Contamination of inhalation equipment used at home, cleaning procedures, and the occurrence of potentially pathogenic micro-organisms in mouthwash water was studied in 55 patients. Fungi in the oropharyngeal space were found in 58%, Staphylococcus aureus in 29%, Enterobacteriaceae in 47% and Pseudomonas aeruginosa in 11%. Contamination with potentially pathogenic micro-organisms occurred in 64% of inhalation equipment and inhalation solutions. In a total of 151 samples from the equipment Klebsiella was present in 14%, Enterobacter in 10%, Serratia and Acinetobacter in 11% each, Pseudomonas in 5% and Staphylococcus aureus in 4.5%. In three cases the same serotype of Ps. aeruginosa was present in the oropharyngeal cavity and inhalation equipment. In most cases the cleansing of the inhalation equipment had been inadequate. Only 36% of those questioned cleaned the equipment immediately before use, only 4 of 20 stated that they washed their hands before use. Subjective assessment of the value of inhalation treatment was either "very good" or "good" in 80%.
Die Taubenzüchterlunge gehört zu der Krankheitsgruppe der exogen allergischen Alveolitis. Es handelt sich dabei um eine Immunreaktion vom Typ III im Sinne einer Arthusreaktion, die sich an den terminalen Bronchien und an den Alveolen abspielt. Nach wiederholter Antigeninhalation werden präcipitierende Antikörper hauptsächlich aus der IgG-Gruppe gebildet. Die Antigen-Antikörper Reaktion führt unter Komplementverbrauch zu einem interstitiellen Üdem und zu einer Einwanderung von neutrophilen Granulozyten in dem Entzündungsbereich. Klinisch leiden die Patienten etwa 4 bis 6 Std nach Antigeninhalation unter Frösteln, Husten, Atemnot, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Myalgien, Tachypnoe und Tachykardie. Über den Lungenunterfeidern hört man Knisterrasseln oder feinbis mittelblasige RGs. Es kommt zu einer restriktiven Ventilations- und Diffusionsstörung. Im Thoraxröntgenbild sieht man in schwereren Fällen eine interstitielle Zeichnungsvermehrung oder acinöse Veränderungen als Zeichen intraalveolärer Exsudation. Die BSG ist beschleunigt, im Differentialblutbild Leukozytose mit Linksverschiebung, IgG und y-Globuline sind erhöht. Die akuten Erscheinungen klingen innerhalb von 24 bis 48 Std wieder ab. Im chronischen Sta dium dieser Erkrankung kommt es zur Lungenfibrose mit Cor pulmonale.
Bei 26 gesunden Versuchspersonen wurde der Einfluß einer Sauerstoffmangelatmung auf das Kreislaufverhalten und die freien Fettsäuren im Plasma als Indikatoren der Sympathicusaktivität untersucht. In allen Fällen kam es während mittelschwerer Hypoxämie zu einem signifikanten Anstieg der freien Fettsäuren im Plasma und der Pulsfrequenz sowie einer Zunahme der Blutdruckamplitude. Hinweise auf eine vermehrte Cortisolinkretion ergaben sich nicht. Die erhobenen Befunde werden als Ausdruck einer gesteigerten Aktivität des sympathischen Nervensystems interpretiert und ihre klinische Bedeutung diskutiert.
Pigeon breeders have been informed about pigeon breeder's disease in meetings and by communications in Germany. As a result 42 breeders presented the typical symptoms of the disease. In 24 patients diagnosis could be evaluated by clinical examination, laboratory tests, pulmonary function tests, x-ray examination, and by inhalation of antigens. As there are more than 100,000 pigeon breeders in West Germany and a large number of people are exposed to the corresponding allergens, pigeon breeder's disease has probably a higher incidence of occurrence than has yet been established. Cases of advanced lung fibrosis with cor pulmonale had been detected, mediated by allergic alveolitis versus pigeon antigens. But in more patients, who consented to avoid further exposure, fibrosis of the lung could be prevented or progress of the disease could be stopped.
Ein Kollektiv von 120 Patienten mit chronischobstruktiven Atemwegserkrankungen zeigte gegenüber einer Kontrollgruppe von 100 Gesunden signifikant erhöhte Alpha-1-Antitrypsinwerte im Serum. Ein homozygoter Defektträger mit Alpha-1-Antitrypsinmangel konnte in diesem Patientenkollektiv nicht eruiert werden. Eine Beziehung zwischen Schweregrad des Lungenemphysems und Höhe des Alpha-1-Antitrypsinspiegels fand sich nicht. Die Erhöhung des Alpha-1-Antitrypsinspiegels bei chronischer Atemwegsobstruktion stützt die Annahme, daß proteasen-induzierte Empfindlichkeitsänderungen der Bronchialmuskulatur pathogenetisch für die Atemwegsobstruktion von Bedeutung sind. Nur zwei von fünf homozygoten Defektträgern, die zwei verschiedenen Familien mit Alpha-1-Antitrypsinmangel entstammten, wiesen ein Lungenemphysem auf. Nur bei einem der beiden Emphysemkranken war eine Atemwegsobstruktion nachzuweisen. Bei den anderen homozygoten sowie drei weiteren heterozygoten Familienmitgliedern waren pneumologisch keinerlei Abnormalitäten nachzuweisen. Die Befunde sprechen dafür, daß neben der Wechselbeziehung Proteasen/Proteaseninhibitoren auch andere Faktoren und peristatische Einflüsse für die Pathogenese der obstruktiven Bronchopneumopathien von Bedeutung sind. Möglichkeiten der Therapie und Prophylaxe beim Alpha-1-Antitrypsinmangel werden erörtert.
