The use of patient contact shielding provides an opportunity to reduce patient radiation exposure. Recently, the use has been the subject of controversy. The Radiation Protection Committee has published a recommendation on the use of patient radiation shields by considering the recent findings on dose savings but also the risks of incorrect use. In this article, a specification for the more frequently used types of X-ray examination is given, which describes whether and which radiation contact shielding should be used. This is accompanied by a rationale for the use or non-use of patient radiation protection agents. Problems and possible errors are explained, as well as how to deal with special situations such as pregnant women and children.
Durch die Verwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln besteht die Möglichkeit, die Strahlenexposition der Patienten zu reduzieren. In der letzten Zeit wurde deren Verwendung kontrovers diskutiert. Die Strahlenschutzkommission hat eine Empfehlung zur Verwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln erstellt, indem die neueren Erkenntnisse zur Dosiseinsparung, aber auch die Risiken einer fehlerhaften Anwendung berücksichtigt werden. In diesem Beitrag wird für die häufiger verwendeten Untersuchungsarten aufgeführt, ob und welche Strahlenschutzmittel angewendet werden sollen. Dazu findet sich eine Begründung zur Anwendung bzw. zur Nichtanwendung der Patienten-Strahlenschutzmittel. Probleme und Fehlermöglichkeiten werden ebenso erläutert wie der Umgang mit besonderen Situationen wie bei Schwangeren und Kindern.
Ziel/Aim Die Häufigkeit, mit der nuklearmedizinische Untersuchungen an unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durchgeführt werden, ist vielfach nicht gut bekannt. Insbesondere sind oft Informationen zu Untersuchungen an privat versicherten Personen sowie bei stationären Patienten unvollständig. Hierdurch verbleiben etliche Unsicherheiten bei der Abschätzung der Kollektivdosis durch nuklearmedizinische Untersuchungen. Mit dem Ziel, hierzu aktualisierte Daten zu erheben, wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz eine bundesweite Erhebung initiiert.
Ziel/Aim Die Anwendung von Radiopharmaka bei nuklearmedizinischen Untersuchungen in Deutschland wird durch diagnostische Referenzwerte (DRW) geregelt. Die aktuellen DRW wurden 2012 vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) publiziert. Die Basisdaten hierzu stammen aus den Jahren 2007 und 2008. Mit dem Ziel, Änderungen seit der vorangehenden Erhebung zu ermitteln, wurde eine bundesweite Erhebung vom BfS initiiert.
Ziel/Aim Hybriduntersuchungen, PET/CT sowie SPECT/CT, erlangen eine immer größere Bedeutung innerhalb der nuklearmedizinischen Diagnostik. Anders als in anderen Ländern gibt es in Deutschland bislang keine Orientierungswerte für CT-Untersuchungen, die zur Schwächungskorrektur und anatomischen Orientierung bzw. als diagnostische CT-Scans in der Hybriddiagnostik erfolgen.
Zielsetzung Gemäß §105 StrlSchV sind bei der Anwendung ionisierender Strahlung Maßnahmen zu treffen, um Vorkommnisse zu erkennen, zu vermeiden und deren Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Weiterhin sind bedeutsame Vorkommisse gemäß §108 Abs. 1 StrlSchV der zuständigen Behörde zu melden. Mit dem Ziel ein Verfahren zur Erfassung von Vorkommnissen zu entwickeln, sowie um Erfahrungen zur Häufigkeit und Art von Vorkommnissen zu sammeln, wurde eine vom Bundesamt für Strahlenschutz geförderte Multi-Center-Studie durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Studie bestand in Deutschland kein etabliertes System, um derartige Vorkommnisse systematisch zu erkennen und zu bearbeiten. Weiterhin gab es keine Erfahrungen dazu, in welchem Umfang welche Arten von Vorkommnissen auftreten.
Zielsetzung An Personen, die sich in Strahlenschutzbereichen aufhalten, ist gem. §64 Abs. 1 StrlSchV die Körperdosis zu ermitteln. Gemäß §66 Abs. 2 StrlSchV sind die Dosimeter an einer für die Exposition repräsentativen Stelle zu tragen. Es ist jedoch nirgends definiert, welche Position hiermit genau bezeichnet ist. Im Rahmen der vorgestellten Studie wurde die Auswirkung unterschiedlicher Trageorte des Dosimeters auf die gemessene Körperdosis ermittelt.
