Organisational development is crucial to health promotion in schools. The intervention "Learning to Live Healthy" is a new school health promotion strategy designed to develop schools into healthy environments for all those who work and study there. The aim of the study "School Development by using Health Management" is to introduce the management instrument balanced scorecard and to develop an indicator toolbox. This allows schools to evaluate the achievement of objectives, the implementation level of the measures and the changes in their organisation regarding health management.
The "fit for pisa" intervention implemented daily physical education at five primary schools in Göttingen. The results of the evaluation show an increase in physical activity among the students participating in the programme. At the same time sedentary behaviour, like watching television, decreased remarkably. In the long run the promotion of an active lifestyle had improved the body mass index. The study emphasises the need for government funding to implement the programme across the country.
Wesentlich für die Förderung der Gesundheit in Settings ist die Entwicklung von Organisationen. Die Intervention Gesund Leben Lernen ist ein neuer Ansatz zur schulischen Gesundheitsförderung mit dem Ziel, die Organisation Schule zu einer gesunden Lebenswelt für alle in ihr Arbeitenden und Lernenden weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Studie „Schulentwicklung durch Gesundheitsmanagement“ wurde eine Balanced Scorecard eingeführt und eine Kennzahlentoolbox entwickelt. Diese soll den Schulen ermöglichen, den Zielerreichungsgrad ihrer gesundheitsförderlichen Ausrichtung anhand von einfach zu erhebenden Kennzahlen selbst zu überprüfen.
An 5 Grundschulen in Göttingen integrierte die Intervention „fit für pisa“ täglichen Schulsport. Grundlage bildet ein strukturiertes und standardisiertes Programm. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass die körperliche Aktivität nachhaltig gefördert, sitzende Tätigkeiten wie Fernsehen reduziert werden. Langfristig weist die Förderung eines aktiven Lebensstils eine Verbesserung des BMI auf. Die gesundheitsökonomische Analyse bewertet den Investitionsbedarf für eine flächendeckende Umsetzung der Intervention.
Einleitung: Die Intervention Gesund Leben Lernen (GLL) ist ein neuer Ansatz zur schulischen Gesundheitsförderung. Ziel von GLL ist, die Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (Ganzheitlichkeit, Partizipation, Integration, Projektmanagement) für die gesundheitsförderliche Schulentwicklung zu nutzen und bedarfsgerecht anzupassen. Dabei werden Schulen zwei Jahre lang von weitergebildeten Fachkräften für Gesundheitsmanagement begleitet. Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts „Schulentwicklung durch Gesundheitsmanagement“ wurde die Intervention GLL evaluiert. Zudem wurde die Balanced Scoercard (BSC) als strategisches Managementinstrument in GLL integriert und eine Kennzahlentoolbox als ergänzendes Element der BSC entwickelt. Sie enthält Messinstrumente, die Schulen bei der Bestimmung von Kennzahlen unterstützen sollen. Die entwickelte Kennzahlentoolbox steht den beteiligten Schulen als Datenbank zur Verfügung und umfasst insgesamt 121 frei