
Dieser CNE Schwerpunkt stellt das ambulante Operieren im Krankenhaus vor. Zunächst wird erläutert, welche Gesetze zur Einführung des ambulanten Operierens im Krankenhaus geführt haben. Sie erfahren außerdem, welche Anforderungen ein ambulantes Operationszentrum erfüllen muss und wie der (optimale) Ablauf eines ambulant durchgeführten Eingriffs erfolgen sollte. Der Ablauf wird anhand eines Fallbeispiels erläutert.
Handverletzungen stellen einen erheblichen Anteil aller Verletzungen im Kindesalter dar und bergen die Gefahr langfristiger funktioneller Einschränkungen. Dieser Beitrag bietet einen strukturierten Überblick über typische Verletzungsbilder wie Frakturen, Sehnen-, Nervenverletzungen und diskutiert spezifische Behandlungsaspekte bei Kindern.
Zwischen Theorieblock und OP-Saal klafft für viele Auszubildende der Anästhesietechnischen Assistenz eine Lücke: Gelerntes bleibt im Klassenraum, der Alltag in der Anästhesie läuft unter Zeitdruck. Welche Bedingungen stärken den Theorie-Praxis-Transfer aus Sicht der Auszubildenden und an welchen Stellen bremsen ihn die Lernorte noch aus?
Hochkomplexe endovaskuläre Eingriffe stellen höchste Anforderungen an OP-Teams, insbesondere in zeitkritischen Notfallsituationen. Neben chirurgischer Expertise entscheidet dabei zunehmend die Qualifikation und Organisation der OP-Pflegefachkräfte und OTA über Sicherheit, Effizienz und Behandlungserfolg. Spezialisierte OP-Pflegefachkräfte und OTA übernehmen dabei Aufgaben, die weit über die klassische Assistenz hinausgehen, und sind integraler Bestandteil interprofessioneller Behandlungskonzepte.
Effektive Kommunikation und Teamarbeit sind in einem hochkomplexen OP-Umfeld entscheidend für die Patient*innensicherheit. Die Einführung von Namenskennzeichnungen auf OP-Hauben und Funktionsbekleidung am Universitätsklinikum Heidelberg soll kommunikative Missverständnisse verringern und die Identifikation im interprofessionellen Team verbessern.
Eine strukturierte präoperative Risikoabschätzung sowie eine konsequent durchgeführte peri- und postoperative Betreuung sind essenziell, um Komplikationen nach thoraxchirurgischen Eingriffen frühzeitig zu erkennen, ihnen gezielt entgegenzuwirken und den Behandlungserfolg nachhaltig zu verbessern.
Da adipöse Patient*innen aufgrund ihrer Pathophysiologie ein deutlich erhöhtes perioperatives Risiko aufweisen, spielen Anästhesie-Pflegefachkräfte und Anästhesietechnische Assistent*innen eine entscheidende Rolle bei der sicheren Betreuung dieser Klientel. Wir geben einen Überblick über die physiologischen Veränderungen bei Adipositas und zeigen auf, was bei der Intubation, der Lagerung, dem Monitoring sowie dem Beatmungs- und Medikamentenmanagement adipöser Patient*innen zu beachten ist.
Kulturell bedingte Konflikte und Meinungsverschiedenheiten sind für Pflegefachkräfte im Klinikalltag oft an der Tagesordnung. Um diese Differenzen zu klären und mit alltäglichen, angespannten Situationen professioneller und gelassener umgehen zu können, kann es hilfreich sein, sich kommunikative Kompetenzen anzueignen.
Mit dem Rookie Surgery Table wurde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ein Ausbildungskonzept eingeführt, bei dem Auszubildende der Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) und Operationstechnischen Assistenz (OTA) unter Anleitung eigenverantwortlich einen OP-Saal betreuen. Sie erleben dabei den gesamten OP-Prozess im geschützten Lernraum und lernen, ihre Rolle im interprofessionellen Team aktiv zu gestalten.
Im menschlichen Körper existieren unzählige Rezeptoren und Bindungsmöglichkeiten. Für den klinischen Alltag ist es hilfreich, wichtige Wirkstoffgruppen den unterschiedlichen Rezeptoren zuzuordnen, um dadurch die Wirkung von Medikamenten einbeziehen zu können.
Die perioperative Versorgung von Patient*innen in der Thoraxchirurgie stellt hohe Anforderungen an Anästhesie, Chirurgie und Pflege. Sie beginnt weit vor dem eigentlichen Operationstag und endet erst, wenn die Patient*innen sicher im häuslichen Umfeld oder in der rehabilitativen Weiterbehandlung angekommen sind. Ein zentraler Faktor für den erfolgreichen Verlauf thoraxchirurgischer Eingriffe ist ein strukturiertes, interdisziplinär abgestimmtes Behandlungskonzept, das die präoperative Optimierung, individuell angepasste Anästhesiestrategien sowie eine leitliniengerechte postoperative Betreuung umfasst.
Die roboterassistierte Herzchirurgie hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil in hochspezialisierten Zentren entwickelt. Im CNE Schwerpunkt geben wir einen umfassenden und praxisorientierten Überblick für alle Fachkräfte, die an der modernen Herzchirurgie beteiligt sind. Neben den historischen Grundlagen, aktuellen Systemen, Indikationen und Techniken liegt ein besonderer Fokus auf den Anforderungen an OP-Funktionsdienste, Schulungskonzepte und die interprofessionelle Zusammenarbeit, ohne die der sichere Einsatz dieser hochspezialisierten Technik nicht möglich wäre.
Acetabulumfrakturen zählen zu den besonders anspruchsvollen Verletzungen. Das Acetabulum ist von großen Gefäß- und Nervenstrukturen umgeben, dementsprechend können solche Frakturen mit erheblichen Blutungen und einer akuten Kreislaufgefährdung einhergehen.
Die Ausbildungsreform der Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) und der Operationstechnischen Assistenz (OTA) bedeutet für Lehrkräfte zahlreiche Neuerungen und Herausforderungen. Eine Studie ging der Frage nach, wie zufrieden Lehrkräfte, die in der ATA- und OTA-Ausbildung tätig sind, mit der gesetzlich geregelten Ausbildung sind. Die Ergebnisse zeigen ein überwiegend positives Meinungsbild – jedoch verbunden mit konkreten Kritikpunkten an der Umsetzung.
Eine der Herausforderungen der Zukunft sind periprothetische Frakturen. Zunehmend werden wir mit diesen meist komplexen Frakturen konfrontiert. In der Unfallchirurgie ist die Lagerung von entscheidender Bedeutung für das Outcome der Operation.
Interkulturelle Kommunikation stellt Anästhesie- und OP-Pflegefachpersonen sowie ATA und OTA oftmals vor Herausforderungen. Grund dafür können unterschiedliche Wertesysteme sein, die den Gesprächen mit Kolleg*innen und Patient*innen aus anderen Kulturen zugrunde liegen. Altbewährte Kommunikationsmodelle, wie die vier Seiten einer Nachricht und das Werte- und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun, helfen dabei, einen neutralen Blick auf die Gesprächssituation zu werfen und Spannungen abzubauen.