Ribociclib, a selective CDK4/6 inhibitor, in combination with an aromatase inhibitor (AI) is approved for the treatment of HR+/HER2- advanced breast cancer (aBC). Real-world evidence for the effectiveness, safety and tolerability of ribociclib + AI in routine clinical practice is needed to support its use.
Fragestellung: Der Antithrombin (AT)-Mangel ist eine hereditäre Thrombophilie, deren Prävalenz in der kaukasischen Bevölkerung etwa 0,02% beträgt. Bei heterozygoten Merkmalsträgern ist das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) mindestens verzehnfacht. Schwangerschaft und Wochenbett stellen für betroffene Patientinnen ein zusätzliches Risiko dar. Aufgrund der niedrigen Prävalenz existieren bislang nur vereinzelte Fallberichte über das maternale und neonatale Management bei Schwangeren mit AT-Mangel. Methodik: Für diese retrospektive Multicenter-Studie wurden sechs Patientinnen bezüglich Vererbung, Ausmaß des AT-Mangels, Behandlung während der Schwangerschaft, thrombembolischer Ereignisse sowie maternalem und fetalem Outcome ausgewertet.
Als Deziduose werden ektope Deziduazellen bezeichnet, die auf Uterusserosa, Adnexen, Cervix, Peritoneum, Netz, aber auch Appendix, Zwerchfell, Leber, Milz, Darm, Nieren, Lymphknoten und Lungengewebe weißlich-knotige, manchmal auch glasig erscheinende, hoch vulnerable Ablagerungen bedingen. Seit der Erstbeschreibung durch A. Walker 1887 ist die Ursache der Befunde unklar: Schwangerschafts-bedingte Umwandlung vorbestehender Endometrioseherde werden ebenso diskutiert wie diffuse metaplastische Dezidualisierung hormonsensibler peritonealer Stromazellen. In jedem Fall scheinen die histologischen Veränderungen Gestagen-getriggert zu sein. Der pathologische Befund ist meist klinisch inapparent und verschwindet ohne therapeutische Intervention innerhalb der ersten 4 – 6 Wochen pp. im Zuge der dezidualen Involution.
Hintergrund: CD4+CD25+FOXP3+ regulatorische T-Zellen (Treg) sind potente immunsuppressive T-Zellen. Bei Erwachsenen korreliert eine schlechte Prognose der bakteriellen Sepsis mit der Aktivierung und Proliferation von Treg. Neugeborene sind besonders gefährdet an einer bakteriellen Sepsis zu erkranken. Jedoch ist unklar, wie sich der Aktivierungsgrad und die Zellzahl regulatorischer T-Zellen in der Neonatalperiode verhält. Fragestellung: Wir untersuchten bei Neonaten in den ersten 28 Lebenstagen mittels 6-Farben-FACS-Analyse die Anzahl der Treg, Aktivierungszustand sowie deren CD95L-abhängige Apoptosensitivität. Dadurch wurden erstmals Normwerte für die humane Treg-Diagnostik in der klinischen Routine generiert und ein möglicher Risikofaktor für die bakterielle Sepsis analysiert. Ergebnisse und Diskussion:Ähnlich wie bei konventionellen T-Zellen zeigte sich am 1. Lebenstag ein vorwiegend naiver Treg Phänotyp (CD45RA+, CD45RO-, meist CD31+, CCR6-, CD95lo). Wir konnten bereits in Vorarbeiten mittels Gene-Chip Analyse und Zellsortierung zeigen, dass naive Treg im Unterschied zu aktivierten Treg resistent gegenüber der CD95L-vermittelten Apoptose sind*. Nach dem 1. Lebenstag werden die naiven Treg jedoch im Gegensatz zu den meisten konventionellen T-Zellen aktiviert, dabei nimmt die Apoptosesensitivität der Treg zu, so dass die nun aktivierten Treg rasch eliminiert werden können. Diese rasche postnatale Treg-Aktivierung bleibt auf die ersten 10 Lebenstage beschränkt. Schlussfolgerung: Die beobachte postnatale Treg-Aktivierung könnte einen wichtigen peripheren Toleranzmechanismus zur Kontrolle des konventionellen peripheren T-Zellkompartments darstellen. Gleichzeitig könnte die in dieser Studie beobachte postnatale Treg-Aktivierung ein neuer Risikofaktor für das Erkranken an einer bakteriellen Sepsis in der ersten Lebenswoche darstellen.
