PURPOSE:Computed tomography (CT) plays an important role in trauma diagnosis in children, especially for complex fractures. The aim of this study was to examine the diagnostic value of ultra-low-dose-CT (ULD-CT) with an effective dose equal to that of radiographs in an experimental study and to compare its results with those of radiographs.MATERIALS AND METHODS:Limb bones of dead young pigs served as a model for pediatric bones. A total of 51 fractured and non-fractured bones were examined with a 64 multislice-CT with a standard dose protocol as gold standard, with two ultra-low-dose-protocols, and with standard radiographs with different exposures.RESULTS:In spite of high background noise the examinations of ULD-CT were not adequate only in 2 of 204 cases. ULD-CT was slightly superior to radiographs in detection of fractures. ULD-CT could significantly better characterize the fractures than radiographs. The overall result of ULD-CT was significantly better than that of radiographs with standard exposure.CONCLUSION:ULD-CT with the effective dose of radiographs is successfully applicable in pediatric fracture diagnosis, and its overall result is significantly better than that of radiographs.
Computed tomography (CT) plays an important role in trauma diagnosis in children, especially for complex fractures. The aim of this study was to examine the diagnostic value of ultra-low-dose-CT (ULD-CT) with an effective dose equal to that of radiographs in an experimental study and to compare its results with those of radiographs.Limb bones of dead young pigs served as a model for pediatric bones. A total of 51 fractured and non-fractured bones were examined with a 64 multislice-CT with a standard dose protocol as gold standard, with two ultra-low-dose-protocols, and with standard radiographs with different exposures.In spite of high background noise the examinations of ULD-CT were not adequate only in 2 of 204 cases. ULD-CT was slightly superior to radiographs in detection of fractures. ULD-CT could significantly better characterize the fractures than radiographs. The overall result of ULD-CT was significantly better than that of radiographs with standard exposure.ULD-CT with the effective dose of radiographs is successfully applicable in pediatric fracture diagnosis, and its overall result is significantly better than that of radiographs.
Zielsetzung: Auch bei Kindern spielt die Computertomografie (CT) vor allem für die Abklärung von komplexen Frakturen eine wichtige Rolle. Ziel dieser Studie war es, zu prüfen, ob Ultra-low-dose-CT-Untersuchungen (ULD-CT) mit der effektiven Dosis von Röntgenaufnahmen in der pädiatrischen Frakturdiagnostik diagnostisch sind, und ihre Ergebnisse mit denen von Röntgenaufnahmen zu vergleichen
Ziele: Die CT wird in der pädiatrischen Radiologie aufgrund der hohen Strahlendosis zurückhaltend eingesetzt. Erste Ergebnisse zeigten, dass Ultraniedrig-Dosis CT-Protokolle in der pädiatrischen Frakturdiagnostik einsetzbar sind. Ziel dieser Studie war es, die Aussagekraft von Ultraniedrig-Dosis CT und Röntgenübersichtsaufnahmen mit gleicher Dosis in der pädiatrischen Frakturdiagnostik zu überprüfen. Methode: Dazu wurden 19 Präparate mit insgesamt 51 Extremitätenknochen von verstorbenen Ferkeln an einem 64 Zeilen-Spiral-CT mit 36 verschiedenen Dosisstufen sowie an einem digitalen Röntgengerät mit Flachdetektor mit 6 verschiedenen Dosisstufen untersucht. Die CT-Untersuchungen mit der höchsten Dosis (120kV, 100mAs, pitch 0,9) dienten als Referenzstandard. Auswertekriterien waren das Erkennen einer Fraktur, der Frakturtyp, die Frakturstellung sowie die diagnostische Sicherheit, subjektiv beurteilt anhand einer Skala von 0 (nicht beurteilbar) bis 3 (sehr sicher). Für ein erfolgreiches Ergebnis mussten alle 3 Kriterien richtig bestimmt sein sowie der Wert für die diagnostische Sicherheit mindestens 2 betragen. Für jedes Dosisprotokoll in der CT und im Röntgen wurde die effektive Dosis ermittelt. Ergebnis: Die effektive Dosis lag in der CT zwischen 0,39 mSv und <0,01 mSv, bei Röntgenaufnahmen <0,01 mSv. Zwei CT-Dosisprotokolle erzielten effektive Dosiswerte von <0,01 mSv: 80kV, 11mAs, pitch 0,9 bzw. 1,5. Auch wenn ihre Bilder ein sehr starkes Rauschen aufwiesen, betrug ihre Erfolgsrate 83–88%. Dagegen erreichten Röntgenübersichtsaufnahmen trotz guter Bildqualität lediglich Erfolgsraten von 64–72%. Schlussfolgerung: In der CT können Dosisprotokolle mit gleicher effektiver Dosis wie Röntgenübersichtsaufnahmen trotz schlechter Bildqualität in der Frakturdiagnostik erfolgreich eingesetzt werden. Auch wenn ihre Erfolgsrate unter der von CT-Standardprotokollen liegt, so ist sie deutlich höher als bei Röntgenübersichtsaufnahmen.
Ziele: In der Kinderradiologie wird die CT aufgrund der hohen Strahlenbelastung zurückhaltend eingesetzt. Studien konnten viel versprechende Ergebnisse der Niedrigdosis-CT für einige Indikationen zeigen. Ziel dieser Studie war, die Ultraniedrig-Dosis CT für den Einsatz in der pädiatrischen Frakturdiagnostik zu überprüfen und die niedrigste Dosis, die eine suffiziente Diagnostik erlaubt, zu bestimmen. Methode: 19 Präparate mit 51 Knochen von verstorbenen Ferkeln wurden mit einer 64-Zeilen CT untersucht. 36 verschiedene Dosisstufen wurden verwendet, die durch systematisches Variieren von kV (120, 100 oder 80kV), mAs (100, 50, 40, 30, 20 oder 11mAs) und Pitch (0,9 oder 1,5) entstanden. 2 Kinderradiologen werteten die verblindeten und randomisierten CT-Untersuchungen aus. Auswertekriterien waren der Frakturnachweis, die Bestimmung von Frakturtyp und –stellung, die diagnostische Sicherheit und die Bildqualität. Eine Erfolgsrate von 95% wurde als diagnostisch ausreichend angesehen. Ergebnis: Alle außer der niedrigsten Dosisstufe wiesen eine suffiziente diagnostische Sicherheit für den Fakturnachweis auf. Nur die beiden niedrigsten Dosisstufen (80kV, 11mAs, Pitch 0,9 oder 1,5) waren für die Bestimmung des Frakturtyps insuffizient. Alle Dosisstufen wurden für die Beschreibung der Dislokation sowie für die diagnostische Sicherheit als ausreichend genau eingestuft. Die niedrigste Dosis mit einem suffizienten Gesamtergebnis war 120kV, 11mAs und Pitch 1,5, ihre Erfoglsrate betrug 96%. Schlussfolgerung: Die Ultraniedrig-Dosis CT mit einem CTDIvol, das nur 10% des Wertes eines Standarddosisprotokolls besitzt, ermöglicht eine suffiziente Diagnostik von pädiatrischen Frakturen.