Die Wirksamkeit von Vestibularisübungen bei der Behandlung des peripheren Schwindels ist evidenzbasiert. Ihre regelmäßige Langzeitdurchführung scheitert jedoch nicht selten an insuffizienter Adhärenz und Compliance. Zur Problemlösung wurde deshalb eine Digitale Gesundheitsanwendung entwickelt, die -im Rahmen einer klinischen Studie nachweisbar- zu einer hohen Adhärenz und Compliance bei der Durchführung der Vestibularisübungen führt. Sie nutzt die Plastizität des Gehirns, um die Verarbeitung von dysfunktionalen Signalen des Vestibularapparats zu verbessern. Die verbesserte Signalverarbeitung ist das Ergebnis eines spezifischen zerebralen Lernprozesses, bei dem das Gehirn lernt, die durch die Krankheit veränderten Signale richtig zu interpretieren. Die Wirksamkeit der App kann unter anderem auf die Induktion horizontaler und vertikaler Kopfbewegungen unter Beibehaltung der visuellen Fixierung auf ein Ziel zurückgeführt werden. Sie können einen retinalen slip hervorrufen, der die Verstärkung der Gehirnreaktion erhöhen soll. Für Patienten mit Sturzneigung und assoziierter Muskelatrophie erfolgt zusätzlich ein Muskelaufbau insbesondere der Beine. Indem auf diese Weise nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch die schwindelinduzierte Muskelatrophie mitbehandelt wird, wird eine Sturzneigung zusätzlich reduziert. Nicht selten ist Schwindel mit Stress, Schlaf- oder Angststörungen verbunden, die naturgemäß mitbehandelt werden müssen. Deshalb enthält die App auch Interventionen kognitiver Verhaltenstherapie, um Stress, Schlaf- oder Angststörungen mitzubehandeln.
Introduction The effectiveness of vestibular exercises in the treatment of peripheral vertigo is evidence-based. However, their regular long-term implementation often fails due to insufficient adherence and compliance.
INTRODUCTION:In addition to medication, the standard clinical treatment for vestibular vertigo primarily includes physical therapy in the form of regular exercises. Vertidisan is a future digital health application (DiGA) for structured dizziness therapy. Its content is multimodal and consists of Adaptive Balance and Eye Movements and Visual Stimulation (ABEV) exercises, which are expected to have an anti-vertigo effect through neural learning.METHODS:A cohort study with 104 patients with intra-individual control was conducted to examine the clinical efficacy of solely 16 ABEV exercises for the treatment of peripheral vestibulopathies which are also used digitally in the future DiGA Vertidisan. Using the short version vertigo symptom scale short form1 vertigo and related symptoms (VSS-sf1-VER) of the vertigo-specific and validated VSS rating scale (Vertigo Symptom Scale) as the primary outcome variable, the vertigo scores before therapy (time T0) were compared with the corresponding data at the end of a period of 12-16 weeks (time T1).RESULTS:Complete datasets on T0 and T1 were available for N=104 patients. The mean VSS-sf1-V score decreased from 3.80 (median 4, SD 0.47) to 0.92 (median 1, SD 1.19) from T0 to T1 (weeks 12-16). The result is statistically significant (p=0.001) and shows a high clinical effect size.CONCLUSION:In summary, the analysis of the dizziness score shows a statistically and clinically significant reduction in dizziness through the use of the 16 ABEV exercises.