verfügbare Messinstrumente. Die Kennzahlentoolbox enthält Messinstrumente für unterschiedliche Zielgruppen (Schüler/innen: n = 59, Lehrer/innen: n = 43, Eltern: n = 16, Schulleitung: n = 6). Methoden: In die Studie einbezogen sind 60 GLL-Schulen verschiedener Schulformen. Zur Ermittlung der Akzeptanz und Umsetzung der Intervention GLL wurden Fokusgruppen (n = 8) in ausgewählten Schulen durchgeführt. Thematisiert wurden die Inhalte (1) Veränderungen an der Schule seit der Umsetzung der Intervention Gesund Leben Lernen, (2) Nutzen der Intervention für die Schule, sowie (3) Hindernisse bei der Umsetzung. Weiterhin wurden die Schulen zu ihren Erfahrungen (4) bei der Umsetzung der BSC sowie (5) zum Umgang mit der Kennzahlentoolbox befragt. Bei der Zufallsauswahl der Schulen für die Teilnahme an den Fokusgruppen wurde im Vorfeld darauf geachtet, dass alle Schulformen (Berufsbildende Schulen, Förderschulen, Grundschulen, Gymnasien, Haupt- und Realschulen, Gesamtschulen) vertreten sind. Von den kontaktierten Schulen (n = 12) konnten an acht Schulen Fokusgruppen durchgeführt werden (Berufsbildende Schulen n = 2, Förderschulen n = 2, Grundschulen n = 1, Gymnasien n = 2, Gesamtschulen n = 1). Durchschnittlich haben sieben Personen an einer Fokusgruppe teilgenommen, die sich aus den verschiedenen Personengruppen der Schulen (Lehrer/innen, Schüler/innen, Sonstige Mitarbeiter/innen, Eltern) zusammensetzten. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Fokusgruppen zeigen, dass Schulen die zweijährige GLL-Projektlaufzeit sowohl zur Verbesserung der Schüler- als auch der Lehrergesundheit gleichermaßen nutzen. Seit der Umsetzung der Intervention nehmen Schulen durch die Bildung von Steuerungsgruppen und Gesundheitszirkel eine verbesserte Zusammenarbeit innerhalb der Schule wahr. Die BSC wird als nützliches Hilfsmittel zur Schaffung von Strukturen und Transparenz sowie als Arbeitserleichterung von den Schulen wahrgenommen. Es werden durch die BSC die Kommunikation innerhalb der Organisation Schule verbessert sowie Verbindlichkeiten geschaffen. Barrieren bei der Nutzung der BSC in den Schulen sind vor allem der damit verbundene hohe Zeitaufwand sowie die Formulierung von Zielen. Die durchgeführten Fokusgruppen machen deutlich, dass die beteiligten Schulen die zur Verfügung gestellte Kennzahlentoolbox wenig nutzen. Ein Grund dafür ist, dass die Selbstevaluation häufig nur einmal pro Schuljahr mit teilweise selbstentwickelten Messinstrumenten umgesetzt wird. Schlussfolgerung: Die Evaluation der Intervention GLL macht deutlich, dass Projektmanagement und prozesshaftes Arbeiten für Schulen ein breites und neues Lernfeld ist. Den Schulen müssen für die Arbeit in einem integrierten Gesundheitsmanagement bislang fehlende Kompetenzen und Kenntnisse wie Theorien und Methoden der Organisationsentwicklung und des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Setting Schule vermittelt werden. Dabei kann die BSC ein nützliches Managementinstrument sein. Die Kennzahlentoolbox kann unter Nutzung der Messinstrumente bei der Bedarfserhebung und Ist-Stand-Analyse zu Beginn von Schulentwicklungsprozessen behilflich sein. Zudem kann sie der kontinuierlichen Überprüfung von im Schulprogramm formulierten Zielen dienen.
