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    Bundesamt für Wasserwirtschaft

    138论文总数
    2,570引用总数

    论文量&引用量时间轴

    机构学者

    排序
    Franz Lahnsteiner
    Franz Lahnsteiner
    Institute for Aquatic Ecology and Fisheries Management, Department Fish Culture and Research, Federal Agency for Water Management
    论文:17引用:0H-index:0
    Gruber G
    Gruber G
    Institute for Urban Water Management and Landscape Water Engineering, Graz University of Technology
    论文:15引用:0H-index:0
    Thomas Ertl
    Thomas Ertl
    University of Natural Resources and Life Sciences Vienna
    论文:13引用:0H-index:0
    Thomas Weismann
    Thomas Weismann
    Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde, Bundesamt für Wasserwirtschaft
    论文:11引用:0H-index:0
    Florian Kretschmer
    Florian Kretschmer
    Institute for Sanitary Engineering and Water Pollution Control, University of Natural Resources and Life SciencesVienna
    论文:11引用:0H-index:0
    Alexander Pressl
    Alexander Pressl
    University of Natural Resources and Life Sciences Vienna
    论文:9引用:0H-index:0
    Helmut Habersack
    Helmut Habersack
    Institute of Hydraulic Engineering and River Research, Department of Water, Atmosphere and Environment, University of Natural Resources and Life Sciences
    论文:8引用:0H-index:0
    M. Clara
    M. Clara
    Abteilung Oberflächengewässer, Umweltbundesamt GesmbH
    论文:7引用:0H-index:0
    Christoph Scheffknecht
    Christoph Scheffknecht
    Umweltinstitut Vorarlberg
    论文:6引用:0H-index:0

    论文(138)

    年份
    起
    –
    止
    排序
    1Der Boden Als Speicher: Landwirtschaftliche Retentionsmaßnahmen Im Einzugsgebiet
    Stefan Strohmeier, Gunther Liebhard,Peter Strauss, Christine Stumpp,Reinhard Nolz,Cristina Vásquez,Elmar Schmaltz, Matthias Konzett, Lukas Brunnhuber,Andreas Klik

    Neben der Produktion von Nahrungsmitteln gilt die landwirtschaftliche Nutzung oft als Treiber von Oberflächenabfluss sowie Sediment- und Nährstoffausträgen. Die Landwirtschaft ist zugleich außergewöhnlich anpassungsfähig und kann saisonweise neu ausgerichtet werden – auch um den Wasserrückhalt in der Landschaft zu steuern. Die landwirtschaftliche Nutzung ist großteils auf Niederschlag angewiesen; zu wenig oder zu viel Regen beeinträchtigt sowohl die Ernteerträge als auch die Bodengesundheit und dessen Funktionalität Wasser aufzunehmen, zu speichern und abzugeben. Oberflächenabfluss entsteht durch das Zusammenwirken von (Stark‑)Niederschlag, den Bodeneigenschaften und den sich verändernden Bodenzuständen, der Geländetopografie sowie – ebenfalls maßgeblich – der Bodenbedeckung und Bewirtschaftung. Starkniederschläge dominieren die direkte Abflussreaktion. Im Zuge des Klimawandels wird erwartet, dass kurze, konvektive Ereignisse tendenziell an Intensität zunehmen, da eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser aufnehmen und wieder abgeben kann; auch die saisonalen Muster der Pflanzenbedeckung werden sich ändern – und damit die Zeitfenster ungeschützter Bodenoberflächen. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf in-situ-Ansätzen Wasser vor Ort und Stelle – im Feld – aufzunehmen und nicht erst im Unterlauf. In-situ-Retentionsmaßnahmen werden hierbei durch zwei ergänzende Ansätze angesteuert: (i) Verbesserung und Erhaltung der Bodengesundheit und -funktionalität, um Wasser aufzufangen, infiltrieren zu lassen, im Boden zu speichern und wieder abzugeben; und (ii) saisonale und kleinräumige in-situ-Wasserretentionsmaßnahmen, die Oberflächenabfluss zurückhalten und im Bodenprofil speichern. Langjährige Feldversuche unterstreichen den Erfolg dieser Landschaftswasserbaumaßnahmen, die in diversifizierten Kombinationen auf Einzugsgebietsebene ihr eindrucksvolles Rückhaltevermögen entfalten.

