Einführung Die Zusammensetzung der extrazellulären Matrix (ECM) spielt eine entscheidende Rolle bei der Tumorinitiierung, Metastasierung und Therapieresistenz. Bei Speicheldrüsenkarzinomen (SGC) ist die Komposition des ECM bisher weitgehend unklar.
Introduction The composition of the extracellular matrix (ECM) plays a crucial role in tumor initiation, metastasis and resistance to therapy. In salivary gland carcinomas (SGC), the composition of the ECM is still largely unclear.
Introduction Salivary glad carcinomas (SGC) are rare head and neck malignancies. LAG3 belongs to the immune-checkpoint receptor proteins and can be found on the cell surface of cytotoxic and regulatory T cells. It controls T cell activation, response and growth. The expression of LAG3 and tumor infiltrate in SGC as well as the correlation to clinical and pathological characteristics was investigated. In addition, the prognostic significance of LAG3 expression in SGC was evaluated.
Einführung Das oligomere Knorpelmatrixprotein (COMP) ist ein extrazelluläres Matrixprotein, das von verschiedenen Tumoren exprimiert wird und zum Fortschreiten verschiedener maligner Erkrankungen beiträgt. Die Rolle von COMP bei Speicheldrüsenkarzinomen der Gld. parotis (PGC) ist nicht geklärt und sollte in dieser Studie im Hinblick auf ihre Expression untersucht werden.
Einleitung Speicheldrüsenkarzinome (SGC) zählen zu den seltenen Malignomen im Kopf-Hals-Bereich. Lymphozyten-Aktivierungsgen 3 (LAG3) gehört zu den Immuncheckpoint-Rezeptorproteinen auf Zelloberflächen von zytotoxischen und regulatorischen T-Zellen. Es steuert die T-Zell-Aktivierung, -Antwort sowie das T-Zell-Wachstum. Die Expression von LAG3 bei SGC und die Korrelation zu klinischen und pathologischen Charakteristika sowie die die prognostische Bedeutung wurde untersucht.
Introduction Cartilage oligomeric matrix protein (COMP) is an extracellular matrix protein that is expressed by different tumors and contributes to the progression of various malignant diseases. The role of COMP in PGC has not been clarified and should be investigated with regard to its expression.
Introduction Little is known about the influence of pressure exposure on the middle ear of patients with cochlear implant (CI) and the function of implants in changing pressure in vivo. In vitro implants are said to be pressure tolerant according to manufacturers. Under standardized pressure exposure in a hypo / hyperbaric pressure chamber corresponding to a flight and a dive, possible complications should be investigated.
Introduction Laryngectomized patients have impaired upper respiratory flow. This leads to a modification of the nasal and pharyngeal mucosa as well as an altered nasal cycle and mucociliary transport. These patients are therefore particularly suited to investigate the influence of the above-mentioned changes on tube function. The aim of the study is to measure tube function in patients who have undergone laryngectomy.
Einleitung Laryngektomierte Patienten haben einen gehinderten Atemfluss der oberen Atemwege. Hierdurch kommt es zu einer Modifizierung der nasalen und pharyngealen Mukosa sowie einem veränderten Nasenzyklus und mukoziliären Transport. Diese Patienten eignen sich daher besonders um den Einfluss der o.g. Veränderungen auf die Tubenfunktion zu untersuchen. Die Zielsetzung der Studie ist die Messung der Tubenfunktion bei Patienten, die eine Laryngektomie erhalten haben.
