AbstractDie Pyrrole (I) reagieren mit Acrolein (II) zu den Derivaten (III) (Isolierung von (IIIb) bzw. (IIIc) als Oxim bzw. Hydantoin); unter veränderten Bedingungen wird aus (Ib) + (II) das Trispyrrolylpropan (IVa) erhalten.
AbstractDurch Reaktion α,β‐ungesättigten Aldehyden und Ketonen mit Pyrrolen werden die (3‐Oxoalkyl)‐pyrrole2, 6 und7 sowie die Tris(pyrrolyl)propane3 und4 erhalten.3a läβt sich zum Tripyrryltrimethin5 bzw. Dipyrryltrimethin 1a oxidieren. Bucherers Hydantoinreaktion wird zur Charakterisierung von (3‐Oxoalkyl)pyrrolen als geeignet erkannt.
AbstractDie durch Kondensation von Pyrrolderivaten mit Ninhydrin und Alloxan gebildeten blauen Farbstoffe sind Pyrrolen‐Verbindungen. Sie zeigen große Neigung, weiteres Reagenz zu binden. Mit Indandion‐(1.3) erhält man entsprechend gebaute grüne Farbstoffe, die sich vom Bindon ableiten. Die mit Perinaphthenon erhaltenen blauen und blaugrünen Farbstoffe sind Cyclopolymethinfarbstoffe.
AbstractDie hohe Anlagerungs‐ und Substitutions‐fähigkeit der Pyrrole, die Abspaltung von Substituenten am Pyrrolkern und die Bildung symmetrisch, statt unsymmetrisch substituierter Dipyrrylmethene bei der Reaktion mancher Pyrrolaldehyde mit Pyrrolen, wird auf ein einheitliches Prinzip, die «Pyrrol‐Austausch»‐Reaktion (P‐A) zurückgeführt. Wie für die Mehrzahl der Substitutionsreaktionen sind auch für die P‐A die basischen Eigenschaften des Pyrrolkernes ausschlaggebend. Die Salze der Pyrrole haben die Struktur von Pyrrolen‐Salzen, ihre Bildung und damit die Reaktionsfähigkeit hängt von den Substituenten ab. _ Unter den präparativen Bedingungen der Synthese unsymmetrischer Dipyrrylmethene, den Ausgangsstoffen der wichtigsten Porphyrine, erfolgt kein P‐A; über die Konstitution der unsymmetrischen Porphyrine und des synthetischen Hämins bestehen also keine Zweifel. ms‐Substituierte Dipyrrylmethene mit negativen Resten sind nur als Salze echte Methene, die Basen isomerisieren zu asymm. Dipyrryläthylenen. Pyrrolfarbstoffe bilden nicht nur Farbstoff‐Kationen, sondern allgemein auch Farbstoff‐Anionen.
ZusammenfassungAn 61 neurologisch‐psychiatrischen Patienten wurden Gehirndurchblutung und cerebrale Kreislaufzeit unmittelbar nacheinander gemessen. Der Mittelwert der (kürzesten) Kreislanfzeit war 5.7 ± 0.2 sec.Es bestand keine signifikante Korrelation zwischen Gehirndurchblutung und linearer Strömungsgeschwindigkeit des Blntes, ausgedrückt durch den inversen Wert der Kreislaufzeit.Die Einatmung von 5 % CO2 erhöhte die Lineargeschwindigkeit signifikant. Wahrend der CO2‐Atmung bestand eine starke positive Korrelation zwischen Durchblutung und Lineargeschwindigkeit.
Justus Liebigs Annalen der ChemieVolume 589, Issue 3 p. 207-221 Article Über Cyclotrimethin-Farbstoffe der Pyrrol- und Indol-Reihe†‡ Alfred Treibs, Alfred TreibsSearch for more papers by this authorErwin Herrmann, Erwin HerrmannSearch for more papers by this author Alfred Treibs, Alfred TreibsSearch for more papers by this authorErwin Herrmann, Erwin HerrmannSearch for more papers by this author First published: 30. Oktober 1954 https://doi.org/10.1002/jlac.19545890307Citations: 20 † Vorgetragen am 5. 3. 1954 auf der Tagung der Hans-Fischer-Gesellschaft in München. ‡ I. Mitteilung über Pyrrolfarbstoffe. AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat Citing Literature Volume589, Issue330. Oktober 1954Pages 207-221 RelatedInformation
Durch Fällung von wässerigen Zinksalzlösungen mit Ammoniumoxalat und unter systematischer Variierung der Fällungsbedingungen (Eintropfen, langsamer Strahl, rascher Guß), der Fällungstemperaturen (30°, 70°, 102°) und der Zinksalzlösungen (Zinkchlorid, Zinknitrat) wurden insgesamt 18 Zinkoxalat-Dihydrat-Präparate dargestellt. Von diesen Präparaten wurden in dem geschlossenen Zweischenkelflockungsmesser von Wo. Ostwald und F.-V. v. Hahn (Aufschlämmflüssigkeit eine Petroleumfraktion) die Sedimentationsanalysen ausgeführt. Aus diesen Ergebnissen wurde nach Gessner unter Mitbenützung der Mikrophotogramme die Verteilung der Teilchengrößen berechnet und graphisch dargestellt. Niedere Fällungstemperaturen und rasches Zusammenschütten begünstigen die Bildung kleiner Teilchen. Bei langsamer Ausfällung bei hohen Temperaturen, sowie bei rascher Ausfällung bei niedrigen Temperaturen fallen aus den Zinknitratlösungen feinteiligere Niederschläge aus als aus den Zinkchloridlösungen.