In an earlier article I formalized Anselm of Canterbury's so-called ontological argument, and showed how the argument breaks down over the ambiguity of the two expressions 'esse in intellectu' and 'esse in re'. In the present article, I improve on my earlier formalization, and focus on what proves to be the crucial point of the argument: the phrase 'quodmaius est'.
In Prior Analytics A7 Aristotle points out that all valid syllogistic moods of the second and third figures as well as the two particular moods of the first figure can be reduced to the two universal first-figure moods Barbara and Celarent. As far as the third figure is concerned, it is argued that Aristotle does not want to say, as the transmitted text suggests, that only those two valid moods of this figure whose premisses are both universal statements are directly reducible to Barbara and Celarent, but rather that it is those four valid moods of this figure whose respective minor premisses are universal statements of which this is true. It is shown that in order to carry this sense the transmitted text has to be corrected by inserting just one word, which seems to have dropped out.
Abstract I In Platons Symposion richtet die Priesterin Diotima an Sokrates die Frage, was jemand, der das Gute erlangt, damit erreicht. Nachdem sie von Sokrates die Antwort bekommen hat, daß der Betreffende glücklich wird (vgl. Sym. 204 e), sagt sie zu ihm: Denn durch den Besitz des Guten sind ja die Glücklichen glücklich; und hier braucht man nun nicht noch weiter zu fragen, weshalb jemand, der glücklich sein will, dieseigentlich sein will, sondern die Frage ist damit, wie allgemein angenommen wird, abschließend beantwortet (Sym. 205 a).
Reprenant les trois questions concernant le monde, l'immortalite de l'âme et l'existence de Dieu, l'A. montre que Kant est redevable a Pascal et a l'argument du pari sur l'existence de Dieu. La reponse a ces trois questions n'a pas seulement une incidence theorique, mais bien des consequences pratiques, tout comme l'argument du pari oblige a choisir entre deux manieres de vivre. Analysant l'argument de Pascal en terme de theorie des probabilites, l'A. fait ensuite le rapprochement avec un texte d'Alexandre d'Aphrodise «Sur le destin», traitant de la liberte et du determinisme, et dont la forme se rapproche de celle du pari
UNLABELLED: 237 female patients aged 31-76 years with documented first myocardial infarction were examined on an average of 3 month after the acute event. Risk factors of coronary heart disease, sociobiological and psychosocial variables were assessed via standardized questionnaire. Risk factors were correlated with social characteristics, somatic and psychosocial variables. RESULTS: 1. Hyperlipoproteinemia is correlated with risk factors of nutrition (hypercholesterinemia resp. hypertriglyceridemia, obesity). 2. The analysis of smoking habits reveals a positive correlation with social characteristics (e.g. professional status) and also with the amount of experienced stress. 3. The use of oral contraceptives corresponded with young age of fertile women and also with professional status. Furthermore a correlation with a positive working attitude and smoking behavior was found.
In einer retrospektiven Multicenter-Studie wurden 237 Patientinnen im Mittel 3 Monate nach klinisch gesichertem 1. Herzinfarkt erfasst. Mittels standardisierter Fragebogen beantworteten die Patientinnen die Fragen zu soziobiographischen Merkmalen, zu psychosozialen Belagstungsfaktoren und Belastungsindizien sowie zum Rauchen und zur hormonalen Kontrazeption. Die Daten über die restlichen koronaren Risikofaktoren wurden den Krankenakten entnommen.
