Introduction/objectives/methods: The aim of the study was to determine the impact of patient falls on costs and length of stay in a major cardiological and cardiosurgery hospital. Therefore all reported cases of falling patients in a two years period have been evaluated by using the report forms and patient files. Altogether 364 occurrences of falling have been analysed.Results: The total amount of costs due to patient falls in the two years period summed up to 37 594.54 Euro (103.28 Euro/fall). These costs resulted mainly from costs induced by staff workload (55 %) and diagnostic requirements (40 %). By comparing average length of stay in patients with a history of falling with mean length of stay calculated for patients with the same DRG, fallen patients required additional 6.19 days of inpatient treatment. Patients who suffered from injury due to falling, remained 7.55 day longer in the hospital.Discussion/conclusions: Falls of patients lead to additional costs and to increased length of stay. The calculated costs per fall in the major cardiological and cardiosurgery hospital were comparable to costs in general hospitals.
Zusammenfassung Einleitung/Zielstellung/Methode Ziel der Studie war es, den Effekt von Kneipp-Anwendungen auf Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung zu ermitteln und Rückschlüsse auf eine Veränderung des Schmerz- und Bewegungsverhaltens der Anwender zu erhalten. Dazu wurde in einem Pflegeheim mit 110 Betten eine Fragebogenerhebung mithilfe eines standardisierten Instruments jeweils vor und nach der Kneipp-Anwendung durchgeführt. Ergänzend nahm die Gesundheitstrainerin eine aktiv teilnehmende Feldbeobachtung vor. Die Datenerhebung erfolgte vom 01.08.2013 bis zum 01.09.2013. Dabei wurden insgesamt 29 von 31 Befragungen ausgewertet. Ergebnisse Bei 22 Teilnehmern konnte das Wohlbefinden gesteigert werden. Des Weiteren wurde bei 5 Teilnehmern die Schmerzstärke durch die Kneipp-Intervention reduziert, und bei 4 Bewohnern konnten die Bewegungseinschränkungen gemindert werden. Auch konnten 14 Bewohner eine Verbesserung der Befindlichkeit nach der Anwendung beschreiben. In diesem Zusammenhang führten die Anwendungen zu einer Entspannung der Muskulatur und zu einer Reduktion von Verdauungs- und Schlafstörungen. Diskussion/Schlussfolgerungen Kneipp-Anwendungen haben auch im Seniorenzentrum einen positiven Effekt auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Durch die Maßnahmen konnten sogar vorhandene Bewegungseinschränkungen und Schmerzen reduziert werden.
Einleitung/Zielstellung/Methodik: Um die Sturzkosten auszuwerten und eine mögliche Auswirkung auf die Verweildauer darzustellen, wurde in einem Krankenhaus der kardiologischen und herzchirurgischen Maximalversorgung eine Krankheitskosten-Analyse durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch eine retrospektiv durchgeführte Dokumentenanalyse über einen 2-jährigen Zeitraum. Dabei wurden insgesamt 364 Sturzereignisprotokolle ausgewertet. Ergebnisse: Die monetäre Gesamtbelastung durch die Krankenhausstürze betrug 37 594,54 Euro (103,28 Euro pro Sturzereignis), wobei die größten Kostenblöcke den Personalkosten (55 %) und den Diagnosekosten (ca. 40 %) zuzuordnen waren. Hinsichtlich des DRG-bezogenen Vergleichs der Ist-VWD der gestürzten Patienten mit der mittleren Katalog-VWD zeigte sich, dass die gestürzten Patienten im Schnitt 6,19 Tage länger als zumindest katalogmäßig vorgesehen in stationärer Behandlung blieben. Die Verweildauerdifferenz stieg auf 7,55 Tage an, wenn sich der Patient bei seinem Sturz verletzt hatte. Diskussion/Schlussfolgerungen: Krankenhausstürze führen zu zusätzlichen Kosten und zu einer Verlängerung der durchschnittlichen Verweildauer. Dabei lagen die ermittelten Kosten pro Sturz auch in einer Klinik der kardiologischen und herzchirurgischen Maximalversorgung in etwa auf dem Niveau anderer Akutkrankenhäuser.
Zusammenfassung Einleitung/Zielstellung/Methodik: Um das Sturzmuster von Klinikpatienten zu ermitteln, wurden in einem Krankenhaus der kardiologischen und herzchirurgischen Maximalversorgung im Zeitraum vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2010 insgesamt 364 Sturzereignisprotokolle ausgewertet. Ergebnisse: Für den Erhebungszeitraum wurde eine Sturzrate von 3,05 Stürzen/1000 Pflegetage ermittelt. Es waren 90 % aller gestürzten Patienten 60 Jahre alt oder älter. Die Stürze erfolgten relativ gleichmäßig über den Tag verteilt; in den Nachtstunden war eine etwas höhere Tendenz zu finden. Die Stürze konzentrierten sich in 97 % aller Fälle auf das Patientenzimmer und die zugehörige Nasszelle. Insgesamt 41,8 % der gestürzten Patienten verletzten sich dabei. Am häufigsten trugen sie Prellungen und Schürfwunden davon. Diskussion/Schlussfolgerungen: Anhand der gewonnenen Ergebnisse lassen sich sturztypische Risikokonstellationen ermitteln, aus denen prospektiv Maßnahmen zur Sturzprophylaxe abgeleitet werden können.