Seit Oktober 2025 ist es für Ergotherapeuten möglich, sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden zu lassen und die Kosten erstattet zu bekommen. Allerdings hält sich die Umsetzungsfreude der Praxisinhabenden noch in Grenzen. Wie die Anbindung genau abläuft, was es zu beachten gilt und welche Vorteile sie zeitnah für die eigene Praxis bringt, erfahren Sie in diesem Artikel.
Die Kombination von traditioneller Therapie und Behandlungsansätzen mit digitalen bzw. onlinegestützten Methoden bezeichnet man auch als Blended Care. Dieser innovative Weg hilft dabei, dem Versorgungsengpass sowie dem Fachkräftemangel zu begegnen und die Menschen für ihre Gesundheit zu motivieren.
In der Pädiatrie sind in der Regel die Kinder die Klient*innen in der Ergotherapie. Eltern und andere Bezugspersonen spielen im Alltag der Heranwachsenden zwar eine entscheidende Rolle, sind aber oft nur wenig aktiv an der Therapie beteiligt. Mithilfe des familienzentrierten Ansatzes können Ergotherapeut*innen das ändern.
Lernen und Hausaufgaben sind häufige Anliegen in der ergotherapeutischen Arbeit mit Kindern. In der Lernberatung stehen Ergotherapeut*innen den Familien zur Seite, um sie in diesem Betätigungsfeld alltagsnah und individuell zu unterstützen. Eltern bekommen dabei passende Lernstrategien für ihre Kinder gezeigt und identifizieren Umfeldfaktoren sowie persönliche Aspekte, die zu positiven Veränderungen im Lernverhalten beitragen.
Ab 2026 sind Ergotherapiepraxen dazu verpflichtet, an die Telematik-Infrastruktur angegliedert zu sein, um etwa digitale Heilmittelverordnungen entgegennehmen zu können. Dieser Beitrag nähert sich dem „Schreckgespenst Digitalisierung“ und gibt einen Einblick in die Grundlagen und Möglichkeiten einer digitalisierten Praxis.
In der letzten ergopraxis lernten Sie die grundlegenden Schritte hin zu einer digitalisierten Praxis kennen. In diesem Artikel erhalten Sie einen Einblick darin, in welchen Bereichen und durch welche Möglichkeiten eine digitalisierte Praxis Erleichterungen in Arbeitsabläufen für Therapeuten, Praxisinhaber und Klienten bietet, wodurch mehr Freiraum für die therapeutische Arbeit entsteht. Die gute Nachricht: Es gibt bereits kleine und teilweise auch kostenlose Lösungen, die den Arbeitsalltag merklich entlasten.
Gelingt den Klienten in der Therapie etwas nicht, sorgt das in vielen Fällen für Frust. Ein potenzialfokussierter Blickwinkel lenkt die Aufmerksamkeit auf die kleinen bereits erzielten Fortschritte und die Aspekte, die schon funktionieren: die sogenannten positiven Unterschiede.
Verausgaben Sie sich manchmal bis zur Erschöpfung in der Therapie, und der Klient möchte einfach nicht selbst aktiv werden? Möglicherweise haben Sie gelernt, seine Probleme lösen zu wollen. Da kann es helfen, das eigene Mindset zu hinterfragen und das ein oder andere Konditionierungs-Monster zu verbannen.
Um Klienten aktiv in den Therapieprozess einzubinden, benötigen Ergotherapeuten entsprechendes Handwerkszeug. Erlernen sie die im CMCE geforderte Fähigkeit des Coachens, stärkt das sowohl die therapeutische Haltung als auch das berufliche Handeln.
Wenn es darum geht, Kinder zum Lernen zu motivieren, fühlen sich Eltern und Lehrer häufig hilflos und sind frustriert. Kein Wunder, Kinder würden vieles tausendmal lieber tun als Schularbeiten. Doch Eltern und Lehrer haben es in der Hand: Mit den richtigen Tricks können sie diese Konfliktsituationen entstressen.