    2026Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft(2026)引用:1
    引用
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    加入学术空间
    2Potenzial Von Teichen Als Retentionsflächen Im Hochwassermanagement
    Elisabeth Peham, Günther Gratzl, Thomas Brunner, Matthias Konzett, Elmar Schmaltz, Florian Kainz, Christian Bauer

    Die österreichischen Karpfenteiche erfüllen neben ihrer Bedeutung für die Biodiversität und die Lebensmittelproduktion wesentliche hydrologische Funktionen. Insbesondere der Wasserrückhalt gewinnt, sowohl in Trockenzeiten als auch während Starkregenereignissen an Bedeutung. Während des Hochwassers im September 2024, welches Teile Niederösterreichs stark beeinträchtigte, konnte regional beobachtet werden, dass Teiche erhebliche Wassermengen zurückhalten und dadurch Abflussspitzen mindern können. Der historische Jägerteich im Waldviertel, welcher einen überdurchschnittlich dimensionierten Damm aufweist, konnte durch einen Wasseranstieg von 0,6 m mehrere Hunderttausend Kubikmeter Wasser zurückhalten. Niederösterreich weist eine Teichfläche von ungefähr 2300 ha auf, wodurch ein rein rechnerisches Retentionsvolumen, in Abhängigkeit vom vorhandenen Freibord, von mehreren Millionen Kubikmetern zur Verfügung steht. Bei naturnah errichteten Teichen kommen noch Retentionsflächen im Uferbereich und auf angrenzenden Vegetationsflächen hinzu. Die Retentionswirkung der Teiche ist jedoch abhängig von ihrer Größe, Lage im Einzugsgebiet, Konstruktion und ihrem Management. Teiche besitzen ein erhebliches Potenzial im integrativen Hochwassermanagement, welches näher untersucht werden sollte. Voraussetzung für eine sichere und wirksame Wasserretention an Teichen sind eine regelmäßige Wartung und gute Instandhaltung der technischen Bestandteile, klare Betriebsvorschriften und abgestimmte Kommunikation zwischen Bewirtschaftenden, Behörden und Einsatzorganisationen.

    2026Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft(2026)引用:1
    引用
    AI阅读
    加入学术空间
    3Die Hydrologische Bedeutung Von Fischteichen Des Waldviertels – Teiche Als Wasserspeicher, Klimapuffer Und Ökologische Infrastruktur
    M. J. Kainz, C. Alves Amorim, H. Formayer, T. Schilcher, C. Gützer, H. Rieder, L. Kenjeric, W. Kandler, C. Bauer, E. Peham, G. Gratzl

    Zusammenfassung Im Rahmen des Forschungsprojekts TeichFit wurden neun Fischteiche im Bezirk Gmünd hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Landschaftswasserhaushalt, die Wasserqualität, die Klimaregulation und die Biodiversität untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ökologisch intakte Teiche hochwertige, gesunde Lebensmittel liefern, wenn Management, Fütterung und Zubereitung berücksichtigt werden. Die analysierten Herbizidkonzentrationen lagen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten, was auf wirksame Retentions- und Verdünnungsprozesse innerhalb der Teiche hinweist. Darüber hinaus liefern die nachhaltig bewirtschafteten Fischteiche hochwertige Nahrungsmittel und tragen durch die Produktion von Speisekarpfen zur Versorgung mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren bei. Mittels stabiler Wasserisotope (δ 2 H, δ 18 O) konnten teichspezifische Verdunstungsmuster und lange Wasserverweilzeiten nachgewiesen werden. Die Teiche reagieren sensibel auf klimatische Veränderungen und eignen sich daher als Indikatoren für die Auswirkungen des Klimawandels. Langfristige Messungen zeigen zudem eine deutliche Erwärmung der Wassertemperaturen seit den 1960er-Jahren und prognostizieren weitere Temperaturanstiege im Verlauf des 21. Jahrhunderts. Die hohe strukturelle Vielfalt der Teichlandschaft fördert eine außergewöhnlich hohe Biodiversität. Die Artenvielfalt von Phyto- und Zooplankton ist etwa dreimal höher als in vergleichbaren alpinen Seen und unterstreicht die Bedeutung der Teiche als Hotspots biologischer Vielfalt und wichtiger Ökosystemleistungen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Teichlandschaft des Waldviertels weit über ihre fischereiwirtschaftliche Funktion hinausgeht und eine zentrale Rolle für Wasserhaushalt, Klimaresilienz, Biodiversitätsschutz und nachhaltige Regionalentwicklung spielt.