Ziel/Aim Gemäß §105 StrlSchV sind bei der Anwendung radioaktiver Stoffe Maßnahmen zu treffen, um Vorkommnisse zu vermeiden, zu erkennen und deren Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Weiterhin sind bedeutsame Vorkommnisse gemäß §108 Abs. 1 StrlSchV der zuständigen Behörde zu melden.
Purpose:In 2013, the EURATOM authorities of the European Commission decided to support the Horizon2020 project submission ‘EUTEMPE‐RX’ that aimed for a new set of course modules to train medical physicists in diagnostic and interventional radiology to expert level with small group deep learning. Each module would consist of 2 phases: an e‐learning and a face‐to‐face phase, each phase requiring typically 40h of participant time.Methods:The European Federation (EFOMP) and 13 European partners, all of them selected for their excellent scientific and/or educational skills, led the 12 course modules. A quality manual ensured the quality of course content and organization. Educational workshops familiarized the teachers with e‐learning techniques and methods for assessment. Content was set in accordance with the EC document RP174 that lists learning outcomes in terms of knowledge, skills and competences (KSCs) for different specialties and levels of medical physics. Surveys for stake holder satisfaction were prepared.Results:Today the course modules are being realized. The modules cover most of the KSCs in RP174 document. Teachers have challenged the participants with unique tasks: case studies in medical physics leadership, Monte Carlo simulation of a complete x‐ray imaging chain, development of a task specific QA protocol, compilation of optimization plans, simulation tasks with anthropomorphic breast models, etc. Participants undertook practical sessions in modern hospitals and visited a synchrotron facility, a calibration lab, screening organizations, etc. Feedback form quality surveys was very positive and constructive. A sustainability plan has been worked out.Conclusion:The modules have enabled the participants to develop their KSCs and cope with challenges in medical physics. The sustainability plan will be implemented to continue the unique combined e‐learning and face to face training at high level training in diagnostic and interventional radiology also beyond Europe.The EUTEMPE‐RX project is funded by the Horizon2020 ‐ EURATOM program of the European Commission
Mithilfe der von BMU/BfS geförderten IVEU–Software (IT-gestütztes Verfahren zur Erfassung von Untersuchungsparametern) soll eine einfache, valide Erhebung und Auswertung von strahlenexpositions- und qualitätsrelevanten Untersuchungsparametern aus DICOM Headern, Dosisprotokollen sowie DoseSR erfolgen.
In Germany, each site using ionising radiation in human medicine is assigned to a competent medical authority (CMA) for quality assurance. Duties of these CMAs are, e.g. the inspection of medical aspects of the use of X-rays and nuclear medicine at the sites as well as technical quality assurance of X-ray devices. The CMAs themselves have to report the collected exposure values to the ministries and the Federal Office for Radiation Protection. The IVEU (IT-gestütztes Verfahren zur Erfassung von Untersuchungsparametern) Software Framework assists CMAs and radiological departments in collecting and analysing data provided in DICOM headers.
Zielsetzung: Im vom BMU/BfS geförderten IVEU–Projekt (IT-gestütztes Verfahren zur Erfassung von Untersuchungsparametern) wird eine Software entwickelt, die eine einfache und valide Erhebung von strahlenexpositionsund qualitätsrelevanten Untersuchungsparametern (inkl. Prozesszeiten) und deren Auswertung ermöglicht. Die Software soll Ärztlichen Stellen (ÄS) und Strahlenanwendern für die radiologische Qualitätssicherung kostenfrei zur Verfügung stehen und die Übermittlung von patientendosisrelevanten Daten an das BfS sowie eine Querschnittsstudie zur Strahlenexposition bei röntgendiagnostischen und nuklearmedizinischen Untersuchungen in Hessen unterstützen.
Ziele: Elektronische Personendosimeter (EPD) haben einen festen Platz in der Überwachung strahlenexponierter Personen, z.B. Schwangerer, von helfenden Personen oder Gästen. Es ist dabei jedoch aus anderen Studien bekannt, dass EPD in Strahlungsfeldern hoher Dosisleistung deutlich fehlerhaft messen.