Die weltweite Zunahme von Übergewicht und Adipositas sowohl in den westlichen Industrienationen als auch in den Entwicklungsländern ist unumstritten. Der Trend dieses von der WHO als globale Epidemie eingestuften Phänomens zeigt sich bereits bei jungen Erwachsenen und insbesondere auch bei Frauen im fertilen Alter. Den neuesten Daten der Centers of Disease Control and Prevention (CDC) zufolge wird die Prävalenz der Adipositas bei Frauen mit 30,2 % und die der übergewichtigen Frauen mit 56,7 % angegeben. In Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts 42 % der Frauen übergewichtig und davon 13 % sogar (stark) adipös [1]. Maternales Übergewicht ist mit einer Reihe von relevanten Risiken für die Schwangere und den Fetus vergesellschaftet und stellt für den Geburtshelfer eine besondere Herausforderung in der Betreuung dieser Schwangeren dar. Generell sind die diagnostischen Möglichkeiten (z. B. im Rahmen der pränatalen Diagnostik) aufgrund z. T. drastisch eingeschränkter Sichtbedingungen limitiert. Die Folge ist eine potenziell verminderte Detektionsrate kongenitaler Auffälligkeiten des Fetus. In aktuellen Metaanalysen konnte darüber hinaus gezeigt werden, dass gerade bei adipösen Frauen die Rate an feto-maternalen Komplikationen vorgeburtlich als auch peri- und postpartal deutlich erhöht ist. Im Rahmen dieser Übersichtsarbeit sollen zum einen sowohl klinische als auch technische Schwierigkeiten im Zuge der vorgeburtlichen Überwachung und zum anderen die Auswirkungen maternaler Adipositas auf das geburtshilflich-peripartale Vorgehen diskutiert werden.
Purpose of the study: Paediatric Basic & Advanced Life Support Courses has been introduced as EPLS European Paediatric Life Support of ERC European Resuscitation Council in 2004 by PICU Paediatric Intensiv Care Unit of Medical School Hannover in Lower Saxony (Germany) in cooperation with Alpine Paediatric Life Support Training Center/White Cross Southtyrol. Standard paediatric resuscitation courses of ERC & AHA set the bases to start with highly advanced and/or highly realistic simulation training. Materials and methods: More than 500 participants in Paediatric Intensiv Care Network Lower-Saxony participated in the EPLS courses between 2004 and 2008. Highly advanced Simulation with very realistic setting has been realized in 2008 in cooperation with DRF, German Air rescue, Firebrigade Hannover & White Cross Southtyrol in ambulance-car-setting. In 2009 EPLS has been combined with highly realistic setting in daily indoor- and outdoor-settings of normal life. It was an EPLS-Recertification course in setting of realistic scenarios with videodebriefing. Results: EPLS-ERC (2003) Paediatric Trauma Course with real children (Argentina 1990/Spain 1996/Southtyrol 2005) well-suited since 2005 as supplementary module to EPLS and Instructor-courses in 2006 (Skill) and 2007 (scenarios). First (2008) homogenous course offered in our region: 1st level, PBLS (1 day); 2nd level, PALS (2 days); 3rd level, advanced paediatric simulation integrating real children (5 scenarios with mannequins, 2 scenarios with children, 1 day). Conclusions: Realistic Simulation with videodebriefing increase acceptance of recertification courses, because the provider courses are different from recertification. Standard courses helps to prepare highly advanced Simulation providing good Algorithm knowledge. To bring participants from PBLS/EPLS/PALS and EPLS recertification courses to highly advanced simulation with good basic knowledges and skills; ERC/AHA-courses are very helpful. Intermediate simulation settings as at www.drk-sitz.de could be usefull. Realistic environment makes recertification more attractive and prepare for highly advanced simulation. Different levels of Simulation should be used following needs of participants.
The radical surgery of the deep infiltrating endometriosis of the rectovaginal septum and the uterosacral ligaments with or without bowel resection can cause a serious damage of the pelvic autonomic nerves with urinary retention and the need of self-catheterization.
