Aims Endoscopy is among the top three sources of CO2 emissions in hospitals. While it is difficult for users to influence the CO2 emissions of consumer goods, power consumption is a significant in-house factor, which can be directly addressed. The goal of the study was to measure power consumption during endoscopic procedures and to present easily implementable approaches for energy conservation.
Einleitung Die Gallengangsatresie ist eine seltene inflammatorische Cholangiopathie des Neugeborenen, die zu einer frühen Obliteration der Gallenwege mit sekundärer biliärer Leberfibrose führt. Die frühe Diagnose und adäquate Therapie (Portoenterostomie nach Kasai) sind für das Überleben mit der eigenen Leber essentiell. Die zeitgerechte Differentialdiagnostik ist bei den sehr jungen Säuglingen komplex: Anamnese, klinische Untersuchung, Labordiagnostik und Sonographie stellen die Grundlage in der Diagnostik, allerdings kann keine nichtinvasive Untersuchung eine Gallengangsatresie ausschließen, so dass weiterhin die Laparotomie mit offener Cholangiographie der Goldstandard in der Diagnostik der Gallengangsatresie ist. Hier stellt die endoskopische retrograde Cholangiopankreatikografie (ERCP) mit ihrer hohen fluoroskopischen Ortsauflösung eine wichtige interventionelle Alternative dar.
Einleitung „Es gibt keine randomisierten prospektiven Studien zur optimalen Versorgung der unteren gastrointestinalen Blutung (uGIB)“ [1]. Parameter/Scores zur Planung der endoskopischen Maßnahmen bei Kreislauf-stabilen Patienten mit Hinweisen auf eine uGIB sind in der Literatur kaum beschrieben Die Standard-Diagnostik bei okkultem oder overtem Blut im Stuhl ist die Endoskopie.
Einleitung Die Bronchoskopie ist ein relevantes, diagnostisches und therapeutisches Verfahren, welches aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Das Training der interventionellen Bronchoskopie ist dabei nicht standardisiert. Zum jetzigen Zeitpunkt steht kein adäquater Bronchialtrainer zur Verfügung, welcher ein Training in unterschiedlichen bronchoskopischen Interventionen anbietet und dabei eine hohe Realitätsnähe aufweist.
Aims ERCP (endoscopic retrograde cholangiopancreatography) is a challenging endoscopic procedure which requires profound anatomical and technical knowledge combined with optimal diagnostic and therapeutic experience as well as a good manual dexterity. Because ERCP is usually performed with therapeutic intent, training in this area remains a major challenge. The learning curve is often played out on the patient. Beyond that, the variety of different bile duct anomalies could not even be roughly reproduced in training models so far.
Einleitung Die häufigste postoperative Komplikation nach laparoskopischer Sleeve-Gastrektomie ist eine Klammernaht-Insuffizienz, welche typischerweise im Bereich des Hiss´schen Winkels auftritt. Diese sogenannte Staple-Line-Leak tritt in bis zu 2 % der Operationen auf. Die bariatrischen Patienten weisen häufig keine typische klinische Symptomatik auf, so die Diagnose erschwert sein kann. Bei dringendem Verdacht auf das Vorliegen einer Staple-Line-Leak kann eine diagnostische Re-Laparoskopie mit Lavage und Zieldrainage und eine simultane Endoskopie ggf. mit Etablierung einer endoskopischen Unterdrucktherapie erfolgen. Durch die Endoskopie kann aufgrund der Insufflation periprozedural, eine sichere Detektion möglicher, kleiner Leckagen sichergestellt werden.
Einleitung Die Dünndarm-Transplantation (DDTx) ist für Patienten mit Dünndarm-Versagen aus unterschiedlichen Ursachen, die einzige zielführende Therapie-Option. Als immun-kompetentes Organ ist das Risiko einer akuten zellulären Abstoßung nach DDTx insbesondere im ersten Jahr nach Tranplantation hoch. Durch Magnifikations-Endoskopie kann eine Darstellung möglicher pathologischer Veränderungen der Zotten und Krypten gewährleistet werden. Goldstandard ist die histologische Sicherung zur Beurteilung einer akuten zellulären Abstoßung.
Einleitung Duodenaldivertikel treten bei bis zu 30 % aller Patienten auf und stellen einen Zufallsbefund ohne pathologischen Inhalt in der Gastroskopie dar. Eine spontane Divertikelperforation duodenal ist ein sehr seltenes Ereignis, welches in den meisten Fällen chirurgisch therapiert wird.
Aims Surgery in the upper gastrointestinal tract can result in significantly altered anatomy. A common variation of the resulting anatomy is the Roux-Y reconstruction. Altered anatomy leads to an increasing risk for technically failures during follow-up endoscopies. Especially interventions for choledocholithiasis after bariatric surgery are complex. A realistic and patient-analogue training model is not yet available, but could improve the quality of diagnostic and therapeutic endoscopy in patients with surgically altered anatomy.
Einleitung Das Postpolypektomie-Syndrom (PPS) ist eine relevante Komplikation, die nach einer Koloskopie mit Polypektomie auftreten kann. Es kennzeichnet sich u.a. durch einen lokalen, zur Resektionsstelle passenden Schmerz in Abwesenheit von freier Luft in entsprechender Bildgebung. Entzündungszeichen wie Temperatur, Leukozytenzahl oder CRP können erhöht sein. Folglich gleicht das PPS in seinem klinischen Bild einer Perforation, weswegen häufig Letztere abgeklärt und an Ersteres oft nicht gedacht wird. Dies ist insofern wesentlich, als dass das PPS meist konservativ behandelbar ist und die Patienten, wenn korrekt diagnostiziert, zeitnah ohne längere Diagnostik entlassen werden können.
