Unter Vital-Inhibition verstehe ich die Fähigkeit lebender Organismen und Organisationen (Zellen und Zellgewebe, einschließlich ihrer Sekrete als überlebender, allmählich absterbender Zellprodukte), die Lebenstätigkeit (den Stoffwechsel) etwaiger, in ihren Lebenskreis eingedrungener störender Fremdzellen, z. B. von Mikrobien, zu hemmen, und zwar a) durch die Produktion von Stoffen, die für diese Fremdzellen nicht oder nur schwer angreifbar sind (z. B. Kalk, Keratin, Sebum, Schleim) und b) durch die Konkurrenz ihrer Fermentsysteme mit den Fermentsystemen der Fremdzellen um Atmung und Nahrung.
Es wird ein Verfahren beschrieben, welches ermöglicht, den Inhibingehalt, d. h. die örtliche inhibitorische Wirkung von Honigsorten gegenüber einem Testkeim, z. B. gegenüber Staphylococcus pyogenes aureus, vergleichend zu prüfen und zahlenmäßig auszudrücken.
Es wurden Versuche an Mäusen unternommen, um festzustellen, ob der Zusatz des vonDold undDörle empfohlenen praktisch unschädlichen Milchkonservierungsmittels MX die Infektionsgefährdung durch eine mit S. breslau künstlich infizierte Milch herabsetzt.
Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study
Es wurde das Inhibitionsvermögen (keimwachstumhemmende Vermögen) verschiedener lebender (überlebender) Oberflächen gegenüber B. prodigiosum geprüft, indem bei frisch getöteten Kaninchen Stücke von Haut, Schleimhaut (Trachea), Pleura, Peritoneum und Aortenintima excidiert und in gleicher Weise mit gleichen Mengen von B. prodigiosum beimpft und unter gleichen Bedingungen in feuchten Kammern gehalten wurden.
In Fortsetzung früherer Versuche haben wir weitere Untersuchungen über die Nachweisbarkeitsdauer pathogener Stuhlbakterien (Paratyphus-, Enteritis- und Ruhrbakterien) einerseits im originalen breiig-flüssigen Stuhl, andererseits in dem gleichen, an sterile Filterpapierstückchen rasch und völlig angetrockneten Stuhlmaterial angestellt. Die beiden verglichenen Stuhlmaterialien wurden dunkel bei Zimmertemperatur aufbewahrt.
Nach einem in der Arbeit beschriebenen Verfahren wurde von der normalen Kaninchen-Trachealschleimhaut je ein Stück im überlebenden und im devitalisierten Zustand in genau gleicher Weise mit genau gleichen Mengen von B. prodigiosus und von B. anthracis „infiziert”, worauf die Präparate in feuchten Kammern 3 Tage lang bebrütet wurden.
Bei 2 Hunden wurde unter aseptischen Kautelen das Sekret der Glandula submaxillaris gewonnen.
Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study
Frisches menschliches Sperma wurde auf das Vorhandensein antibakterieller Wirkungsstoffe (Inhibine) gegenüber Staph. aureus, Staph. albus, M. tetragenus, B. coli, B. typhi, B. paratyphi B, B. dysenteriae Shiga-Kruse, B. anthracis, B. mykoides, B. prodigiosum, Wasservibrionen und B. Timothi untersucht.