Zusammenfassung Einführung Die klinische Standardbehandlung des vestibulären Schwindels umfasst neben Medikamenten vor allem physikalische Therapie in Form von regelmäßigen Übungen. Vertidisan ist eine geplante digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zur strukturierten Schwindeltherapie. Ihr Inhalt ist multimodal und besteht unter anderem aus adaptiven Gleichgewichts-/Augenbewegungs- und visuellen Stimulationsübungen (Adaptive Balance and Eye Movements and Visual Stimulation, ABEV), von denen erwartet wird, dass sie durch neuronales Lernen eine antivertiginöse Wirkung haben. Methoden Es wurde eine Kohortenstudie mit 104 Patienten mit intraindividueller Kontrolle durchgeführt, um die klinische Wirksamkeit von 16 ABEV-Übungen für die Behandlung von peripheren Vestibulopathien isoliert zu untersuchen, wie sie auch in der geplanten DiGA Vertidisan zum Einsatz kommen. Unter Verwendung der Kurzversion vertigo symptom scale short form1 vertigo and related symptoms (VSS-sf1-VER) der schwindelspezifischen und validierten VSS-Ratingskala (Vertigo Symptom Scale) als primäre Ergebnisvariable wurden die Schwindelwerte vor der Therapie (Zeitpunkt T0) mit den entsprechenden Daten am Ende eines Zeitraums von 12–16 Wochen (Zeitpunkt T1) verglichen. Ergebnisse Von n=104 Patienten standen vollständige Datensätze zu T0 und T1 zur Verfügung. Der durchschnittliche VSS-sf1-V-Score verringerte sich von 3,80 (Median 4, Standardabweichung (SD) 0,47) auf 0,92 (Median 1, SD 1,19) von T0 bis T1 (Woche 12–16). Das Ergebnis ist statistisch signifikant (p=0,001) und weist eine hohe klinische Effektstärke auf. Schlussfolgerung Zusammenfassend ergibt die Analyse des Schwindel-Scores eine statistisch und klinisch signifikante Verringerung des Schwindels durch die Anwendung der 16 ABEV-Leitübungen.
Die beidseitig angelegte, gekreuzt und ungekreuzt verlaufende Hörbahn besteht aus hierarchisch geordneten Stationen, die afferent (in Richtung Hörrinde) und efferent (in Richtung Kochlea) durch Synapsen miteinander verbunden sind. Dabei erfolgen die zeitkritischen Analysen (z. B. für die Schalllokalisation) auf Hirnstammebene. Mittelhirn und Kortex führen die verschiedenen Aspekte eines akustischen Objekts in eine zentralnervöse Repräsentation zusammen und integrieren sie mit Informationen aus anderen sensorischen Modalitäten. Störungen der Informationsleitung und -verarbeitung entlang der Hörbahn zum Beispiel durch Tumoren oder Schlaganfall führen zu Schwerhörigkeit, die je nach dem Entstehungsort als neural (Hörnerv) oder zentral (Hirnstamm und höhere Abschnitte) bezeichnet wird.
Hören und Sprechen sind die wichtigsten Kommunikationsmittel des Menschen. Der Hörsinn zeichnet sich durch sehr hohe Empfindlichkeit und zeitliche Präzision der sensorischen Verarbeitung aus. Die Schwerhörigkeit ist die häufigste Sinnesbehinderung des Menschen. Das Ohr ist das periphere Organ unseres Hörsinns. Es wandelt den mechanischen Schallreiz in neurale Signale die es über den Hörnerv zum Gehirn leitet. Der Schall trifft auf das äußere Ohr auf und wird von dort über das Mittelohr zur Hörschnecke im Innenohr geleitet. Dort entstehen mechanische Schwingungen der Basilarmembran, die sog. Wanderwellen. Entsprechend der im Schall enthaltenen Frequenzen bilden diese Wanderwellen ihr jeweiliges Schwingungsmaximum an bestimmten Orten der Basilarmembran ab. An den Schwingungsmaxima werden mechanosensitive Haarzellen stimuliert, die die Schwingungen verstärken. Schließlich wird der Schall an der ersten Synapse der Hörbahn zwischen Haarzelle und Spiralganglionneuron kodiert.