Einleitung: Die Förderung der Gesundheit in der Schule hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von der Gesundheitserziehung bis hin zu dem umfassenden Ansatz der gesundheitsfördernden Schulen entwickelt. Wesentlich dabei sind organisations- und strukturbezogene Strategien. Die Balanced Scorecard (BSC) ist umsetzungsorientiertes Managementinstrument zur Unterstützung von Veränderungsprozessen. Sie ermöglicht die Messung der gesundheitsförderlichen Aktivitäten der Schule und bezieht dabei zukünftige Aktivitäten in die Betrachtung ein. Alle Ziele sind verbindlich an konkrete Maßnahmen, verantwortliche Personen und Frühindikatoren geknüpft. Wesentlich ist, dass eindeutig messbare Ergebnisse über die Zielerreichung einer Organisation Auskunft geben. Da ein kontinuierlicher Abstimmungsprozess zwischen Zielen und Maßnahmen integriert wird, bildet die BSC eine Grundlage für organisationales Lernen. Die BMBF-geförderte Studie „Schulentwicklung durch Gesundheitsmanagement“ integrierte das strategische Instrument der BSC in die Intervention Gesund Leben Lernen (GLL). Methoden: Im Sinne einer partizipativen Qualitätsentwicklung erfolgte eine Anpassung der BSC an die Organisation Schule. Zur Integration des niedersächsischen Orientierungsrahmens für Schulqualität wurde für die eingesetzte BSC identische Begrifflichkeiten gewählt, sowie diese auf sechs Perspektiven erweitert. Beteiligte Schulleiter, Steuergruppensprecher sowie die in GLL tätigen Gesundheitsfachkräfte als Multiplikatoren wurden zur Umsetzung der BSC geschult. Für die Multiplikatoren wurden regelmäßige Wiederholungsschulungen umgesetzt. Die Intervention GLL bezieht alle Schulformen ein (z.B. Grundschulen, Förderschulen, BBS). Da die beteiligten Schulen in ihrer Struktur sehr unterschiedlich sind, wurden diese nach Organisationsgröße in drei Cluster unterteilt. Die Handhabbarkeit der BSC wurde mittels teilstandardisierten Fragebogen von beteiligten Schulen erhoben. An der Erhebung zur BSC haben insgesamt n = 38 (63,3%) der beteiligten n = 60 Schulen teilgenommen. Ergebnisse. Von den beteiligten Schulen sind n = 28 den kleinen Organisationseinheiten, n = 18 den mittleren und n = 14 den großen Organisationseinheiten zu zuordnen. Im Rahmen der Intervention haben 55,3% mit der BSC gearbeitet. Insgesamt wurde von allen Schulen die Arbeitsweise mit der BSC als „gut“ bewertet. Die Hypothese, dass die Handhabbarkeit der BSC von großen Organisationseinheiten aufgrund von Kenntnissen mit anderen Managementinstrumenten besser eingeschätzt wird, lies sich nicht bestätigen. Von den Schulen wurde positiv bewertet, dass die BSC durch die Darstellung des Erreichten sowie vorhandener Aktivitäten und der Fortschritte, Transparenz geschaffen wurde. Zudem wurde positiv bewertet, dass die Ziele intensiv diskutiert, Zielvorgaben gesetzt und Verbindlichkeiten geschaffen wurden. Negativ bewertet wurde von den Schulen, die komplizierte Handhabung der BSC. Zudem wurde der Aufwand zur Umsetzung der BSC als zu hoch eingeschätzt. Jedoch wurde auch genannt, dass zu viele Ziele gesetzt wurden, welches der grundlegenden Intention der BSC wiederspricht. Schlussfolgerung: Bei der BSC handelt es sich nicht um ein Bewertungsinstrument, sondern um eine Veränderungsinitiative, die neue Management-Prozesse in die Organisation Schule einführt. Durch die Integration des niedersächsischen Orientierungsrahmens für Schulqualität ist die BSC nicht mehr nur ein Instrument zur Einführung eines Gesundheitsmanagements an Schulen, sondern unterstützt zudem die Umsetzung des Orientierungsrahmens für Schulqualität. Durch die Evaluation der BSC im Rahmen der Intervention GLL kann aufgezeigt werden, welche Potentiale das Managementinstrument zur Umsetzung gesundheitsförderlichen Aktivitäten in der Schule bietet. Zudem wird jedoch deutlich, dass die Integration der BSC zunächst zu einem erhöhten Aufwand führt. Die aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung schulischer Gesundheitsförderung.