Einleitung Über den Einfluss von Druckexposition auf das Mittelohr von Cochlea Implantat (CI)- Trägern sowie die Funktion der Implantate bei Druckänderung in vivo ist wenig bekannt. In vitro besteht laut Herstellern eine Drucktoleranz. Unter standardisierter Druckexposition in einer hypo-/hyperbaren Druckkammer sollten mögliche Komplikationen untersucht werden. Methoden: In einer hypo-/hyperbaren Druckkammer wurden 11 CI-Träger (18 implantierte Ohren) einem standardisierten Druckprofil aus Kompression und Dekompression (entsprechend einem Flug sowie Tauchgang) ausgesetzt. Der Mittelohr-Befund der Patienten und die Funktion des Cochlea Implantats wurden vor und nach der Druckexposition untersucht. Zusätzlich bekamen die Patienten einen Fragebogen über subjektive Auffälligkeiten. Ergebnisse: Die Implantate waren im Mittel vor 3,6 Jahren implantiert worden. 36 % der Patienten gaben an, vor Implantation schon einmal Probleme mit dem Druckausgleich gehabt zu haben. 64 % der Patienten verspürten in der Druckkammer leichten Druck auf dem Ohr, bei einer Patientin musste die Untersuchung aufgrund von Otalgie abgebrochen werden. Das Hören hatte sich subjektiv bei keinem der Patienten verändert. Bei 50 % der Patienten war eine partielle Rötung des Trommelfells nach Druckexposition nachweisbar (TEED 1). Die Impedanzen des Cochlea-Implantats zeigten keine signifikanten Veränderungen nach Druckexposition.
Das adenoid-zystische Karzinom (ACC) ist ein seltener, aber bösartiger Tumor der Ohrspeicheldrüse, der eine schlechte Langzeitprognose aufweist. Insbesondere die perineurale Invasion führt nach Jahren zu lokoregionären Rezidiven oder Lungenmetastasen. Die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen sind weitgehend unbekannt.
Adenoid cystic carcinoma (ACC) is a rare but highly malignant tumor of the parotid gland, which shows a poor long-term prognosis. In particular, the perineural invasion leads to locoregional recurrences or lung metastases after years. The underlying molecular mechanisms remain largely unknown. Knowledge about the tumor-driving signaling pathways could be used to identify targets of diagnostics and treatment.
Podoplanin is a membrane-bound glycoprotein that plays a role in lymphangiogenesis. Several studies suggest a role of podoplanin in head and neck cancer. The purpose of the current study was to evaluate the role of podoplanin as a prognostic marker in nasopharyngeal carcinoma.
Podoplanin ist ein membranständiges Glykoprotein, das für die Lymphangiogenese wichtig ist. Mehrere Studien deuten auf eine mögliche Rolle von Podoplanin bei Kopf- und Halskarzinomen hin. Der Zweck der aktuellen Studie war es, die Rolle von Podoplanin als Prognosemarker bei Nasopharynxkarzinomen zu bestimmen.
Current consensus statement on Eustachian tube dysfunction (ETD) distinguishes between three subtypes of chronical ETD: dilatory ETD, baro-challenge-induced ETD, and patulous ETD. The determination of these subtypes in daily routines is based on symptoms of the patient, otoscopy, epipharyngoscopy, tympanometry, pure tone audiometry and Valsalva's test. On basis of these examinations it is often not sufficient to clearly diagnose the subtype. The pressure chamber was evaluated to determine different subtypes of ETD.
Die Diagnosestellung der Tubendysfunktion (TD) basiert in der täglichen Routine insbesondere auf Symptomen der Patienten, erhobenen Befunden der Otoskopie und Nasopharyngoskopie und Ergebnissen der Tympanometrie, des Tonaudiogramms und des Valsalva-Tests. Eine eindeutige bzw. objektive Subtypisierung der TD ist hierdurch häufig nicht möglich. In der präsentierten Studie haben wir die Möglichkeit der Bestimmung verschiedener TD-Subtypen durch Druckkammermessungen untersucht.
Vorstudien in Tieren und Menschen wiesen darauf hin, dass es einen Reflexbogen zwischen im Trommelfell und Mittelohrschleimhaut liegender Druckrezeptoren und der Muskulatur (M. veli palatini) der Eustachischen Röhre gibt. Bei Erhöhung des Druckes und Dehnung des Trommelfells soll es hierüber zu einer Öffnung der Tube kommen. Die Relevanz dieses Reflexbogens im Menschen ist unklar.
Preliminary studies in animals and humans indicated that there is a reflex arc between pressure receptors in the eardrum and middle ear mucosa and the muscles (M. veli palatini) of the Eustachian tube (ET). When increasing the pressure and stretching the eardrum, it should come to an opening of the tube. The relevance of this reflex arc in humans is unclear.