Einleitung Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs (head and neck squamous cell carcinomas, HNSCC) sind mit einer seit Jahrzehnten nahezu unverändert schlechten Prognose verbunden, wobei sich bei mehr als der Hälfte der Patienten zum Diagnosezeitpunkt bereits Lymphknotenmetastasen zeigen. Als Sonderform ist hierbei das CUP-Syndrom (Cancer of unkown primary) des Kopf-Hals-Bereichs mit schlechter Prognose zu beachten. Eine erhöhte Expression des D2-40 Gens (Podoplanin) wurde in einigen humanen Malignomen bereits beschrieben und mit einer gesteigerten Metastasierungsneigung assoziiert. Zur Rolle von Podoplanin in HNSCCs liegen jedoch bisher nur wenige Daten vor.
Zielsetzung Das primäre Ziel der Studie war die Untersuchung der prädiktiven Wertigkeit der Sec62-Expression im Hinblick auf das Ansprechen auf eine neoadjuvante Chemotherapie bei Patientinnen mit primärem Mammakarzinom. Sekundär wurden die Sec62-Expressonsmuster der einzelnen Mammakarzinomsubtypen analysiert.
Zielsetzung Untersuchung der Sec62/Ki67 immunzytologischen Doppelfärbung zum Nachweis von hochgradiger plattenepithelialen Dysplasien und Zervixkarzinom in Dünnschichtzytologieproben.
Einleitung Aktuelle Studien zeigen, dass Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (HNSCC) gegenüber gesunden Patienten unter einem deutlich erniedrigten Vitamin D Serumspiegel leiden, was zudem mit einer schlechteren Prognose einhergeht. Außerdem konnte bereits gezeigt werden, dass ein ausreichender Vitamin D Spiegel zu einer verbesserten Immunzellinfiltration im Tumor führt. In diesem Zusammenhang wurde in dieser Studie untersucht, inwiefern Vitamin D auch die Expression lytischer Enzyme durch die Immunzellen beeinflusst.
Zielsetzung die Analyse der immunzytochemischen Doppelfärbungen Sec62/Ki67 und p16/Ki67 in vulvären Dünnschichtzytologieproben zur Identifizierung von vulvärer intraepithelialer Neoplasie (VIN) und Vulvakarzinom.
Einleitung Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC) zählen zu den 6 häufigsten Tumorentitäten weltweit und sind mit einer schlechten Prognose assoziiert. Seit mehreren Jahren ist neben dem chronischen Nikotin- und Alkoholabusus auch eine Infektion der Schleimhaut mit humanen Papillomviren (HPV) als Risikofaktor für die Entstehung dieser Tumoren bekannt. HPV-induzierte Tumoren zeigten in Studien ein besseres Ansprechen auf eine Radiatio und Radiochemotherapie bei insgesamt besserer Prognose verglichen mit noxeninduzierten Tumoren. Dennoch gibt es bisher keine einheitliche Methodik zum validen Nachweis einer HPV-induzierten Tumorerkrankung.
Introduction Several studies have shown that patients with head and neck squamous cell carcinoma (HNSCC) often suffer from a significant vitamin D deficiency, which is associated with a poor prognosis. Considering the evidence that an adequate vitamin D status leads to an increased immune cell infiltration in the tumor, this study examined to what extent vitamin D also influences the expression of the lytic enzymes by the immune cells.
Vitamin D deficiency is frequently observed among patients with head and neck squamous cell carcinoma (HNSCC), being associated with an impaired antitumor immune activity.
Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC) zählen zu den 6häufigsten Tumorentitäten weltweit. In fortgeschrittenen Tumorstadien stehen bisher nur wenige Therapieoptionen zur Verfügung. Wie unsere Arbeitsgruppe in Vorarbeiten zeigen konnte findet sich bei HNSCCs in der Mehrzahl der Fälle eine Überexpression des SEC62-Gens, welches die Tumormetastasierung stimuliert und eine Stressresistenz der Tumorzellen erzeugt. Auf funktioneller Ebene ist eine Antagonisierung der SEC62-Wirkung durch den SERCA-Inhibitor Thapsigargin (TG) und den Calmodulinantagonisten Trifluoperazin (TFP) möglich, so dass sich hier der Ansatz für eine neue medikamentöse Behandlungsform ergibt.
Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich (HNSCC) leiden häufig an einem prognostisch ungünstigen Vitamin D Mangel, welcher mit einer reduzierten antitumoralen Immunaktivität assoziiert ist. In diesem Zusammenhang wurde untersucht, inwieweit Vitamin D immunologische Interaktionen zwischen Tumor und Immunzellen, unter Berücksichtigung einer Auswahl von Immuncheckpoint-Molekülen, beeinflusst.
Head and neck squamous cell carcinomas (HNSCCs) belong to the six most common cancers worldwide. In advanced tumor stages, therapeutic strategies are limited. As shown by our group, the majority of HNSCCs shows an overexpression of the SEC62 gene, which stimulates tumor metsatasis und induced tumor resistance against cellular stress. The SERCA inhibitor thapsigargin (TG) and the calmodulin antaonist trifluperazine (TFP) can functionally antagonize these effects oft he SEC62 gene poiting towards a possible therapeutic benefit of these substances in HNSCC patients.
In vorausgehenden Studien haben wir gezeigt, dass SEC62 eine essentielle Funktion in der Zellmigration, epithelial-mesenchymalen Transition und der intrazellulären Stresstoleranz von Tumorzellen hat. Es wurde eine Korrelation zwischen erhöhtem SEC62-Proteinspiegel und Lymphknotenmetastasen, sowie einem schlechteren Gesamtüberleben (OS) bei verschiedenen Tumorentitäten (nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom, Schilddrüsenneoplasien, Kopf- und Hals-Plattenepithelkarzinom) gefunden. In dieser Studie untersuchten wir die SEC62 Expression und deren mögliche Rolle als prognostischer und prädiktiver Biomarker beim Mammakarzinom.