Einige Reaktionen von Pyrrolen mit einfachen Schwefelverbindungen und mit Carbinolen werden beschrieben.
AbstractDie in α‐Stellung nichtsubstituierten, hochaktiven Alkylpyrrole (I) reagieren mit Krokonsäure (II) (im Molverhältnis 2:1) unterhalb 0°C zu den sehr instabilen grünen Pentangulo‐trimethinfarbstoffen (III), für die als Bindeglied ein Cyclopententrionat‐Anion postuliert wird.
AbstractKrokonsäure (KS) und Rhodizonsäure (RhS) kondensieren mit Pyrrolen zu den sehr unstabilen Trimethinfarbstoffen 1a–d bzw. 5a–c. Als gelbe Zwischenprodukte werden 3 bzw. 4 isoliert.
Durch Reaktion eines Pyrrolderivates mit Schwefeldioxid wurde ein Dipyrrolyl-sulfid 1 und ein Dipyrrolyl-sulfoxid 2 erhalten. Schwefeldichlorid reagiert zu Dipyrrolyl-sulfiden oder -disulfiden. Athylmercaptan kann an Tripyrrylmethen zum Tripyrrolylmethyl-athyl-sulfid 9 angelagert werden. (4-Methylphenyl)sulfonyl-senfol addiert sich leicht zu Pyrrolthiocarbon-saurederivaten. On Some Sulfur Derivatives in the Pyrrole Series Reaction of sulfur dioxide with pyrroles yields a dipyrrolyl sulfide 1 as well as a dipyrrolyl sulfoxide 2. Sulfur dichloride reacts to give dipyrrolyl sulfides or disulfides. Ethylmercaptan adds to tripyrrolylmethene to give a tripyrrolylmethyl ethyl sulfide 9. (4-Methylphenyl)sulfonyl isothiocyanate furnishes derivatives of pyrrolethiocarboxylic acids.
AbstractNach der Methode von Siedel wird aus dem Pyrrol (Ia) mit Pb‐tetraacetat das Acetoxymethylderivat (Ib) (65% Ausbeute) dargestellt, das nach Reaktion mit HBr/Äthanol zum Dipyrrylmethan (IIa) (40%), Verseifung zur Dicarbonsäure (IIb) (95%) und anschließender Umsetzung mit Ameisensäure das Tetra‐tert.‐ butyl‐porphyrin (III) (2%) ergibt.
AbstractNach bekannten Methoden werden das tert.‐Butyl‐Homologe 6 von ätioporphyrin‐II und das Octadecyl‐Homologe 12 des ätioporphyrins‐I synthetisiert. Die beiden Substanzen weisen Unterschiede zu Porphyrinen mit vergleichbaren Seitenketten auf.
AbstractDie tert.‐Butylierung der Pyrrole (Ia)‐(IIIa) erfolgt nach einem von Fernholz und Schmidt für Benzole beschriebenen Verfahren mit tert.‐Butylacetat und einer Mineralsäure (Schwefelsäure, Perchlorsäure, Jodwasserstoff) als Kondensationsmittel in 20‐30%iger Ausbeute zu den Verbindungen (Ib) bis (IIIb).
AbstractHeiße Phosphorsäure eliminiert Carboxyl, Äthoxycarbonyl‐ und Acyl‐Gruppen aus Pyrrol· Derivaten.
AbstractDie Behandlung der Ester (Ia)‐(Ic) mit Phosphorsäure bei 120‐130°C bzw. im Falle von (Ib) bei 100°C führt unter Eliminierung der Äthoxycarbonylgruppe zu den entsprechenden Produkten (II) (Ausbeute 90%) bzw. (III) (40%) bzw. (IV) (20%), wobei außerdem bei den Estern (Ib) bzw. (Ic) unter teilweiser Abspaltung der Acetylgruppe das Dimethylpyrrol (II) als Nebenprodukt entsteht.
AbstractMit tert.‐Butyl‐acetat und Mineralsäure können Pyrrole, die negative Substituenten tragen, butyliert werden.