Etwa 1–3 % aller Paare mit Kinderwunsch erleiden wiederholte Fehlgeburten. Aufgrund des steigenden mütterlichen Alters bei der ersten Schwangerschaft, insbesondere in Westeuropa, gibt es eine zunehmende Tendenz, bereits Frauen mit 2 Fehlgeburten einer ausführlichen Diagnostik zu unterziehen, obwohl die WHO mindestens 3 aufeinanderfolgende Aborte als rezidivierendes Abortgeschehen definiert. Dabei sollte eine sinnvolle Abklärung primär alle relevanten Abortursachen umfassen, gleichzeitig aber auch kosteneffektiv sein sowie zu evidenzbasierten, therapeutischen Konsequenzen führen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Fülle der vorliegenden aktuellen Daten und möglichen Therapieoptionen von entscheidender Bedeutung. Experimentelle therapeutische Ansätze sollten nur unter Studienbedingungen erprobt werden.
Im Rahmen der Schwangerschaft ereignen sich profunde Veränderungen des maternalen Gerinnungssystems, wobei das prägravide Gleichgewicht zwischen prokoagulatorischen und antikoagulatorischen Faktoren unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone in Richtung einer gesteigerten Gerinnung verschoben wird [1]. Es kommt u. a. zur Abnahme gerinnungshemmender und einer quantitativen Zunahme prokoagulatorischer Faktoren [2]. Zudem beeinflussen eine erhöhte (erworbene) Resistenz gegen aktiviertes Protein C sowie eine veränderte Fibrinolyse die Hämostase in der Schwangerschaft. Die Gravidität gilt daher auch als Zustand einer erworbenen Hyperkoagulabilität, einer Thrombophilie [3]. Diese Veränderungen des Gerinnungssystems sind unter entwicklungsgeschichtlichen Aspekten zur Reduzierung des periund postpartalen Blutverlusts sinnvoll, stellen aber ein signifikant erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse dar. So steigt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Thrombose in der Schwangerschaft um das 4-Fache, im Wochenbett sogar um den Faktor 14 an [4]. Thromboembolische Erkrankungen in Schwangerschaft und Wochenbett stellen zudem in der westlichen Welt eine der wichtigsten Ursachen maternaler Mortalität dar [5]. Insbesondere bei einer positiven Eigenanamnese, ggf. in Kombination mit einer präexistenten maternalen Thrombophilie (s. Tab. 1), ist von einem erhöhten Risiko thromboembolischer Ereignisse auszugehen [6]. Besonders bedeutsam ist die Erkenntnis, dass das Risiko für venöse thromboembolische Ereignisse in allen Trimestern der Schwangerschaft gleich ist [7]. Durch neu auftretende Konstellationen (z. B. Hyperemesis, Dehydratation, großer Blutverlust, Operationen in der Schwangerschaft etc.) kann sich das Risiko für venöse thromboembolische Ereignisse signifikant erhöhen [7]. Maternal angeborene oder erworbene Thrombophilien stellen aber nicht nur Risikokonstellationen für Thromboembolien dar, sondern auch für weitere Komplikationen wie rezidivierende Aborte, • schwere Präeklampsie, • intrauterine Wachstumsrestriktion • oder intrauterinen Fruchttod. •
International Journal of Gynecology & ObstetricsVolume 107, Issue S2 p. S288-S288 Free communication (oral) presentations O681 Recurrent abortions – Systematic diagnostics and evidence based therapies can reduce the risk of further abortions M. Nitzschke, M. NitzschkeSearch for more papers by this authorB. Dembinski, B. DembinskiSearch for more papers by this authorM. Bohlmann, M. BohlmannSearch for more papers by this authorT. Strowitzki, T. StrowitzkiSearch for more papers by this authorM. Von Wolff, M. Von WolffSearch for more papers by this author M. Nitzschke, M. NitzschkeSearch for more papers by this authorB. Dembinski, B. DembinskiSearch for more papers by this authorM. Bohlmann, M. BohlmannSearch for more papers by this authorT. Strowitzki, T. StrowitzkiSearch for more papers by this authorM. Von Wolff, M. Von WolffSearch for more papers by this author First published: 06 October 2011 https://doi.org/10.1016/S0020-7292(09)61054-7AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article. Volume107, IssueS2Abstracts of XIX FIGO World Congress of Gynecology and ObstetricsOctober 2009Pages S288-S288 RelatedInformation