Einleitung Nach Gastrektomie mit Wiederherstellung der Passage mittels Ösophagojejunostomie stellt die Insuffizienz der Anastomose die schwerwiegendste Komplikation dar. In dieser retrospektiven Analyse wurde der Verlauf bei Auftreten einer Insuffizienz nach Gastrektomie mit intraoperativer HIPEC in 2 Zentren analysiert.
Einleitung Viele Operationen im oberen Gastrointestinaltrakt, nicht zuletzt die stetig zunehmenden bariatrischen Eingriffe, haben eine veränderte Anatomie, wie beispielsweise eine Roux-Y Rekonstruktion zur Folge. Unzureichende Kenntnis der veränderten Anatomie führt bei einer Folgeendoskopie, z.B. aufgrund einer gehäuften Cholelithiasis nach bariatrischen Eingriffen, zu einem erhöhten Risiko. Ein realitätsnahes und patientenanaloges Trainingsmodell für eine veränderte Anatomie ist bislang nicht existent, könnte aber die Qualität der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie solcher Patienten verbessern.
Einleitung Das Training der flexiblen endoskopischen Interventionen zur Blutstillung für Notfallsituationen kann bisher nur am Patienten oder an Tiermaterialen erfolgen. Deshalb sollte ein tiermaterial-freies Modell für die Blutungssimulation und das Training der entsprechenden endoskopischen Therapiemaßnahmen entwickelt und getestet werden.
Background Management of iatrogenic esophageal perforation (IEP) is challenging. Endoscopic negative pressure therapy (ENPT) is an emerging and effective tool for the treatment of gastrointestinal and anastomotic leaks. We have used ENPT as first-line therapy for IEP since 2017.The aim of this study was to present our results with this strategy in patients with IEP. Methods Nine patients were treated with ENPT for IEP between August 2017 and August 2019.Their treatment characteristics, including duration of therapy, strategy used, and outcomes, were analyzed. Treatment included ENPT with open-pore film drainage (OFD) and open-pore polyurethane foam drainage (OPD). Results Early diagnosis (<24 hours) of IEP occurred in four patients. After a mean (standard deviation) of 19.0 (13.5) days of ENPT, 6.4 (3.4) endoscopies, and 38.1 (40.3) days of hospitalization, endoscopic treatment was effective and successful in all of the patients. Additional video-assisted thoracic surgery (VATS) was done in four patients. Conclusions ENPT is an effective new method for the management of IEP. ENPT with OFD and OPD can be combined with minimally invasive operative methods for sepsis control in IEP.
Introduction: Gastrointestinal bleeding is the most frequent cause of emergency endoscopy Life threatening complications might arise, depending on the etiology and intensity of the hemorrhage Endoscopic diagnostics and simultaneous therapy are the first line treatment of upper gastrointestinal bleeding Practicing emergency situations is essential but actually no adequate and realistic option for training exists so far Aims \u0026 Methods: Aim of this project is the development of a training model with modular exchangeable bleeding sources, followed by a multicenter evaluation by endoscopists of each skill level The model is completely free of animal material The artificial organs consist of latex and silicone and are equipped with artificial vessels for bleeding simulation and can be attached to a bleeding pump Via 3D printing, exchangeable modules for fast integration of the bleeding sources are created An artificial mucosa is prepared according to a novel protocol Results: Multiple types of bleeding sources (reflux esophagitis, esophageal varices, gastric and duodenal ulcer) can be implemented into a model for esophagogastroduodenoscopy The following therapeutic interventions are conductible: variceal banding, stent application, injection, clipping, thermal processes and application of topical substances for hemostasis Four centers agreed to conduct an evaluation of this training model Due to the COVID-19 pandemic, the evaluation could not be performed yet, but will be completed until the UEG week Conclusion: Our training model enables practicing endoscopic diagnostics and therapy of upper gastrointestinal bleeding and offers a combination of realistic conditions and a broad spectrum of interventions
Einleitung Viele Operationen im oberen Gastrointestinaltrakt, nicht zuletzt die stetig zunehmenden bariatrischen Eingriffe, haben zum Teil eine erheblich veränderte Anatomie zur Folge. Unzureichende Kenntnis der veränderten Anatomie führt bei einer Folgeendoskopie, beispielsweise aufgrund einer Cholelithiasis nach bariatrischen Eingriffen, zu einem erhöhten Risiko. Ein realitätsnahes und patientenanaloges Trainingsmodell ist bislang nicht existent, könnte aber die Qualität der diagnostischen und vor allen der therapeutischen Endoskopie bei Patienten mit postoperativ veränderter Anatomie verbessern.
Aims Many surgeries in the upper gastrointestinal tract, especially the steadily growing number of bariatric procedures, often result in a fundamentally altered anatomy. Insufficient knowledge of the altered anatomy leads to an increased risk in follow-up endoscopy, for example due to cholelithiasis after bariatric surgery. A realistic, patient-like training model is not yet available, but could improve the quality of diagnostic and, above all, therapeutic endoscopy in patients with postoperatively altered anatomy.
Einleitung Gastrointestinale Blutungen stellen die häufigste Indikation für Notfallendoskopien dar. Die Häufigkeit, Ursache und ggf. chirurgische Implikation akuter gastrointestinaler Blutungen im chirurgischen Patientengut sind bisher nicht gut belegt.