Der diagnostische Mehrwert durch Kombination von funktioneller und anatomischer Bildgebung ist aus der klinischen Routine nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig sind für Hybridgeräte die organisatorischen und technischen Strahlenschutzaspekte für die jeweiligen Komponenten in Einklang zu bringen. Im Rahmen der Qualitätskontrolle solcher Hybridgeräte bilden neben den Anforderungen an die einzelnen Komponenten insbesondere die Genauigkeit der Koregistrierung und die Güte der Skalierung der Absorptionskoeffizienten die zusätzlich zu prüfenden Schnittstellen. Für PET/CT-Systeme sind der Umfang der Konstanzprüfungen und deren zeitliche Frequenzen nun erstmals im Entwurf der DIN 6858-1 festgelegt worden. Insbesondere für die Neuerrichtung von Räumlichkeiten zur Hybridbildgebung ergeben sich aus der Novellierung der Richtlinie ‚Strahlenschutz in der Medizin‘ wachsende Anforderungen an den baulichen Strahlenschutz. Aus erweiterten Anwendungen erwächst zusätzlich ein erhöhter Bedarf an spezialisiertem Zubehör – beispielsweise Lagerungshilfen und Lasersysteme zur PET/CT-gestützten Strahlentherapieplanung. Wird eine separate Nutzung beider beteiligten Komponenten in Betracht gezogen, ist aufgrund der strahlenschutzrechtlichen Anforderungen – z. B. der vorherigen Freigabe der Räumlichkeiten – ein fundiertes Organisationskonzept erforderlich.
PURPOSE:Due to significant measuring inaccuracies that can occur under certain conditions, the use of electronic personal dosimeters in statutory measurements in X-ray diagnostics is currently legally restricted. The present study investigates the clinically relevant situations in which measurement errors of more then 20 % can be anticipated.MATERIALS AND METHODS:Four series of experiments were made, comparing the results of the electronic personal dosimeter EPD Mk2.3 to those of reference dosimeters (TLDs and diagnostic dosimeters). On the one hand, personal doses have been determined in the routine operation of controlled areas in various departments. On the other hand, measurements on phantoms have been conducted in extreme but realistic situations under radiation protection. Experiments were conducted in unweakened scattered radiation as well as in unattenuated and attenuated direct radiation.RESULTS:The tested electronic personal dosimeter type meets the requirements regarding measurement accuracy for "official" personal dosimeters in all of the examined clinically relevant scattered radiation fields. Only if exposed to radiation directly, an underestimation of the dose can occur and can be greater than 90 %.CONCLUSION:In the range of scattered radiation of diagnostic X-ray equipment, even in pulsed fields, the use of electronic personal dosimeters is reasonable. Considerable measurement errors can only arise in radiation fields that are not realistic under regular conditions and even in connection with most accidents.
Ziele: Gemäß§35(1) RöV ist -mit Ausnahme von Patienten- bei Personen, die sich im Kontrollbereich aufhalten, die Körperdosis zu ermitteln. Gemäß§35(6) RöV ist jeder zu überwachenden Person, die es wünscht, ein direkt ablesbares Dosimeter zur Verfügung zu stellen; bei Schwangeren ist arbeitswöchentlich die berufliche Strahlenexposition zu ermitteln. Hierzu waren früher Stabdosimeter im Einsatz. Diese sind nicht mehr erhältlich und wurden von direkt ablesbaren, elektronischen Dosimetern abgelöst. In letzter Zeit kamen vermehrt Zweifel daran auf, dass elektronische Dosimeter in den Strahlenfeldern, die in der Röntgendiagnostik auftreten, die Personendosis korrekt messen. Als besonderes Problem wurde dabei der Einsatz in gepulsten Feldern benannt.
As part of an EC funded project, the design for a new phantom has been proposed that consists of a smaller contrast-detail part than the CDMAM phantom and that contains items for other parts of an acceptance protocol for digital mammography. A first prototype of the "DIGIMAM" has been produced. Both the CDMAM phantom and the DIGIMAM phantom were then used on a series of systems and read out as a part of a multi centre study. The results with the new phantom were very similar to results obtained with the CDMAM phantom: readers scored different from each other and there was an overlap in the scores for the different systems. A system with a poor score in CDMAM had also the worst score for DIGIMAM. Reading time was significantly reduced however. There was promising agreement between automated reading of CDMAM and the scores of the DIGIMAM phantom. In order to reduce the subjectivity of the readings, computerized reading of the DIGIMAM should be developed. In a second version of the phantom, we propose to add more disks of the same size and contrast in each square to improve the statistical power of each reading.