
Zusammenfassung Etwa 20% aller Atemwegssicherungen auf der Intensivstation werden als schwierig beschrieben. Die eingeschränkte physiologische Reserve des Intensivpatienten in der oft dringlichen Situation, die räumliche Enge und die Inhomogenität der ärztlichen Besetzung stellen wesentliche Unterschiede gegenüber der Atemwegssicherung im OP dar. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über diese Besonderheiten und skizziert eine mögliche Herangehensweise.
In den letzten Jahren hat sich die High-Flow-Sauerstofftherapie (HFNC) auf den meisten Intensivstationen als Oxygenierungsmethode bei respiratorisch stark eingeschränkten Patienten etabliert und bewährt. Vorteile dieses Verfahrens, das insbesondere bei Patienten mit einer Hypoxämie eingesetzt wird, sind die einfache Applikation und die gute Toleranz durch den Patienten.