Die Lautsprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel des Menschen. Sprache entsteht durch das komplexe Zusammenwirken von Atmung, Kehlkopf, Rachen und Mund, das vom ZNS gesteuert wird. Im Kehlkopf versetzt der durch das Atemsystem erzeugte Luftstrom die Stimmlippen bei fast geschlossener Stimmritze in Schwingungen (Stimme). Die Frequenz und Amplitude der in der Atemluft entstehenden Schwingungen werden durch die Eigenschaften der Stimmlippen und den durch die Atmung erzeugten Anpressdruck bestimmt. Die Stimmerzeugung wird durch Entzündungen oder Tumoren des Kehlkopfes eingeschränkt, Auch können chirurgische und strahlentherapeutische Maßnahmen die Stimmerzeugung beeinträchtigen. Beim Flüstern ist die Stimmritze hingegen nicht voll geschlossen. Die Schwingungen werden durch den Mund-Rachen-Raum moduliert (Sprache, Singen). Der Erwerb der Lautsprache baut auf Hören, Intelligenz und Lernvermögen sowie zugewandte lautsprachliche Kommunikation. Störungen der Sprache wie Lispeln und Stottern entstehen im Zuge der kindlichen Sprachentwicklung.
Objective: In hospitals, case management (CM) on hospital wards is essential for maintaining a high level of quality and efficiency of care. The present study examined how CM at the Point of Care (POC) can be optimized and which potentials exist. Methods: The potentials for optimization of typical case management processes performed on hospital wards were analyzed using a structured interview guide. For this purpose, a field study was performed in 24 German hospital departments of tertiary care. Structured interviews were conducted with homogeneous focus groups. The results were evaluated using an extended Balanced Score Card approach and discussed afterwards with the focus groups. Results: Above all, the process quality and safety of case management as well as ensuring the relevant documentation at the POC appears to offer significant potential for optimization. An essential approach to eventually realize the potential for optimization is the reduction of fragmentation of the micro-processes associated with the case management duties on inpatient wards. This homogenization of these activities ideally requires a new and interdisciplinary acting profession, the clinical case managers. Conclusion: The homogenization of the case management activities on hospital wards by clinical case managers has the potential and possibilities to relieve both medical and nursing staff of these activities, while improving the quality and efficiency of care for patients, staff and cross-sectoral healthcare provider at the same time.
Background: Hearing loss is often treated with an acoustic hearing aid. However, distortion and insufficient gain may cause problems. Active non-acoustic vibratory middle-ear implants (AMEI) may contribute to solve this problem. We recently developed an AMEI which is to be implanted completely through the patient's external auditory canal. The device uses a light-emitting diode (LED) in the external auditory canal that stimulates a photovoltaic sensor, placed in the middle ear, through the intact tympanic membrane. This results in activation of a vibratory miniaturized piezoelectric displacement transducer (MDT) (actuator) coupled to the auditory organ. Aims/objectives: The aim of this study was to evaluate the anatomical implantability of the novel AMEI using an exclusively endaural approach. Materials and methods: The internal components of our AMEI were implanted into 39 human temporal bones. The surgical procedure and the optimal size and anatomical fitting were systematically evaluated. Results: We can show here that implantation of all components of this novel AMEI into anatomical specimens proves to be a quick and easy procedure, performed using an endaural approach. Conclusions and significance: The anatomical data of this study establish the basis for further technical development of our AMEI and other future implantable hearing systems.
Background Strategic goals of hospitals are positive results in quality, safety, efficiency, and effectiveness of care. This is intimately linked to case management performance on the hospital wards (CM).Methods For analysis of the micro and macro processes of the inpatient case management, a structured interview inventory was invented. This was followed by a field investigation with the interview inventory as a community-based participatory research (CBPR) on homogeneous focus groups of 24 German public hospital departments with maximum care, which act as profit centers from an economic perspective.Results With the CBPR field study of 24 tertiary referral hospital departments of maximum care, 1,682 micro processes of case management on hospital wards could be detected and assessed. The study shows that all departments conduct a comprehensive clinical case management on the hospital wards. However, the micro processes of the CM are neither carried out optimally to minimize costs nor to maximize liquidity, income, or quality of care. The study also shows that the professional cross-grouping in carrying out the processes of CM by doctors and nurses in the studied departments is associated with a substantial fragmentation of the CM.Conclusions The intense fragmentation of activities and sub-processes of the CM on hospital wards suggests the development of strategies to homogenize the processes especially regarding the control of treatment processes of the inpatient case management.
