The biomechanical behaviour of pertrochanteric fractures stabilized by means of an angled plate or flexible condylar nails was characterized by mechanical testing. The stability and the types of motion occurring under dynamic load in the vicinity of the fracture and the effect on the implant were examined. The mechanical test results corroborated clinical experiences. In the case of extramedullary anchorage of implants, stability under load is possible only if an intact cortex on the medial side of the fracture guarantees the bearing of compressive load. With flexible condylar nails, however, it is possible to achieve a permanent load capacity up to approximately 100 kp, even if medial support is lacking, by putting the fracture in a valgus position so that the load-bearing arm is shortened. It was also possible to estimate the actual loading on the operated leg within the immediate postoperative phase by means of the "stabilization effect".
In continuation of our studies on dynamic tolerance after condylar nailing in pertrochanteric fractures, we have examined the femora of patients who died within the first 2 weeks after surgery and studied their stress tolerance. We appreciated the lack of the weight bearing medial cortical bone and the need for abduction at the fracture site by the behaviour under stress. The results under stress could be compared with an experimental fracture model. From these experiments conclusions have been made for the correct placement of condylar nails for their best static advantage.
Um Aussagen über die Belastbarkeit pertrochanterer Frakturen, die mit einer Winkelplatte, einer Verbundosteosynthese oder mit Federnägeln versorgt wurden, zu erhalten, werden diese drei Osteosynthesemethoden dynamischen Belastungen unterworfen und die gewonnenen Werte miteinander verglichen. Diese Messungen in Verbindung mit lichtfotografischen und röntgenologischen Untersuchungen der Osteosynthesen unter Belastung zeigen, daß die Federnägel im statischen Verhalten den beiden anderen Methoden ebenbürtig, im dynamischen Verhalten jedoch eindeutig überlegen sind.
In Fortsetzung unserer Belastungsstudien bei pertrochanteren Osteosynthesen haben wir bei Patienten, die nach Versorgung ihrer pertrochanteren Fraktur mit Federnägel in den ersten 2 postoperativen Wochen verstarben, den Oberschenkelknochen entnommen und auf seine Belastbarkeit geprüft. Aus dem Verhalten der Fraktur unter Belastung konnte die Bedeutung des fehlenden Adamschen Bogens und der Valgisierung der Fraktur erkannt und die erhaltenen Belastungswerte mit denen einer experimentell gesetzten Fraktur verglichen werden. Rückschlüsse aus diesen Experimenten auf eine statisch günstige Lage der Federnägel werden diskutiert.
2 year-results are reported after intramedullary fixation of pertrochenteric fractures with the so-called "feather nails" of Ender and Simon-Weidner. The procedure is discussed with special references to possible complications. This method performed with the necessary experience represents a real progress in the treatment of pertrochenteric fractures.
Es wird über 42 Patienten verschidener Alters-und Berufsgruppen mit Achillessehnenrupturen berichtet, von denen 39 nachuntersucht werden konnten. Bei der geübten Operationsmethode mit Durchflechtungsnaht konnten die Fadenfistel sowie Wundheilungsstörungen in 5 Fällen beobachtet werden, wobei das verwendete Nahtmaterial keinen signifikanten Einfluß auf den Heilungsverlauf zu haben schien.
Lokale Traumen im Bereich von Extremitäten sind häufig mit Veränderungen am zugehörigen Lymphgefäßbündel vergesellschaftet, wodurch das konsekutive Ödem erklärbar wird. Die beobachteten Veränderungen sind abhängig von Art und Ausdehnung des Traumas. Bei scharfen Traumen wie bei offenen Frakturen, Schnittverletzungen oder auch operativen Eingriffen können die durchtrennten Lymphbahnen entweder wieder Anschluß an die centripetalen Bahnen finden oder aber über Umgehungskreisläufe direkt proximal führen, ohne die präformierten Bahnen zu erreichen.
Aus der Vielzahl der Verrenkungsbrüche desLisfrancschen Gelenkes werden einige besondere Formen herausgegriffen, die mit gleichzeitiger Verrenkung in anderen Fußwurzelgelenken kombiniert sind. Die primäre Fixierung dieser unstabilen Verrenkungsbrüche mit gekreuzten Bohrdrähten wird empfohlen. Bei veralteten Fällen ist die Arthrodese oder Keilresektion des Gelenkes angezeigt.
Bericht über Behandlung und Behandlungsergebnisse von 189 Fällen schwerer Verrenkungsbrüche des oberen Sprunggelenks mit tabellarischer Aufschlüsselung. Dabei wurde der Versuch unternommen, dasselbe Bildmaterial einteilungsmäßig nach der bisher üblichen Form und daneben nach dem von Lauge u. Hansen angegebenen Schema aufzuschlüsseln. Die Differenzen, die sich dabei hinsichtlich des vermutlichen Bruchmechanismus ergeben, werden aufgezeigt. Der Vorteil richtiger Klassifizierung im Hinblick auf ein gezieltes Repositionsmanöver wird hervorgehoben. Die Gesichtspunkte zur Abgrenzung der Indikationsstellung für konservatives oder operatives Vorgehen werden besprochen und mit sechs Röntgenbilderserien zur Demonstration verschiedener Behandlungsmethoden ergänzt.
Es wird über 15 Fälle von Brüchen beider Unterarmknochen berichtet, die auf Grund besonderer Gegebenheiten (wiederholte erfolglose Repositions- und Retentionsversuche, schwere Nebenverletzungen usw.) einer operativen Behandlung (intramedulläre Fixation mittels Kirschnerdrähten) unterzogen wurden. Die angewandte operative Technik und die Nachbehandlung werden im Detail beschrieben. Das funktionelle Endergebnis war bei 11 Patienten gut (Wiederherstellung der vollen Berufsfähigkeit), bei 2 Patienten entsprechend (Einschränkung der Funktionstüchtigkeit) und bei 2 weiteren schlecht (Pseudarthrosen).