    2026Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft(2026)引用:1
    引用
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    加入学术空间
    4Partizipativ Zur Lokalen Resilienz: Entwicklung Eines Hochwasser-Frühwarnsystems Im Sulm-Einzugsgebiet Im Rahmen Von LOCALIENCE
    Martin Hasenhündl, Robert Schatzl, Christian Reszler, Sebastian Gegenleithner, Clemens Dorfmann, Lisbeth L. Johannsen, Silke Kainz, Ismar Nurdinović, Michael Eder, Anton Schabl

    Extreme Wetterereignisse nehmen in Mitteleuropa an Häufigkeit und Intensität zu, was insbesondere kleinräumige Einzugsgebiete vor große Herausforderungen stellt. Das Interreg Central Europe-Projekt LOCALIENCE adressiert diese Problematik durch die Entwicklung partizipativer Ansätze zur Stärkung lokaler Resilienz. Ziel ist es, die Reaktionsfähigkeit gegenüber Hochwässern zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen professionellen Katastrophenmanager:innen und lokalen Akteur:innen zu fördern. Im österreichischen Pilotgebiet, dem Sulm-Einzugsgebiet in der Südsteiermark, wurde ein lokal konfiguriertes Hochwasser-Frühwarnsystem entwickelt. Es kombiniert Echtzeitmessungen mit einer hydrologisch-hydraulischen Modellkette aus einem flächendetaillierten Niederschlag-Abfluss-Modell und einem zweidimensionalen Strömungsmodell, die über eine operationelle Steuerungssoftware gekoppelt sind. Das System stellt räumlich differenzierte Prognosen und individualisierte Warnungen bereit. Die Anforderungen an Visualisierung, Warnlogik und Benutzerfreundlichkeit wurden in mehreren Stakeholder-Workshops erhoben und in die Systementwicklung integriert. Ergänzend unterstützten transnationale Peer-Reviews und Schulungen den methodischen Austausch. Im Projekt LOCALIENCE hat sich gezeigt, dass effektive Hochwasser-Frühwarnsysteme neben einem hohen technologischen Standard eine frühzeitige und kontinuierliche Einbindung lokaler Stakeholder erfordern, da nur so die Akzeptanz, Praxistauglichkeit und die Nachhaltigkeit des Systems gewährleistet werden kann. LOCALIENCE verdeutlicht zudem die Bedeutung des überregionalen Austauschs für die Skalierbarkeit und Interoperabilität solcher Ansätze. Zukünftige Schritte umfassen die Ausweitung des entwickelten Frühwarnsystems auf weitere Einzugsgebiete sowie die Integration von Nature-Based Solutions im Einzugsgebiet der Sulm.

    2026Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft(2026)
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    5Anpassungsmechanismen Von Salmoniden an Erhöhte Wassertemperaturen
    Franz Lahnsteiner

    Dieser Artikel stellt eine Zusammenfassung eines mehrjährigen Forschungsprojekts dar, das sich mit der Temperaturanpassung von Salmoniden befasst. Es wurde an zwei wichtigen Aquakulturfischen, der Regenbogenforelle und am Bachsaibling durchgeführt. Zusätzlich wurde auch die Bachforelle miteinbezogen. Wachstum, Sauerstoffverbrauch, Energiereserven, Blutzusammensetzung und Ausscheidungen der Fische wurden bei einer Akklimatisierungstemperatur von 10 °C und bei 20 °C untersucht. Bei langsamer Temperaturerhöhung und unter optimalen Haltungsbedingungen konnten sich alle untersuchten Arten an Temperaturen von 20 °C längerfristig anpassen. Der „normale“ diploide Bachsaibling zeigt das höchste Anpassungspotenzial, gefolgt von der Regenbogenforelle und der Bachforelle. Triploide Bachsaiblinge weisen die geringsten Anpassungsreaktionen auf. Die wichtigsten Anpassungsprozesse an erhöhte Wassertemperaturen betreffen die Stoffwechselrate und die Größe der roten Blutkörperchen, die die Sauerstoffaufnahme- und Kohlendioxidabgabekapazität bestimmt. Alle Anpassungsmechanismen sind längerfristige Prozesse, da die Fische mehrere Wochen benötigen, um sich auf die veränderten Temperaturbedingungen einzustellen. In der Anpassungsphase an erhöhte Wassertemperaturen haben die Fische einen sehr hohen Energiebedarf, was zu einer starken Abnahme der Energiespeicher führt. Der Verlust an Energiereserven macht die Fische für zusätzliche Stressfaktoren besonders empfindlich. Dieser Faktor wird als limitierend gesehen.

    2025Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft(2025)
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    合作机构(66)

    因斯布鲁克大学合作论文 15
    维也纳自然资源与生命科学大学合作论文 14
    萨尔茨堡大学合作论文 13
    Environment Agency Austria合作论文 9
    维也纳工业大学合作论文 8
    Amt für Umwelt合作论文 7
    Emschergenossenschaft合作论文 5
    自然资源与生命科学大学合作论文 3
    格拉茨大学合作论文 3
    水文水资源与水利工程国家重点实验室合作论文 2

    机构统计