Fragestellung: Weltweit ist eine steigende Sectiorate zu verzeichnen. Die zugrunde liegenden Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Im Rahmen dieser Arbeit sollen direkte Kosten und Erlöse der Entbindungen ab der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche (SSW) der primären Sectio mit denjenigen der Spontangeburt verglichen werden. Material und Methodik: Untersuchung der Erlöse und Kosten von Einlingsschwangerschaften ab der 37 + 0. SSW, die spontan oder per primärer Sectio im Jahr 2006 entbunden wurden. Ergebnisse: 1 252 Entbindungen wurden analysiert, wovon 633 vaginale Geburten und 159 primäre Sectiones unseren Einschlusskriterien entsprachen. Die durchschnittlichen Kosten einer primären Sectio betrugen 2 107,56 Euro, die einer Spontangeburt 1 650,91 Euro. Der durchschnittliche Erlös einer primären Sectio lag bei 2 532 Euro, derjenige einer Spontangeburt bei 1 495 Euro. Somit lag pro Spontangeburt ein Fehlbetrag von − 155,91 Euro und bei einer primären Sectio ein Überschuss von + 424,44 Euro vor. Das Gesamtergebnis im Jahr 2006 zeigte somit ein kumulativ negatives Ergebnis von − 31 205,07 Euro. Schlussfolgerung: In unserem Klinikum wurden im Jahr 2006 in der untersuchten Patientengruppe die Spontangeburten durch primäre Sectiones subventioniert. Um ein betriebswirtschaftlich ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, hätte die Sectiorate in dem beschriebenen Zeitraum von 21 auf 27 % steigen müssen. Es erscheint theoretisch möglich, dass durch die Struktur der Erlösmodalitäten der Trend für steigende Sectioraten zumindest in Deutschland gestützt wird.
Purpose: Aim of the study was to assess the direct costs and reimbursements associated with vaginal delivery and primary Caesarean section.Material and Methods: A retrospective data analysis of personal and material costs incurred in the Department of Obstetrics of the Medical University of Luebeck, Germany was performed. All singleton pregnancies delivered spontaneously or by primary Caesarean section after 37 completed weeks of gestation from January 1st, 2006 to December 31st, 2006 were included. The total costs and reimbursements for vaginal deliveries were compared with those for primary Caesarean sections.Results: The data of 1252 deliveries were analysed; 633 vaginal deliveries and 159 primary Caesarean sections matched our inclusion criteria. The mean overall costs for a primary Caesarean section were 2107.56 Euros and for a vaginal delivery were 1650.91 Euros. Mean overall reimbursements were 2532 Euros for a primary Caesarean section and 1495 Euros for a spontaneous vaginal delivery. This resulted in a shortfall of - 155.91 Euros for a spontaneous delivery while a primary Caesarean section resulted in a positive surplus of +424.44 Euros. The total result showed a cumulative deficit of - 31205.07 Euros.Conclusion: Caesarean delivery rates are rising all over the world. The reasons for this development are not conclusive. At our hospital, primary Caesarean sections subsidised spontaneous deliveries in 2006. Increasing the primary Caesarean section rate from 21 to 27% would have been necessary to obtain a balanced annual result. It is possible that the current financial structure is encouraging the trend of rising rates of Caesarean sections, at least in Germany.
Die Inzidenzen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind ansteigend. Aufgrund der relativ hohen Inzidenz bei Patientinnen im reproduktiven Alter sowie verbesserter medikamentöser und chirurgischer Methoden sind geburtshilflich Tätige häufiger mit Fragestellungen zur optimalen Betreuung vor und während einer Schwangerschaft konfrontiert. Die vorliegende Übersichtsarbeit soll einerseits den aktuellen Kenntnisstand im Hinblick auf Kinderwunsch und Schwangerschaftsbetreuung von Patientinnen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen darstellen, andererseits therapeutische Optionen im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit in Gravidität und Stillzeit überprüfen.
Maligne Melanome der Vulva sind selten und machen etwa 8–10% aller Vulva-Tumoren aus. Sie treten bevorzugt bei postmenopausalen Patientinnen der weissen Bevölkerung auf und sind in abnehmender Häufigkeit an den kleinen Labien, den großen Labien sowie der Klitoris lokalisiert.