s, Sections 13/14, 18-22. 6 J. Vuillemin, "L'argument dominateur" (im folgenden abgekürzt: "AO"), in: Revue de Mhaphysique et de Morale 84 (1979) 225-257 (hier: 231-234); ders., Necessite ou contingence: l'aporie de Diodore et les systemes philosophiques (abgekürzt: NC), Paris 1984, 21 24. Vuillemin sieht Priors Rekonstruktion des Meisterarguments überdies dem Einwand ausgesetzt, sie unterstelle Oiodor, daß er sich eine von ihm nicht durchschaute Zweideutigkeit der ersten Prämisse dieses Arguments zunutze gemacht habe (vgl. "AO" 235, NC 25). Zu diesem Einwand vgl. unten Anm. 24. Aus der Feder Vuillemins liegen im übrigen noch j!:wei weitere Arbeiten zum Meisterargument vor: "Eternel retour et temps cyclique: quelle solution CU:anthe a-t-il donnee de I',Argument dominateur'?", in: Archives de Philosophie 45 (1982) 375-409 (vgl. NC 91-128); "Oie Aporie des Meisterschlusses von Oiodoros Kronos und ihre Lösungen: Ein Beispiel für die Anwendung der axiomatischen Methode auf die Philosophie" (abgekürzt: "AMS"), in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 10 (1985) 1-19. Diodors Meisterargument und der Aristotelische Möglichkeitsbegriff 21 irgendwann einmal angefangen hat, aber niemals wieder aufhören wird zu existieren, mit Erfolg zur Widerlegung der von Aristoteles seinerseits gemachten Annahme benutzt habe, daß es Möglichkeiten gibt, die nie zur Verwirklichung gelangen. Die Frage, ob Diodor mit seinem Meisterargument tatsächlich das Meisterstück vollbracht hat, den die Verwirklichung dessen, was unter ihn fällt, nicht als Merkmal enthaltenden Möglichkeitsbegriff des Aristoteles als unvereinbar mit den von Aristoteles anerkannten modaltheoretischen Prinzipien zu erweisen und dadurch Aristoteles sozusagen mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, hat G. Seel im Anschluß an Vuillemin und in Auseinandersetzung mit ihm erneut aufgegriffen. Seel macht sich zwar Vuillemins Einwände gegen die von Prior durchgeführte Analyse des Meister arguments zu eigen, schließt sich jedoch dem von Vuillemin selbst unternommenen Versuch, das Meisterargument zu rekonstruieren, nicht vorbehaltlos an. Vielmehr hält er Vuillemins Rekonstruktionsversuch deshalb für korrekturbedürftig, weil dieser Versuch, wie er mit Recht bemerkt, auf Voraussetzungen beruht, die sich mit der Aristotelischen Modaltheorie ohne gewisse Modifikationen nicht in Einklang bringen lassen. Die Voraussetzungen, von denen Vuillemin bei seinem Rekonstruktionsversuch ausgeht, sind nach Seel mit Rücksicht darauf zu modifizieren, daß Aristoteles von den Modalbegriffen der Möglichkeit, der Unmöglichkeit und der Notwendigkeit einen differenzierten Gebrauch macht, dem die Unterscheidung dreier verschiedener Arten von Modalitäten oder Modi zugrunde liegt. In der von Seel gebrauchten Terminologie kennt Aristoteles die drei Arten der „zeitlich unbestimmten", der 7 Vgl. „AD" 251, NC 48. Zu der schwierigen Frage, mit welchen Einschränkungen, die es ihm erlauben, an der Existenz unverwirklicht bleibender Möglichkeiten festzuhalten, Aristoteles gleichwohl — in scheinbarer Übereinstimmung mit Diodor _ das sogenannte „principle of plenitude" anerkennt, dem zufolge es solche Möglichkeiten nicht gibt, vgl. Frede, a. a. O. 109—112, Sorabji, a. a. O. 128 132. sowie Sarah Waterlow, Passage and Possibility: A Study of Aristotle's Modal Concepts, Oxford 1982. Vgl. zu diesem Buch meine Besprechung in: Arch. Gesch. Philos. 67 (1985) 303-313. 