310 männliche, 130 bis 180 g schwere Albinoratten erhielten als Röntgen-Ganzkörperbestrahlung 1×600 r oder 10×3 r+1×600 r mit folgenden Ergebnissen: 1. Die Lebenserwartung war in beiden Versuchsgruppen gleich; durch die 10×3-r-Röntgenvorbestrahlung wurde weder die Strahlenempfindlichkeit noch die Erholungsgeschwindigkeit beeinflußt. 2. Die histologische und zytologische Untersuchung der Milz zeigte 8 Tage nach der 600-r-Röntgen-Ganzkörperbestrahlung bei etwa 3/4 unserer Versuchsratten eine sehr rege und vielgestaltige Hämatopoese; dabei wurde die von “großen lymphatischen Retikulumzellen” ausgehende Lymphopoese vielfach von der Hämatopoese der roten Milzpulpa übertroffen, zunächst durch eine sehr rege Erythropoese und Megakaryopoese, aber auch durch Plasmoblasten, lymphoide Plasmazellen und durch die Neubildung von Granulozyten. 3. Es imponierte in besonderem Maße die Regenerationstätigkeit und Pluripotenz junger Retikulumzellen.
Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study
Die occipito-temporale Nahtsprengung ist eine häufige Verletzung. Wir beobachteten sie bei 14% unserer Hirnschädelfrakturen. Sie kreuzt den Sinus sigmoideus, der verletzt werden kann. Als Folge kann es zum epiduralen oder subduralen Hämatom und zur Sinusthrombose kommen. Als seltene Komplikation haben wir zweimal eine tödliche Pulmonalembolie durch Hirngewebe gesehen.
Verfasser berichtet über zwei Fälle von schwerer chronischer Mediastinitis mit Oesophagus- und Trachealstenosen nach primären Paraffinölplomben. Die röntgenologische Untersuchung der Speiseröhre erlaubt den sicheren Ausschluß einer malignen Stenose und führt bei Berücksichtigung der nachweisbaren Ölplomben und der evtl. vorhandenen Tracheastenosen zur richtigen Diagnose. Es erscheint ratsam, in Zukunft auch bei sekundären Paraffinölplomben auf eventuelle Veränderungen im Mediastinum zu achten.