Zusammenfassung Hintergrund Wesentliche Ziele von Krankenhäusern sind eine hohe Qualität, Sicherheit, Effektivität und Effizienz der Leistungserbringung. Dies erfordert eine optimale Behandlungssteuerung durch das Fallmanagement auf den Krankenhausstationen (FM). Methoden Für eine Analyse der Mikro- und Makroprozesse des stationären Fallmanagements wurde ein strukturiertes Interviewinventar entwickelt. Anschließend wurde mit dem Interviewinventar eine Felduntersuchung als community based participatory research (CBPR) an homogenen Fokusgruppen von 24 deutschen, aus ökonomischer Sicht als Profitcenter wirkenden, öffentlichen Krankenhausabteilungen der Maximalversorgung durchgeführt. Ergebnisse Mit der CBPR-Feldstudie konnten 1.682 Mikroprozesse des stationären Fallmanagements der untersuchten Krankenhausabteilungen erfasst und beurteilt werden. Die Studie zeigt, dass alle Abteilungen zwar ein umfangreiches klinisches Fallmanagement betreiben, die Mikroprozesse des Fallmanagements allerdings durchgehend weder optimal zur Kostenminimierung noch maximal zur Liquiditäts-, Erlös- und Qualitätsverbesserung durchgeführt werden. Auch zeigt sich, dass die berufsgruppenübergreifende Durchführung der Prozesse des FM durch Ärzte und Pflegekräfte mit einer erheblichen Fragmentierung des FM verbunden ist. Schlussfolgerungen Die intensive Fragmentierung der Tätigkeiten des FM auf Krankenhausstationen legt die Erarbeitung von Strategien nahe, die Prozesse des stationären Fallmanagements zu homogenisieren.
Die rechtliche Regelung der Fortpflanzungsmedizin ist dringend reformbedurftig. Das Embryonenschutzgesetz von 1990 erfasst die neuesten technischen Entwicklungen nicht, ist in manchen Bereichen unstimmig und luckenhaft, setzt die betroffenen Frauen, Paare und Kinder unnotigen gesundheitlichen Risiken aus, erschwert paradoxerweise die Durchsetzung von Kinderrechten und erzeugt Gerechtigkeitsprobleme und Rechtsunsicherheit fur die betroffenen Paare und die behandelnden Arztinnen und Arzte. Das Embryonenschutzgesetz enthalt zudem nur strafrechtliche Verbote. Diese erlauben keine angemessene Reaktion auf die medizinische Entwicklung und den gesellschaftlichen Wandel und werden der Komplexitat der Materie nicht gerecht. Diese Probleme mussen gelost werden. Der Bundesgesetzgeber verfugt seit mehr als 20 Jahren uber die Kompetenz zur Regelung der Fortpflanzungsmedizin. Er sollte in der kommenden Legislaturperiode ein umfassendes Fortpflanzungsmedizingesetz schaffen.
