AbstractIn der Chlor‐Fabrik des Werkes Leverkusen der Farbenfabriken Bayer AG wurde ein Prozeßrechner installiert, der in der Chloralkali‐Elektrolyse die Anodeneinstellung an den Zellen überwachen und steuern soll. Grundlage für die Realisierung des Projekts waren die Erfahrungen mit einem Kurzschlußmelde‐ und ‐beseitigungssystem in der Chlor‐Fabrik Dormagen des gleichen Unternehmens. Anhand des Aufbaus und der Wirkungsweise der Dormagener Einrichtung werden die Besonderheiten der Anwendung eines Prozeßrechners für die Chloralkali‐Elektrolyse erläutert.