8 G. Seel, „Diodore domine-t-il Aristote?" (im folgenden abgekürzt: „DA"), in: Revue de Metaphysique et de Morale 87 (1982) 293-313. — Mit Vuillemin. dessen Rekonstruktionsversuch er als verfehlt zurückweist, setzt sich auch Boudot auseinander („ATC" 281—288). Was Priors Rekonstruktion des Mcistcrarpuments anbetrifft, die er in „TNP" noch als „extremement vraisemblablc" bc/cich * net hatte (447), so hält es Boudot in „ATC" angesichts der von Vuillemin gegen sie erhobenen Einwände für „manifeste que Diodore nc pouvail raisonncr sclon la demarche quc Prior lui prctc" (276; vgl. 278-281, 297). Zu Boudots eigenem Rekonstruktionsversuch vgl. unten Anm. 32. 22 H e r m a n n We i d e m a n n „lemporalisicrten" und der „datierten Modi", wobei Secl die beiden zuletzt genannten Arten unter dem Begriff des „zeitlich bestimmten Modus" zusammenfaßt. /eitlich unbestimmt ist ein Modus nach Seel dann, wenn der modalisierte Sachvcrlialt „nicht an einen bestimmten Zeitpunkt, sondern — in distribuierter oder nichtdistribuierter Weise — an die Totalität aller Zeitpunkte gebunden ist". Hingegen spricht Seel dann von einem zeitlich bestimmten (oder „zeitgebundenen") Modus, wenn „die Zeit, zu der der jeweilige Saehverhalt der Fall ist oder nicht der Fall ist, in irgendeiner Form festgelegt ist" — sei es in der Form, daß lediglich „der Zeitraum des der-Fall-Seins oder nicht-der-Fall-Seins hinsichtlich der Differenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft festgelegt ist", sei es in der Form, daß „zusätzlich die engere Zeitperiode oder der Zeitpunkt des der-Fall-Seins oder nichtder-Fall-Seins festgelegt ist". Im zuerst genannten Fall (Beispiel: „Es ist möglich, daß es irgendwann einmal regnen wird") spricht Seel von einem „temporalisierten", im zuletzt genannten Fall (Beispiel: „Es ist möglich, daß es morgen regnen wird") von einem „datierten" Modus. Unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die modaltheoretischen Prinzipien, die Vuillemin seiner Rekonstruktion des Meisterarguments zugrunde legt, nicht allesamt für jede der drei genannten Arten von Modi gültig sind, zieht Seel drei verschiedene Möglichkeiten in Erwägung, das Meisterargument zu rekonstruieren. Sie ergeben sich für ihn im Hinblick darauf, daß man bei der Rekonstruktion dieses Arguments einerseits (1) von der Voraussetzung ausgehen kann, daß in dem Satz „Es gibt etwas Mögliches, das weder wirklich ist noch wirklich sein wird", dessen Falschheit zu erweisen Diodors Beweisziel ist, von einer zeitlich unbestimmten Möglichkeit die Rede ist, andererseits (2) aber auch von der Voraussetzung, daß die Möglichkeit, von der in diesem Satz die Rede ist, entweder (2a) im Sinne einer datierten oder (2b) im Sinne einer temporalisierten Möglichkeit zeitlich bestimmt
Seit dem Erscheinen des den Buchern F, A und E der Aristotelischen Metaphysik gewidmeten Bandes der Clarendon Aristotle Series, in dem Christopher Kirwan mit Bezug auf das dritte Kapitel des Buches E bemerkt hat: The chapter has not yet received a satisfactory interpretation,' haben sich mehrere Interpreten um ein besseres Verstandnis dieses schwierigen Textes bemuht.2 Trotz dieser Bemuhungen ist die logische Struktur des Arguments, das Aristoteles in diesem Text bei seiner Auseinandersetzung mit den Verfechtern eines kausalen Determinismus ins Feld fuhrt und das Kirwan fur reichlich obskur halt,3 bislang noch nicht mit der wunschenswerten Klarheit herausgearbeitet worden. Dies soll im folgenden versucht werden. Vorausgeschickt sei der Versuch einer Ubersetzung (1027 a 29 b 16):