Molecular personalized medicine tries to generate individual predictive biomarkers to assist doctors in their decision making. These are thought to improve the efficacy and lower the toxicity of a treatment. The molecular basis of the desired high-precision prediction is modern "omex" technologies providing high-throughput bioanalytical methods. These include genomics and epigenomics, transcriptomics, proteomics, metabolomics, microbiomics, imaging, and functional analyses. In most cases, producing big data also requires a complex biomathematical analysis. Using molecular personalized medicine, the conventional physician's check of biomarker results may no longer be sufficient. By contrast, the physician may need to cooperate with the biomathematician to achieve the desired prediction on the basis of the analysis of individual big data typically produced by omex technologies. Identification of individual biomarkers using molecular personalized medicine approaches is thought to allow a decision-making for the precise use of a targeted therapy, selecting the successful therapeutic tool from a panel of preexisting drugs or medical products. This should avoid the treatment of nonresponders and responders that produces intolerable unwanted effects. (C) 2017 S. Karger AG, Basel
The majority of tinnitus patients are affected by chronic idiopathic tinnitus, and almost 60 different treatment modalities have been reported. The present study is a multidisciplinary systematic analysis of the evidence for the different forms of treatment for chronic tinnitus. The results are used to form the basis of an S3 guideline. A systematic search was carried out in PubMed and the Cochrane Library. The basis for presenting the level of evidence was the evidence classification of the Oxford Centre of Evidence-based Medicine. Whenever available, randomised controlled trials were given preference for discussing therapeutic issues. All systematic reviews and meta-analyses were assessed for their methodological quality, and effect size was taken into account. As the need for patient counselling is self-evident, specific tinnitus counselling should be performed. Due to the high level of evidence, validated tinnitus-specific, cognitive behavioural therapy is strongly recommended. In addition, auditory therapeutic measures can be recommended for the treatment of concomitant hearing loss and comorbidities; those should also be treated with drugs whenever appropriate. In particular, depression should be treated, with pharmacological support if necessary. If needed, psychiatric treatment should also be given on a case-by-case basis. With simultaneous deafness or hearing loss bordering on deafness, a CI can also be indicated. For auditory therapeutic measures, transcranial magnetic or direct current stimulation and specific forms of acoustic stimulation (noiser/masker, retraining therapy, music, and coordinated reset) for the treatment of chronic tinnitus the currently available evidence is not yet sufficient for supporting their recommendation.
Hörgeräte stellen zwar für viele Schwerhörige die adäquate Versorgung dar, jedoch nicht für alle Betroffenen. Rund ein Drittel von 10.000 Patienten, die mit Hörgeräten versorgt wurden, empfanden im Abbreviated Profile of Hearing Aid Benefit keinen tatsächlichen Nutzen durch das Hörgerät, obwohl sie die notwendige Hörverbesserung in der Sprachaudiometrie aufwiesen. Epidemiologische Daten ergeben v. a. bei älteren Menschen eine schlechte Compliance. Nur jeder dritte Hörgeräteinhaber trug sein Gerät regelmäßig. Für diese Subpopulation von Betroffenen werden seit 1998 aktive Mittelohrimplantate eingesetzt. In der vorliegender Arbeit werden die heutigen Indikationen für derartige Mittelohrimplantate dargestellt.
Tinnitus ist ein häufiges Symptom, das insbesondere in Verbindung mit Komorbiditäten zu schwerwiegender Krankheitsbelastung führen kann. Die häufigste Form eines Tinnitus ist der chronisch-idiopathische Tinnitus. Zu seiner Therapie haben sich zahlreiche Behandlungsformen – darunter viele ohne Evidenz einer Wirksamkeit – verbreitet. Um wissenschaftlich basierte Evidenz für die Auswahl einer Behandlung des chronisch-idiopathischen Tinnitus darzustellen, wurde kürzlich erstmals eine interdisziplinär erstellte S3-Leitlinie erstellt. Hier stellen wir diese Leitlinie in deutlich gekürzter Fassung vor.
Reimann, Katrin; Arnold, Heinz; Bisdas, Sotorios; Sipos, Bence; Zimmermann, Rainer; Zenner, Hans-Peter; Löwenheim, Hubert Author Information
Prof. Dr. Dietrich Plester, von 1966 bis 1988 Direktor der Universitäts-HNO-Klinik Tübingen, ist überraschend am 18.10.2015 gestorben.