von fünf unlegierten bzw. niedriglegierten Stählen, die sich im wesentlichen durch die Gehalte an Molybdän voneinander unterscheiden, gegen Spannungsrißkorrosion wurde unter elektrochemischer Kontrolle in siedender 60%iger Calcium‐nitrat‐Lösung (U H = 0,15 V) sowie in siedender 35%iger Natronlauge (U H = ‐0,75 V) untersucht. Zum Kennzeichnen der Beständigkeit wurden Grenzspannungen σ G (Kriterium: Rißtiefe 1 = 0) unter mechanischer Wechselbelastung (Sägezahncharakteristik, Dehnraten ε = 3,4 · 10 −6 oder 8,7 · 10 −7 s −1 , Lastwechselfrequenzen 5 · 10 −3 oder 3 · 10 −3 Hz) ermittelt. Wenn die bei mechanischer Belastung mit zeitlich konstanter Kraft erhaltenen Grenzspannungen in Höhe der Streckgrenze oder im plastischen Bereich liegen (Calciumnitrat‐Lösung), werden sie durch Wechselbelastung stark erniedrigt. Liegen die Grenzspannungen bei zeitlich konstanter Kraft im elastischen Bereich (Natronlauge), werden sie durch Wechselbelastung wenig beeinflußt.
AbstractDie bei freier Korrosion durch Zugversuche unter zeitlich konstanter Kraft und unter den chemischen Bedingungen entspre‐chend DIN 50 915 in siedender 60%iger Ca(NO3)z‐Lösung an Stahl mit 0,08%C, 0,01% Mo ermittelte Grenzspannung σG wurde durch elektrochemisch kontrollierte Versuche (Potentialbereich UH = 0 bis 0,90 V) bestätigt. Mit ansteigendem Potential nimmt die Empfindlichkeit für SpRK noch zu, jedoch bleibt das Ergebnis der Prüfung nach DIN 50915 auch bei erhöhten Potentialen aussageföhig.In Ca(NO3)2‐Lösung sind unter CERT‐Bedingungen auch solche Stähle für interkristalline SpRK anfällig, die bei σ = const. beständig sind. Die Art der mechanischen Belastung hat also einen starken Einfluß auf das SpRK‐Verhalten. Kritische Potentialbereiche der SpRK wurden ermittelt. Die Stahlzusammensetzung (Molybdängehalt) hat keinen Einfluß auf die kathodische Begren‐ zung (UH=0 V), wohl aber auf die anodische Begrenzung dieser Bereiche. Unter CERT‐Bedingungen wird der günstige Einfluß von Molybdän auf die Beständigkeit gegen SpRK in 60%iger siedender Ca(NO3)2‐Lösung nicht, wohl aber bei verminderter Korrosionsbelastung (55%ige Ca(NO3)2‐Lösung, 75 °C) erkannt. Bei dem spannungsinduzierten System der SpRK „Stahl/Ca(NO3)2‐Lösung”︁ kann 00 aus unterbrochenen CERT‐ Versuchen nicht ermittelt werden.Die kritischen Potentialbereiche der SpRK liegen in den Trans‐ passivbereichen der im spannungsfreien Zustand gemessenen Korrosionsgeschwindigkeit‐Potential‐Kurven.In siedender 35%iger Natronlauge wurden durch CERT‐Versu‐ che kritische Potentialbereiche der SpRK ermittelt. Das Potential der maximalen Anfälligkeit fur SpRK wird von mediumseitigen Parametern und von der Stahlzusammensetzung nicht beeinflußt und wird stets bei UH = ‐0, SO bis ‐0,75 V gefunden. Der ungunstige Einfluß von Molybdän auf die SpRK‐Beständigkeit in Natronlauge wird durch eine Ausdehnung der Potentialbereiche erhöhter Anfälligkeit für SpRK zu positiveren Potentialen hin angezeigt. Die kritischen Potentialbereiche der SpRK liegen in den Übergangsbereichen aktivlpassiv der im spannungsfreien Zustand gemessenen Korrosionsgeschwindigkeit‐Potential‐Kurven. Die Potentiale der höchsten Anfädligkeit fiir SpRK sind mit den Minima dieser Kurven nach Durchlaufen der Aktivbereiche indentisch.Zum Ermitteln von Grenzspannungen bei Versuchen mit σ = const. ist das Kriterium „Stanhit t > 1000 h”︁ allgemein zuverlässig und sollte dem Kriterium „Rißtiefe 1 = 0”︁ vorgezogen werden.Eine anodische Metallauflösung am Rißgrund, die fiir das SpRK‐System „StahVCa(NO3)2‐Lösung”︁ als wesentlich erkannt wird, hat fiir das System „Stahlnatronlauge”︁ nur untergeordnete Bedeutung.Die Ergebnisse metallografischer Untersuchungen der Proben nach den Korrosionsversuchen werden vorgelegt. In bestimmten Potentialbereichen werden Bainit (Ca(NO3)2‐Lijsung) sowie Perlit bzw. Bainit (NaOH‐Lösung) bevorzugt angegriffen. Hierbei handelt es sich um spannungsinduzierte Korrosionserscheinungen, die im spannungsfreien Zustand nicht auftreten.
AbstractSpecial corrosion protection measures in fabrication of chemical equipment. An essential pre‐condition for uninterrupted and safe operation of equipment is a proper selection of materials with regard to service conditions, design, and fabrication. In case of difficulties with the application of unprotected metallic materials suitable additional measures must be applied to ensure proper performance of the equipment. Basically, there are four types of measures. The material can be improved by modification of the composition or fabrication (e. g. powder metallurgical, remelt techniques, accurate welding); the material can be protected by the application of a duplex‐system (lining, cladding, plating); the electrochemical performance of the metal can be influenced by superimposed currents (cathodic/ anodic protection); and last but not least a change in service conditions can meet the requirements for materials performance. To ensure satisfactory performance of protective measures, supervision of application, installation, and in‐service behaviour is a must.
AbstractProperties of materials in hydrogen. The various kinds of damage to metallic materials of construction induced by hydrogen are described and their effects illustrated. A detailed account is given of the individual processes leading to the adsorption and absorption of diffusable atomic hydrogen and also of the various damage mechanisms, such as embrittlement, hydride formation, blistering and cracking, delayed rupture, and stress corrosion.
Durchführung potentiostatischer Zeitstandversuche und Aufstellung von Strom‐Spannung‐Kurven für verschiedene unkgierte Stähle in Kalziumnitrat‐ und Alkalilösungen. Übertragung der Erkenntnisse zur Vermeidung von Spannungsrißkorrosion in einer Wasserelektrolyseanlage.