
Eine altersfreundliche Stadtentwicklung spielt im Hinblick auf den demographischen Wandel eine zentrale Rolle bei der langfristigen Förderung der Gesundheit, Selbstständigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe älterer Menschen. Dieser Artikel verknüpft das Konzept des Globalen Netzwerks für altersgerechte Städte und Gemeinden (GNAFCC) der WHO mit internationalen Erfahrungen aus Norwegen und den Perspektiven älterer Menschen in Graz. Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation, barrierefreien Lebensräumen, lokalen Unterstützungsangeboten und Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe. Besonderes Augenmerk wird auf die Mitgestaltung älterer Menschen und die strategische Verankerung auf politischer Ebene gelegt, da beides Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte, nachhaltige und wirksame Stadtentwicklung sind.