Problemstellung: Primäre Lebertumoren im Kindesalter sind selten. Zumeist handelt es sich um Hepatoblastome oder hepatozelluläre Karzinome. Die Abgrenzung zur noch selteneren FNH kann bei negativem Tumormarker problematisch sein. Deshalb wurden Sonographie und MRT im Rahmen ihrer diagnostischen Aussagekraft einem Vergleich unterzogen.
Problemstellung: Rasch proliferierende Raumforderungen im Halsbereich erfordern eine Notfalldiagnostik dieser vital sensiblen Region. Zur Primärdiagnostik für die Halsweichteile scheint die nichtinvasive Sonographie besonders im Kindes-und Jugendalter geeignet zu sein. Bei einem Fall mit zervikothorakalem Non-Hodgkin-Lymphom wurde der Stellenwert der Ultraschallbefunde mit weiteren bildgebenden Verfahren verglichen.
Ziele: Zystische Lymphangiome sind histologisch benigne Weichteiltumore. Die chirurgische Behandlung ist oft technisch kompliziert und wegen häufiger Lokalrezidive unbefriedigend. Eine hochdosierte Strahlenbehandlung ist im Kindesalter nicht die Methode der Wahl; deshalb wird derzeit eine intrazystische Sklerosierungtherapie erprobt. Wir berichten hier über eine erfolgreich verlaufende Sklerosierungsbehandlung mit Picibanil® im Mund-Gesichtsbereich bei einem Kleinkind. Methode: Kasuistik: Der 13-monatige Knabe erschien mit einer Schwellung der linken Wange/Submandibularregion. Sonographie: im linken Kieferwinkel und subaurikulär gelegene, gut abgrenzbare, mehrfach gekammerte Raumforderung (3,5×3,5×1,0cm). MRT: Raumforderung (6,6×5,1×3,8cm) in Form von flüssigkeitsgefüllten Räumen im linken Rachen-/Tonsillenlogenbereich, bis extraoral in die Gesichtsweichteile und Parotisloge ausgedehnt, den Pharynx bzw. Epipharynx komprimierend. Bei unklarer Dignität erfolgte die Operation; eine vollständige Resektion war nicht möglich. Resektat-Histologie: (makro-)zystisches Lymphangiom. Nach primärer Wundheilung und Entlassung trat bereits 22 Tage nach der Operation ein ausgeprägtes Lokalrezidiv des Tumors auf. Sonographie/MRT: präoperativ-ähnlicher Zustand. Ergebnis: Deshalb führten wir eine CT-gestützte Sklerosierungstherapie mit Picibanil® durch: Injektion von Picibanil® (CK 432, Fa. Chugai Pharma Japan) intrazystisch an 4 Lokalisationen in Allgemeinnarkose. Kontroll-MRT 4 Wochen nach Eingriff: deutliche Größenreduktion des Tumors, die jetzt seit 14 Monaten konstant nachweisbar ist. Schlussfolgerung: Eine intratumorale/intraläsionale Injektion des Pharmakons Picibanil® kann auch bei Kleinkindern in anatomisch schwierig erreichbaren Körperregionen zu einer erfolgreichen und langdauernden Regression des zystischen Lymphangioms infolge Sklerosierung führen. Damit scheint eine hervorragende Alternative zur Operation und Strahlentherapie in der Behandlung derartiger Tumore bei Kindern vorzuliegen.
Einleitung: Das Auftreten einer akuten Appendizitis im Neugeborenenalter ist sehr selten. Knaben und Frühgeborene sind häufiger als Mädchen und Termingeborene betroffen. Die Diagnose wird fast nur intraoperativ gestellt. Klinisch wird zumeist eine Ileussymptomatik, vereinzelt mit Bauchwandödem oder einer tastbarer Unterbauchresistenz, beobachtet. Die röntgenologischen Zeichen mit pathologischer Darmluftverteilung und Dünndarmspiegeln erlauben keine sichere Entzündungslokalisation. Pathogenetisch werden Frühgeburtlichkeit, Asphyxie, vorzeitiger Blasensprung und Katheterismus der umbilicalen Gefäße als mögliche Ursachen beschrieben. Auch im Rahmen einer nekrotisierenden Enterocolitis kann es zu einer lokalen Entzündung der Appendix vermicularis kommen, während in den übrigen Darmabschnitten bereits vollständige Abheilungsprozesse erfolgt sind.
Problemstellung: Pelvine Tumoren sind im Kindesalter selten und werden oft erst nach klinisch sichtbarer Raumforderung erkannt. Häufig gibt die sonographische Primärdiagnostik Hinweise zu Lage, Größe und Textur. Solide Tumoren müssen bis zum Ausschluss als maligne angesehen werden.
Die stationäre Aufnahme erfolgte in deutlich reduziertem Allgemeinzustand mit seit 2 Tagen bestehenden Schmerzen rechts collar, Ruhedyspnoe, Husten und blutigem Expektorat. Es bestand ein obstruktives Atemgeräusch über allen Lungenabschnitten bei Minderbelüftung der rechten Thoraxhälfte und Klopfschalldämpfung im rechten Oberfeld.
Antisense oligonucleotide (ON) technology, e.g. against drug resistance or antiapoptotic factors, may play an important role in future cancer chemotherapy. An unanswered question in this field is the capacity for uptake of antisense molecules in normal and malignant patients' cells. Therefore, we examined the cellular uptake of FITC - labeled phosphorothioate modified ONs in: i) cells from the T - lymphoblastoid cell line CCRF - CEM, ii) CD34(+) hematopoietic progenitors from healthy donors, iii) blasts from ALL or AML patients, iv) cells from the ovarian cancer cell line A2780 and v) cancer cells from malignant fluids. The cationic polymer ExGen was taken as a carrier for transfection, while FITC - ON uptake was evaluated by flow cytometry. We found marked differences between these cell types. Cancer cells from the cell line A2780 and from patients showed a distinctly enhanced uptake compared to hematopoietic progenitors and leukemic blasts. Since bone marrow toxicity substantially limits any conventional chemotherapeutic regimen, a better ON uptake in cancer cells compared to hematopoietic precursors might give an advantage for therapeutic approaches using e.g. ON-based chemosensitization.