Hintergrund: In einer früheren eigenen Studie konnte gezeigt werden, dass ein Kniebeugentraining auf einer Vibrationsplatte bei Patienten mit schwerer COPD effektiver ist, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern als ein vergleichbares Training auf dem festen Boden. Bisher blieb jedoch die kardiopulmonale Belastung die während Vibrationstraining bei Patienten auftritt unklar.
Hintergrund: Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob pneumologische Rehabilitation (PR) bei Patienten mit verschiedenen Grunderkrankungen vor Lungentransplantation (LTx) effektiv ist und ob sich Prädiktoren für den Erfolg von PR finden lassen.
Einleitung: Eosinophile Granulozyten in der Darmschleimhaut wurden als eines der frühesten Zeichen des endoskopischen Rezidivs beim M. Crohn nach Darmresektion erkannt. Im folgenden wurde untersucht, ob der für Eosinophile spezifische Mediator, das ECP im Serum als prognostischer Parameter für ein klinisches (CDAI) oder endoskopisches (Rutgeerts) Rezidiv des M. Crohn nach Darmresektion gilt.
Background: The Oxymizer® device is a special oxygen nasal cannula that provides a higher luminal diameter in combination with an incorporated oxygen reservoir. Thus it is assumed that a higher oxygen content can be delivered in order to increase oxygenation. Methods: Aim of this prospective cross-over study was to investigate the effects of the Oxymizer® in comparison to a conventional nasal cannula (CNC). N=43 patients with severe COPD (age: 60±9y, FEV1: 37±16% pred.) and indication for long-term oxygen therapy were recruited during pulmonary rehabilitation. After an initial incremental cycle test patients performed 4 constant cycling work rate tests (CWRT) at 70% of their peak work rate (twice with Oxymizer® and twice with CNC in random order). Results: Endurance time was significantly higher when patients cycled using Oxymizer® in comparison to CNC (858±754 sec. vs 766±652 sec.; p<0.01). Beside of a longer cycling duration, PaO2 values at the end of CWRT were also significantly higher with Oxymizer® (65±11 mmHg versus 62±10 mmHg; p<0.001). However, in a subgroup analysis we found that patients with an oxygen supplementation of ≥4 liters/min obtained an markedly higher increase in exercise capacity by using the Oxymizer® than patients with lower oxygen flow rates (increase in endurance time 161±225 sec. versus 20±123 sec.; p<0.05). Conclusion: This study showed that oxygen delivery via Oxymizer® is superior to CNC with regards to endurance capacity and a better oxygenation during exercise in patients with severe COPD. It seems that especially patients with high oxygen flow rates of ≥4 liters/min benefit most from the use of an Oxymizer®.
Patienten mit fortgeschrittener chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) erfahren durch die Einleitung einer nächtlichen nicht-invasiven Beatmung (NIV) eine Entlastung der Atempumpe und damit verbunden eine Leistungssteigerung am Tag. Die Effekte und Machbarkeit einer NIV bei Patienten mit fortgeschrittener interstitieller Lungenerkrankung (ILD) sind bisher noch nicht untersucht worden.
Patienten mit fortgeschrittener fibrosierender Lungenerkrankung sind häufig aufgrund einer kontinuierlichen Sauerstoffapplikation in ihrer Mobilität limitiert. Der Oxymizer® ist eine größerlumige Sauerstoffsonde mit einem eingearbeiteten Reservoir, welche dem Patienten beim Einatmen eine höhere Sauerstoffkonzentration bereitstellt. In einer prospektiven, randomisierten Cross-over-Studie wurde der Nutzen des Oxymizers® im Vergleich zu einer normalen Nasensonde bei Belastung untersucht.
Introduction: PR following LTx can almost be seen as an established therapeutic modality. However, differences concerning the efficiency of pulmonary rehabilitation (PR) in patients with single (SLTx) or double (DLTx) lung transplantation have barely been studied yet. Methods: In a retrospective analysis (period: 1997-2013) 550 patients with COPD or interstitial lung diseases after LTx (SLTx: n=212, FEV 1 55±18% pred., age: 58±6 ys; DLTx: n=338, FEV 1 70±19% pred., age: 53±8 ys) were included. All patients underwent a standardized inpatient PR program of 41±18 days in average. Data of 6-minute walking distance (6MWD), health related quality of life (physical [PCS] and mental [MCS] component summary of the SF 36 questionnaire) and adverse events during PR have been registered and analyzed. Results: In SLTx patients, 6MWD increased from 267±134 to 381±120 (p Conclusion: These results show that patients benefit significantly and clinically relevant from a comprehensive PR program performed immediately after surgery to a similar extend with regard to HRQL. However exercise capacity improved significantly more in patients after DLTx.
Bei endgradigen Lungenerkrankungen ist die Lungentransplantation (LTx) die Ultima Ratio. Aufgrund des Organmangels werden neben Doppel-LTx (DLTx) auch Einzel-LTx (SLTx) durchgeführt. Die Unterschiede und Benefits zwischen SLTx und DLTx bezüglich Pneumologischer Rehabilitation (PR) sind bisher noch wenig untersucht.
Hintergrund: Eine pulmonale Rehabilitation bei Patienten mit interstitieller Lungenerkrankung (ILD) führt zu einer Verbesserung der Gehstrecke und der Lebensqualität. Unklar bleibt, ob chronisch hyperkapnische ILD-Patienten von einer Rehabilitation mit nächtlicher nichtinvasiver Beatmung profitieren.
Frauen erkranken häufiger und schwerer an der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) als Männer. Ob sich jedoch Geschlechterspezifische Unterschiede zwischen gleichaltrigen Frauen und Männern mit gleicher Lungenfunktion zeigen, ist bislang noch unklar. Ebenso ist der Einfluss von Rehabilitation (PR) auf geschlechterspezifische Unterschiede bislang noch unbekannt.
