Hintergrund Patienten mit fortgeschrittener chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sind häufig untergewichtig bis kachektisch. Ein gutes Tool zur Analyse der Körperzusammensetzung und Erfassung von Mangelernährung ist die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA). Bisher ist wenig bekannt über die Körperzusammensetzung und das Ernährungsverhalten von Patienten mit Lungenemphysem.
Hintergrund In vielen Bereichen der Pneumologie spielen Genderaspekte eine relevante Rolle. Es ist zwar bekannt, dass Männer im prolongierten Weaning ein schlechteres Outcome haben. Dennoch gibt es keine konkreten Analysen zu diesem Thema.
Vorstellung Die Vorgaben des GKV-IPReG wurden mehrfach angepasst. Vor jeder Neuverordnung einer außerklinischen Intensivpflege soll das Potential einer Beatmungsentwöhnung geprüft werden. Zudem soll die Verordnung einer außerklinischen Intensivpflege gemäß § 37c SGB V zukünftig nur durch qualifizierte Vertragsärzt:innen erfolgen. Eine lückenlose Umsetzung wird vor allem aus personeller Sicht zunächst nicht ohne weiteres möglich sein. Die vorliegende Studie zeigt auf, welche Wege bereits beschritten werden und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.
Understanding processes driving the regeneration of alveolar progenitors in the human lung is essential to define novel therapeutic strategies aimed at restoring lung function altered in COPD and other chronic lung diseases. Considering the environmental cause of COPD and disease phenotypes, including defective cell renewal and differentiation, we hypothesized that COPD will be driven by altered epigenetic signalling in lung cells. Using whole-genome bisulfite sequencing, we generated the first genome-wide DNA methylation maps at single CpG resolution of FACS-isolated human alveolar type 2 cells across different disease stages. We reveal novel transcriptomic and epigenetic signatures associated with COPD, establishing a roadmap for further dissection of molecular mechanisms driving alveolar regeneration. We demonstrate that the epigenetic landscape is severely changed in COPD, with changes occurring predominantly in regulatory regions, including promoters and enhancers. We uncovered strong anti-correlation between gene expression and promoter methylation in key COPD-relevant pathways, indicating that epigenetic changes may drive inefficient alveolar repair in COPD. Using DNA methylation inhibitors and state-of-the-art CRISPR-based epigenetic editing, we validated the link between methylation loss and activation of key pathways regulating alveolar stem cell renewal. Our data demonstrate that epigenetic regulation in COPD is an exciting research field that should be explored in-depth, as it can provide important insights into COPD-driving cell populations and associated mechanisms.
Hintergrund Eine Tracheotomie ist im prolongierten Weaning häufig unvermeidbar. Die Anlage eines Tracheostomas (TS) kann dilatativ oder plastisch erfolgen. Ein Ziel der multizentrischen Interventionsstudie PRiVENT ist es, die Weaningkompetenz der beteiligten Krankenhäuser in Baden-Württemberg zu verbessern.
Hintergrund Bei COPD-Patienten mit einem schweren rechtsbetonten Emphysem und einer inkompletten Fissura horizontalis stellt die Implantation von endobronchialen Ventilen (EBV) in den rechten Ober- und sequentiell in den Mittellappen eine mögliche Strategie zur endoskopischen Lungenvolumenreduktion dar. Ziel dieser retrospektiven Analyse war es daher, das Therapieansprechen sowie die Explantationsrate 90 Tage (90d-FU) nach diesem spezifischen Vorgehen zur endoskopischen Lungenvolumenreduktion zu untersuchen.
Hintergrund Exazerbationen beschleunigen den Progress der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die endoskopische Lungenvolumenreduktion (ELVR) mit Ventilen ist eine etablierte Therapieoption für Patienten mit schwerem Lungenemphysem. Nach Ventilimplantation werden bei 8-17% der Patienten postinterventionell Exazerbationen beobachtet. Es ist nicht bekannt, ob sich die Exazerbationshäufigkeit im mittelfristigen Verlauf nach ELVR verändert.
Hintergrund Trotz der steigenden Zahl invasiv langzeitbeatmeter Patienten und der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas wird es in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen. Ein Ziel des Projekts PRiVENT ist es, die öffentliche Wahrnehmung des Themas Langzeitbeatmung durch eine gezielte Kampagne unter Einbeziehung der sozialen Medien zu stärken.
Fragestellung Es handelt sich um eine physiologische Studie zur Bestimmung der Auswirkung von kontinuierlichem positivem Atemwegsdruck und inspiratorischem Unterstützungsdruck auf die Atemanstrengung, gemessen durch die Zwerchfelldickenänderungsrate (diaphragm thickening fraction, DTF) während der nicht-invasiven Atemunterstützung bei gesunden Freiwilligen.
Einleitung Bei Patienten mit interstitieller Lungenerkrankung und fehlendem eindeutigen UIP-Muster in der CT sollte eine invasive Diagnostik zur Abklärung erwogen werden. In der vorliegenden Analyse wurden klinische Prädiktoren für das Vorliegen einer idiopathischen Lungenfibrose untersucht.