Aim Organizational development is crucial to health promotion in different settings. The Learn to Live Healthy intervention [German: Gesund Leben Lernen (GLL)] is a new school health promotion strategy designed to develop schools into healthy environments for all those who work and study there. GLL focuses on strengthening available health resources and reducing negative and excessive health stresses. The Balanced Scorecard (BSC), a strategic management instrument designed to support change processes, is employed in this BMBF-funded study. This research will assess the suitability of the BSC as a management and evaluation instrument for schools. Subjects and methods GLL assists schools in implementing health management programs with the aid of school coaches. Besides setting up steering committees and health circles, goals and action measures are defined and operationalized using a participatory quality development and evaluation approach. The intervention focuses on project organization instruments to implement organizational change processes in schools, develop these processes in a goal-oriented, systematic and sustainable manner, and improve the quality of education in schools by means of health interventions. It uses the BSC as a supportive strategic management tool. The BSC provides the basis for the definition and prioritization of goals at the participating schools and facilitates the measurement of health promotion activities in schools. Structured telephone interviews were conducted for a post-workshop evaluation of methodology for the implementation process of the BSC. Results A preliminary evaluation of the implementation process revealed a fundamental need to integrate the Lower Saxon Policy Framework for School Quality. Therefore, the School-BSC no longer evaluates schools from four perspectives, but rather from six, pursuant to the Policy Framework. The health specialists expect the School-BSC to promote goal-oriented and structured work and transparency within schools. Considering the participatory approach, two health specialists were enlisted to optimize the training concept. Conclusions Evaluation of the School-BSC in schools makes it possible to assess its suitability as a management and evaluation instrument in these organizations. Newly developed school programs largely dispelled the initial reservations of the health specialists. The School-BSC is viewed as a useful tool for the creation of organizational structures and transparency and for the facilitation of work. This study provides information useful for enhancing management-related interventions.
Einleitung: Die BMBF-geförderte explorative Studie „Schulentwicklung durch Gesundheitsmanagement“ soll Aufschluss darüber geben, inwieweit die organisationsbezogene Intervention Gesund Leben Lernen (GLL) Schulen nachhaltig zu Veränderungen im Hinblick auf eine gesundheitsförderliche Ausrichtung führen kann. Ziel von GLL ist, die Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (Ganzheitlichkeit, Partizipation, Integration, Projektmanagement) für gesundheitsförderliche Schulentwicklung zu nutzen und bedarfsgerecht anzupassen. Im Rahmen der Forschungsstudie wird durch die Sammlung von Messinstrumenten eine Kennzahlentoolbox entwickelt, die den Schulen helfen soll, ihre definierten Ziele und Maßnahmen anhand von einfach zu erhebenden Messgrößen selbst zu überprüfen.
Einleitung: Das vom BMBF geförderte (2009–2012) Forschungsprojekt „Schulentwicklung durch Gesundheitsmanagement„ soll Aufschluss darüber geben, inwieweit die organisationsbezogene Intervention Gesund Leben Lernen (GLL) Schulen zu Veränderungen im Hinblick auf eine gesundheitsförderliche Ausrichtung führen kann. GLL unterstützt niedersächsische Schulen zwei Jahre lang bei der Definition und Entwicklung ihrer Ziele sowie der Planung ihrer Maßnahmen. Im Rahmen der Forschungsstudie wird eine Toolbox entwickelt, die den Schulen ermöglichen soll, den Zielerreichungsgrad ihrer gesundheitsförderlichen Ausrichtung anhand von einfach zu erhebenden Kennzahlen selbst zu überprüfen. Methoden: Zunächst erfolgt die Identifikation und Sichtung möglicher Indikatoren, Kennzahlen und Instrumente. Anschließend wird eine interne sowie externe Bewertung ausgewählter Indikatoren, Datenquellen und Instrumente hinsichtlich Gütekriterien und Praktikabilität vorgenommen. Die Schritte werden mit Einbindung einer forschungs- sowie einer praxisbezogenen Expertenrunde einer Reflexion aus unterschiedlichen disziplinären und umsetzungspraktischen Perspektiven unterzogen. Nach Einsatz der ersten Version der Toolbox wird diese im Folgenden überprüft, revidiert sowie fortlaufend ergänzt. Ergebnisse: Die Sammlung der Toolbox steht den beteiligten Schulen (n=37) als Datenbank zur Verfügung und umfasst zum bisherigen Zeitpunkt 50 Messinstrumente. In der ersten Version der Toolbox wurden nur Messinstrumente aufgenommen und bewertet, die frei verfügbar sind. Insgesamt wurden 24 Bewertungskriterien eruiert, die sich aus wissenschafts- (n=6) und praxisrelevanten (n=18) Gütekriterien zusammensetzen. Für die Identifikation geeigneter Indikatoren sind gesundheitsbezogenes Wissen, Kenntnis von Qualitätsmanagement und Evaluation sowie ein Verständnis für das Bildungssystem erforderlich. Indikatoren und Kennzahlen, die von den Schulen selbst definiert und bewertet werden, müssen zudem verständlich, einfach ermittel- sowie auswertbar sein. Zur Verbesserung der Handhabung und Akzeptanz innerhalb der Schullandschaft wurden die Themenfelder der Toolbox an den niedersächsischen Orientierungsrahmen für Schulqualität angepasst. Schlussfolgerungen: Die bisher für Deutschland fehlende Kennzahlentoolbox wird nach Evaluierung den Schulen als integrativer Bestandteil der Intervention GLL kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese erlaubt den Schulen eine eigenständige Überprüfung der Zielerreichung ihrer Aktivitäten und organisatorischen Veränderungen.