Zahlreiche Taubenzüchter wurden in Vorträgen und schriftlichen Beiträgen auf das Krankheitsbild der Taubenzüchterlunge aufmerksam gemacht. Daraufhin gaben 42 Züchter die typischen Symptome der Taubenzüchterlunge an. Bei 24 Patienten konnte die Diagnose durch klinische, labortechnische, radiologische, lungenfunktionsanalytische Untersuchungen und Inhalations-Provokations-Teste gesichert werden. Bei allein in der Bundesrepublik über 100 000 Taubenzüchtern und einer darüberhinaus noch großen Anzahl von allergen-exponierten Personen ist das Krankheitsbild offensichtlich keine Rarität. Deshalb und im Hinblick auf die ernste Prognose kommt der Diagnostik der Taubenzüchterlunge eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Bereits weit fortgeschrittene Lungenfibrosen mit Cor pulmonale infolge über Jahre aktiver allergischer Alveolitis auf Taubenantigene konnten erkannt werden. Mit der Aufdeckung des Krankheitsbildes konnte aber bei noch mehr Patienten, die zu einer Expositionsprophylaxe und anderen Therapiemaßnahmen bereit waren, die Lungenfibrose verhütet bzw. deren Fortschreiten gebremst werden.
The influence of experimentally induced hypoxemia on free fatty acids in the plasma, on the blood level of cortisol, and on circulation was investigated in 26 healthy test persons. In all cases a significant increase of free fatty acids, pulse rate, and amplitude of blood pressure could be demonstrated. No enhanced liberation of cortisol was observed. The results support the hypothesis that acute hypoxemia causes an increase in the activity of the sympathetic nervous system in man.
100 Seren von Taubenzüchtern mit Verdacht auf Taubenzüchterlunge wurden im Agar-Gel-Doppeldiffusionstest auf Serum-, Ei- und Kotantigene der Taube, in der Immunelektrophorese auf Antigene des Taubenserums und in der indirekten Immunfluoreszenz auf Antigene in der Darmwand der Taube untersucht. Antikörper gegen Serumalbumin erwiesen sich bei 24 Patienten mit Taubenzüchterlunge als am meisten spezifisch für die Erkrankung, während mit dem Immunfluoreszenztest am empfindlichsten Antikörper gegen Taubenproteine bei gesunden wie erkrankten Züchtern nachgewiesen werden konnten. Eine ergänzende diagnostische Hilfe zur Erkennung der Taubenzüchterlunge ist die hohe Frequenz von Hypergammaglobulinämien von 88% und einer Vermehrung des Serum-Gesamt-IgG von 82%. Eine Eosinophilie war nur in 2 von 18 Fällen von Erkrankungen nachweisbar. Autoantikörper konnten, auch bei fortgeschrittener Lungenfibrose, nicht gefunden werden.
Cyclohexylamine (CHA) a possible metabolite of the artificial sweetener cyclamate was administered orally in doses of 2.5, 5 and 10 mg/kg b.w. to healthy volunteers. Plasma half lives of CHA ranged from 3.5 to 4.8 h showing a clear dose dependency. 86 to 95 % of the dose administered was excreted in the urine during 48 h as unchanged drug. Since CHA is a fairly strong base with a pKa of 10.6 the almost complete enteral absorption was rather unexpected. Cyclohexylamine caused a dose dependent rise in arterial blood pressure. A close correlation between plasma levels of CHA and increase of mean arterial blood pressure could be established. The analysis of this concentration response curve revealed that plasma levels of CHA of about 0.7 to 0.8 μg/ml are required in order to cause a significant increase in arterial blood pressure. A significant increase in plasma free fatty acids and cumulative urinary excretion of catecholamines was observed only after the administration of 10 mg/kg b.w. CHA. Our findings are consistent with cyclohexylamine being an indirect acting sympathomimetic amine which is some orders of magnitude less potent than related sympathomimetic substances.
Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study
Eine experimentell induzierte akute, respiratorische Acidose wird von gesunden Versuchspersonen mit einem signifikanten Anstieg der freien Fettsäuren im Plasma und einer Zunahme der Katecholaminausscheidung im Harn beantwortet.