Ziele: Der endovaskuläre Verschluss des Truncus coeliacus (TC) ist indiziert zur Behandlung von TC-Aneurysmen oder zur Vermeidung von Typ II-Endoleaks bei thorako-abdominellen Aortenaneurysmen (TAAA). Ziel dieser Studie war es, die technischen Details und den klinischen Verlauf darzulegen und zu analysieren. Methode: Im Zeitraum von 1998 bis 2007 wurde bei 11 Patienten (weiblich/männlich=1:4) mit einem mittleren Alter von 62,5+/-9,8 Jahren der TC und/oder seine Äste endovaskulär verschlossen. Es handelte sich dabei um folgende Indikationen: Aneurysma des TC: n=5, TAAA n=3, diesseziernde TAAA n=2 und ein mykotische Pseudoaneurysma der thorako-abdominellen Aorta. Der TC-Verschluss erfolgte mittels Makro- oder ablösbaren Mikro-Spiralen nach entsprechender Evaluierung der Anatomie und möglicher Kollateralkreisläufe. Der Verlauf wurde mittels Laborwerten, DSA und CT dokumentiert. Ergebnis: Der TC konnte in allen Fällen technisch erfolgreich verschlossen werden, es kam bei allen Patienten zu einer regelrechten Okklusion der TC- oder Aortenaneurysmen. Die Pankreatiko-duodenalen Arterien waren die hauptsächlichen Kollateralkreisläufe, allerdings waren auch zahlreiche anatomische Variationen des TC und seiner Äste mit entsprechenden Anastomosen relevant. Bei 10 Patienten zeigte sich ein komplikationsloser klinischer Verlauf. 1 Patient mit Claudicatio abdominalis wurde erfolgreich mittels Stent-PTA der A. mesenterica superior behandelt. Weitere Reinterventionen waren im Beobachtungszeitraum nicht notwendig. Schlussfolgerung: Der endovaskuläre Verschluss des TC und seiner Äste ist technisch machbar und bei genauer Evaluierung der Kollateralkreisläufe klinisch sicher durchführbar. Einzelne Gefäßvariationen machen einen TC-Verschluss klinisch unmöglich. Als relative Kontraindikation gilt eine Leberfunktionsstörung.
A 39-year-old man presented with erectile dysfunction that had persisted since its sudden onset 5 years ago. He exhibited none of the classic risk factors, and all attempts at medication had been unsuccessful. An ultrasound examination revealed the presence of an arteriovenous shunt in the corpus spongiosum penis. Selective digital subtraction angiography of the left internal pudendal artery showed an arteriovenous fistula from the arteria bulbi penis to the corpus spongiosum penis. The outflow of venous blood took place via the penile veins into the periprostatic vein plexus. Superselective catheterization of the arteria bulbi penis was performed with a 3 French coaxial catheter (Topaz Micro Coils; Micro Therapeutics, Inc, Irvine, CA) and it was occluded by inserting several platinum coils. 1 week after the procedure, the patient reported normal erectile function, which was subsequently maintained.
High-resolution ultrasound is an excellent diagnostic modality for visualising peripheral nerves and differentiate tumours of the peripheral nerve. With high-frequency transducers (5-15 MHz), peripheral nerves can be visualised, the hypoechoic nerve fascicles, the surrounding tissue and tumourous lesions including the relation to their nerve of origin can be evaluated. By using colour Doppler sonography (CDS), it is possible to detect and assess vascularisation of tumours of the nerve. We present sonographic features of common and uncommon benign and malignant tumours of the peripheral nerve.
Sonography and CT of Vasculitis During Gemcitabine TherapyNadine Bendix, Bernhard Glodny, Maria Bernathova and Gerd BodnerAudio Available | Share
: High-resolution ultrasound is an excellent diagnostic modality for visualising peripheral nerves and differentiate tumours of the peripheral nerve. With high-frequency transducers (5-15 MHz), peripheral nerves can be visualised, the hypoechoic nerve fascicles, the surrounding tissue and tumourous lesions including the relation to their nerve of origin can be evaluated. By using colour Doppler sonography (CDS), it is possible to detect and assess vascularisation of tumours of the nerve. We present sonographic features of common and uncommon benign and malignant tumours of the peripheral nerve.
The purpose of this series is to describe sonographic findings in 3 patients with plantar vein thrombosis.
Ziele: Wegen des in den vergangenen Jahrzehnten stark zunehmenden Verkehrsaufkommens und der geänderten Freizeitbetätigungen (Rasanzsportarten) werden gehäuft auch Kinder und Jugendliche als polytraumatisierte Patienten eingeliefert. Die Überlebenswahrscheinlichkeit hängt stark vom Zeitraum zwischen Unfall und medizinischer Versorgung im Unfallzentrum ab. Hierzu trägt eine zielgerichtete und vor allem schnelle Diagnostik mitttels Multi-Slice-Computertomographie MSCT wesentlich bei. Wir berichten über unsere Erfahrungen mit der MSCT als primäres Diagnostikum bei polytraumatisierten Kindern und Jugendlichen. Methode: Im Jahre 2002 wurden an unserer Klinik 128 Kinder und Jugendliche (Alter <18 Jahre) über den SR erfasst. Nach der interdisziplinären, klinischen Untersuchung wurde bei 82 Patienten eine CT-Abklärung durchgeführt, wobei 42 davon ein sogenanntes SR-Protokoll bestehend aus einer nativen cerebralen CT in einer Schichtdicke (SD) von 5mm und postkontrast einer HWS-CT in einer SD von 2,5mm mit multiplanaren Rekonstruktionen und einer Thorax/Abdomen-CT in einer SD von 5mm als Abklärung erhielten. Die Untersuchungen wurden an einem Multi-Slice-CT Light Speed Qx/i von General Elektics, Milwaukee, USA akquiriert. Ergebnis: Bei jenen 42 Patienten, die ein SR-Protokoll erhielten, fanden wir 36 Schädel-, 29 Thorax-, 26 Abdominalverletzungen, 7 Beckenfrakturen und 6 Wirbelsäulenverletzungen. Der mittlere Injury Severity Score betrug 22,12. Keine für das Überleben relevante Verletzung wurde übersehen. Die Zeitspanne für die Diagnosefindung wurde deutlich verkürzt. Schlussfolgerung: Die MSCT-Geräte ermöglichen eine komplette diagnostische Abklärung des polytraumatisierten pädiatrischen Patienten und sollte unserer Meinung nach als erstes diagnostisches Verfahrennach der interdisziplinären, klinischen Evaluation zum Einsatz kommen.