Einleitung: Das BMBF-geförderte (2009–2012) Forschungsprojekt evaluiert, inwieweit eine managementbezogene Intervention wie Gesund Leben Lernen (GLL) Schulen zu Veränderungen hinsichtlich einer gesundheitsförderlichen Ausrichtung führen kann. GLL unterstützt Schulen unter Einsatz von Fachkräften für Gesundheitsmanagement bei der Einführung eines Gesundheitsmanagements. Es orientiert sich an den Instrumenten der Projektorganisation, um den Einstieg in Veränderungsprozesse der Organisation Schule zu erreichen, diese zielorientiert, systematisch und nachhaltig weiterzuentwickeln und mithilfe von Gesundheitsinterventionen die Bildungs- und Erziehungsqualität der Schule zu verbessern. Evaluiert wird die Eignung der Balanced Scorecard (BSC) als Management- und Evaluationsinstrument in der Schule. Ziel ist zudem die Erstellung einer Kennzahlentoolbox, die den Schulen eine eigenständige Überprüfung der Zielerreichung ihrer Aktivitäten und organisatorischen Veränderungen erlaubt. Methoden: Neben der Einrichtung von Steuerkreisen und Gesundheitszirkeln erfolgt i.S. einer Organisationsentwicklung die Definition und Priorisierung von Zielen und Maßnahmen sowie deren Operationalisierung. Die Studie entwickelt und bewertet Instrumente und Verfahren, die Schulen im Rahmen ihres Gesundheitsmanagements zur Schulentwicklung nutzen können. Studienteil-A umfasst die Entwicklung einer Kennzahlentoolbox zur schuleigenen Überprüfung der von den Schulen definierten Ziele und Maßnahmen. Studienteil-B beinhaltet die Erprobung und Bewertung der Schul-BSC sowie der Intervention GLL. Ergebnisse: Die Perspektiven der BSC wurden zur Verbesserung der Handhabung sowie der Akzeptanz innerhalb der Schullandschaft an den niedersächsischen Orientierungsrahmen für Schulqualität angepasst. Vor Implementierung der Schul-BSC zur Förderung der Schulentwicklung wurden die Fachkräfte (n=31) zu deren Hintergrund sowie Umsetzung geschult. Da die beteiligten Schulen (n=21) ihre eigenen Ziele definieren, umsetzen und den Erfolg bewerten sollen, beziehen sich die Kennzahlen sowohl auf Gesundheitsinterventionen als auch auf die durch schulische Maßnahmen unterstützte Gesundheitsbildung. Maßgeblich ist dabei, dass diese die Auswirkung und Erreichung der definierten Ziele unmissverständlich auszudrücken vermögen. Schlussfolgerung: Die entwickelte Kennzahlentoolbox wird nach Evaluierung den Schulen als integrativer Bestandteil der Intervention GLL als ergänzendes Element zur Verfügung gestellt. Die Evaluation der Schul-BSC in der Schule ermöglicht deren Bewertung als Management- und Evaluationsinstrument in der Organisation.