In der aktuellen Literatur gibt es Hinweise darauf, dass Patienten mit COPD und Lungenfibrose-Patienten (ILD) in unterschiedlichem Ausmaß von 8 Wochen ambulanter pneumologischer Rehabilitation (PR) profitieren (Kozu 2010). Ob dies auch i. R. einer 3-wöchigen, stationären PR bei COPD- und Fibrose-Patienten gilt, ist bislang unklar.
Pneumologische Rehabilitation (PR) wird für Patienten mit Lungenfibrose aller Body Mass Index (BMI)-Klassen angeboten und im klinischen Alltag praktiziert. Ob Effektunterschiede für stationäre PR in Abhängigkeit von den einzelnen BMI-Klassen vorhanden sind und ob bestimmte BMI-Klassen besonders von der PR profitieren, ist bislang nicht geklärt.
Pneumologische Rehabilitation (PR) wird für COPD-Patienten aller Body Mass Index (BMI)-Klassen angeboten und im klinischen Alltag praktiziert. Bislang standen v.a. Patienten mit Kachexie im Fokus des wissenschaftlichen Interesses. Die Rolle der Adipositas bei COPD-Patienten erlangt zunehmende Bedeutung. Ob es Effektunterschiede für stationäre PR in Abhängigkeit von den einzelnen BMI-Klassen vorhanden sind, ist bislang nicht geklärt.
Background: LAM is an orphan lung disease affecting young women. There is an estimated prevalence of 200 patients in Germany. Beside supportive treatment of respiratory distress there are only few drug therapies (progesterone, sirolimus) of unknown effectiveness. In end-stage LAM lung transplantation (LTx) may be the only remaining therapeutic option. The role of PR is not yet defined. Methods: In a prospective open clinical trial data of 22 LAM patients prior to LTx (LAM-P) (45,9±9y., FEV1=31,4±17%pred, diffusion capacity=35,8±13%, paO2=59,1±9 mmHg, LTOT n=19) and 24 LAM patients after LTx (LAM-Tx) (42,8±10y., FEV1=65,7±19%pred) were evaluated. All patients underwent a specialized multidisciplinary inpatient PR for 45±9,6 (LAM-P) and 35,4±18 (LAM-Tx) days. Results: We found significant and clinically relevant changes for both PR approaches. For the LAM-P group we saw a significant improvement in 6-min walking distance (6MWD) 59±50m (p Thus the benefit of post LTx-PR in LAM-patients is comparable to the results of lung transplant patients with other underlying disease. Health-related quality of life (HRQL) (SF36) improved significantly for the mental summary score in LAM-Tx. Lung function parameters did not change for LAM-P but FEV1 improved significantly for LAM-Tx patients. Conclusion: PR in LAM patients before and after LTx is a safe therapeutic approach that leads to significant increases of exercise capacity and tends to improve HRQL. In view of a progressive disease with only a few therapeutic options rehabilitation should be considered early in the treatment of LAM, especially when LTx is necessary.
Einleitung: Bei fortgeschrittenen Lungenerkrankungen besteht sehr häufig die Notwendigkeit einer Sauerstofflangzeittherapie. Einige Patienten – insbesondere ein Teil der Fibrosepatienten – benötigen sehr hohe Sauerstoff-Flussraten. Dadurch kann die Mobilität des Patienten eingeschränkt sein. Außerdem können technische Probleme (Vereisung) auftreten. In einzelnen Fällen ist trotz hoher Flussraten die Oxygenierung nicht ausreichend.
Einleitung: COPD ist eine der schwerwiegendsten chronischen Erkrankungen. Es liegen jedoch nur wenige Erkenntnisse zum Einfluss von akutem Stress bei COPD vor.
Einleitung: Von den Fachgesellschaften wird eine pulmonale Rehabilitationsbehandlung (PR) bei chronischen Lungenerkrankungen unabhängig von der Grunderkrankung empfohlen. Bisher ist die Rolle einer PR bei Patienten mit interstitieller Lungenerkrankung (ILD) nicht geklärt, verlässliche Daten liegen nur für COPD-Patienten vor und konnten hier einen Nutzen aufzeigen. Ziel dieser Studie ist es, eine stationäre PR hinsichtlich ihrer Effekte auf körperliche Belastungsfähigkeit und Lebensqualität bei Patienten mit ILD zu evaluieren.
Einleitung: Die Lungentransplantation ist eine etablierte Form zur Therapie terminaler Lungenerkrankungen. Eine schwere Osteoporose stellt eine relative Kontraindikation zur Transplantation dar. Trotz ausgeprägtem Risikoprofil für eine Osteoporose mit langer schwerer Krankheit, entsprechender muskulärer Schwäche und Immobilität sowie häufiger Cortisonlangzeittherapie liegen bei vielen Patienten, die sich im Evaluationsprozess zur Transplantation befinde, keine Angaben über die Knochendichte vor. Entsprechend findet oft keine osteoprotektive Therapie statt. Die nach der Transplantation notwendigen Immunsuppressiva können den Knochenabbau zusätzlich verstärken.
Einleitung: Die Lungentransplantation ist eine etablierte Form zur Therapie terminaler Lungenerkrankungen. Bedingt durch die lange Dauer und Schwere der Grunderkrankung und die zumeist bestehende Vorbehandlung mit Corticosteroiden sind die Patienten in einem insbesondere muskulär stark dekonditionierten Zustand. Sie sind dadurch in ihrer Mobilität stark eingeschränkt und weisen ein erhöhtes Osteoporoserisiko und Frakturrisiko auf. Die notwendigen Immunsuppressiva können den Knochenabbau zusätzlich verstärken.