Zielsetzung Es wurde gezeigt, dass mittels einer region of interest (ROI) in apperent diffusion coefficient (ADC) maps die Histopathologie eines neuroblastischen Tumors abgeschätzt werden kann. Jedoch stellt eine einzelne ROI nicht die exakten Charakteristika des kompletten Tumors dar. Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Anwendung und Wertigkeit semi-automatischer diffusionsgewichteter (DWI) Volumetrie kompletter neuroblastischer Tumore mit Auswertung der ADC maps nach neoadjuvanter Chemotherapie.
Benign liver tumors in children are far less frequent than their malignant counterparts. Recently, there have been advances of diagnostic procedures and novel treatments with improved classification as a result. While malignant pediatric liver tumors have been comprehensively addressed by multicenter international tumor trials, benign tumors have more usually relied upon individualised workup and treatment. Due to the rarity and heterogeneity of these different entities, large studies are lacking. In this article the authors highlight the spectrum of benign liver tumors with special focus on specific clinical features, pathology, and treatment.
Die Gesamtüberlebensrate von Kindern mit einem soliden Tumor hat sich in den letzten Jahrzehnten dank des Fortschritts in allen an der Therapie beteiligten Fachdisziplinen deutlich verbessert. Eine Herausforderung sind weiterhin eine schlechte Prognose im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium und die mit dem therapeutischen Vorgehen verbundene Morbidität. Innovationen in der chirurgischen Behandlung solider Tumoren können dazu beitragen, die Überlebensrate betroffener Kinder zu erhöhen und die therapiebedingte Morbidität zu verringern. Anhand von vier Beispielen wird die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen unter diesen Aspekten aufgezeigt. (1) Die Tumornephrektomie war lange Zeit der Standardeingriff beim Wilms-Tumor (Nephroblastom). Modifikationen der Operationstechniken ermöglichen eine nierenerhaltende Tumorresektion und Verminderung der Langzeitfolgen nach Nephrektomie. (2) Die Therapie von Hochrisiko-Hepatoblastomen sieht in den aktuellen Protokollen der Internationalen Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie (SIOP) eine Lebertransplantation vor. Mithilfe neuer Softwareprozessoren ist mittels virtueller Bildgebungsmethoden eine exaktere und individuelle Operationsplanung möglich, die eine organerhaltende Tumorresektion erlaubt und so eine Transplantation vermeidet. (3) Zur kurativen Therapie von Rhabdomyosarkomen sind zum Teil mutilierende Operationen notwendig. Durch eine Kombination von Chirurgie und Brachytherapie, können mutilierende Eingriffe im Urogenitalbereich vermieden werden. (4) Durch die CT-gesteuerte präoperative Markierung von Lungenmetastasen mittels „Coils“ werden diese der minimalinvasiven Resektion zugänglich. Dies spart in ausgesuchten Fällen eine Thorakotomie ein und verringert durch den kürzeren postoperativen Verlauf die Zeit bis zur anschließenden adjuvanten Therapie.