To investigate the potential of a second 18F-flotufolastat positron emission tomography (PET) scan in patients with suspected biochemical recurrence (BCR) of prostate cancer (PCa) who had a previous negative 18F-flotufolastat PET, and to identify prostate-specific antigen (PSA) parameters influencing detection efficacy. Our retrospective analysis included data from patients who underwent second 18F-flotufolastat PET between 2019 and 2024, following negative 18F-flotufolastat PET for suspected BCR of PCa (PSA ≥ 0.2 ng/mL) after radical prostatectomy. Two board-certified experts classified 18F-flotufolastat-avid lesions per miTNM categories. Patient-level detection rates were stratified by: pre-PET scan PSA; absolute/relative difference in PSA (ΔPSA) between negative first and second PET; PSA velocity (PSAvel); PSA doubling time (PSAdt). Receiver operating characteristic (ROC) curve analyses were performed. Of 101 patients (median age = 70 years; median PSA = 0.79 ng/mL), 58 (57
Basierend auf 1. selektiven Referenzen der medizinisch-wissenschaftlichen Literatur und 2. eigenen klinisch-interdisziplinären Managementerfahrungen aus der täglichen Praxis soll die gefäßchirurgische Versorgung kindlicher Gefäßalterationen illustriert werden. Narrative Review mit Literatursuche in PubMed unter Nutzung der Stichworte „vascular surgery“, „childhood“, „vascular injury“ und „vascular intervention“. Die Entwicklung des Gefäßsystems ist ein komplexer Vorgang, in dem sowohl Gefäßneubildungs- und Rückbildungsprozesse durch genetische Faktoren eng verzahnt laufen als auch durch epigenetische Faktoren im Zielgewebe erst nach etwa 16 Jahren ihre komplette Ausreifung erfahren, was bei der kindlichen Gefäßerkrankung in das Behandlungskonzept mit eingeplant werden sollte.Die relativ selten auftretenden gefäßchirurgischen Krankheitsbilder und die Besonderheiten der Patientenklientel verlangen das Höchstmaß gefäßmedizinischer Expertise sowohl in der klinischen Untersuchung (z. B. Habitus bei Marfan-Syndrom, extremitätendifferente Blutdruckwerte bei Aortenstenose, unspezifische Symptome einer arteriellen Hypertonie bei Nierenarterienstenosen) als auch in der apparativen Diagnostik.Geeignetes autologes Arterienersatzmaterial steht in Qualität und Quantität nur limitiert zur Verfügung, sodass sowohl endovaskuläre Therapiekonzepte, sei es als angioplastisches „Bridging“-Verfahren oder unter Verwendung nachdilatierbarer Stents in definitiver Intention, insbesondere bei Erkrankungen der Aorta, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch xenogenes Gefäßersatzmaterial erschließt sich neben „Tissue Engineering“ zunehmend Raum in dieser besonderen Patienten- und Krankheitsklientel. Die besondere Patienten- und Krankheitsklientel betont die Notwendigkeit eines 1. hochspezialisierten interdisziplinären Teams aus Pädiatern, Radiologen, Gefäß- und Kinderchirurgen sowie 2. den hohen Stellenwert einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung unter primärer Anwendung der Duplexsonografie, jedoch unter Bereithaltung aller weiteren angiografischen Diagnostik- und Therapieverfahren in jeweils altersgerechter Dimensionierung, wie sie in ihrer Komplexität nur einem Zentrum (der hochspezialisierten Betreuung) vorgehalten werden kann.