Das Thema ist aus zwei Gründen relevant geworden: die Substitutionsbehandlung ist eine effektive Therapie bestehender östrogenbedingter Beschwerdekomplexe, sie ist aber insbesondere zugleich eine Langzeitprophylaxe gegenüber degenerativen Prozessen, deren hauptsächlicher Faktor der Östrogenmangel ist. Hier tritt immer mehr in den Vordergrund der Benefit hinsichtlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Östrogensubstitution gegenüber dem seit langem bekannten prophylaktischen Effektes hinsichtlich degenerativer Knochenerkrankungen, der Osteoporose.
Der Kinderwunsch der Frau über 40 ist ein aktuelles Thema, da wir damit zunehmend konfrontiert werden, aber er ist nicht neu. Im Alten Testament, Genesis 16, ist von Sarahs Sterilität die Rede und dort wird eine Lösungsmöglichkeit angeboten, die mit anderen technischen Mitteln in einigen jüngsten Arbeiten als geeignete und erfolgversprechende Maßnahme für diese Altersgruppe genannt wird. Sarah schlug damals ihrem Mann Abraham vor, doch ihre junge Magd Hagar zum Weibe zu nehmen, damit „sie sich aus ihr aufbauen möge“. Diese Praktiken waren damals nicht unüblich, und in der Generation danach wetteiferten Lea und Rahel mit ihren Mägden Silpa und Bilha, um ihren jeweiligen Anteil an den Söhnen Jacobs zu erhöhen.
Das Ziel einer Chemotherapie ist die irreversieble Schädigung des Malignomsgewebes. Als primäre Nebenwirkungen finden sich auch Suppressionen anderer, schnell proliferierender Zellen, z.B. des Knochenmarks. Daneben sind aber auch Spätfolgen auf andere Oergane beschrieben. Da es durch hoch dosierte Polychemotherapien möglich geworden ist, insbesondere systemische Erkrankungen des lymphomatischen System, wie Morbus Hodgkin und die lymphatische Leukämie erfolgreich zu behandeln, kann und muß auch gefragt werden, wie sich diese Therapie auf die Gonadenfunktion und die Keimzellen auswirkt. Inzwischen liegen zahlreiche Studien vor, die diesen Fragen nachgegangen sind.
Zusammenfassung:Es wurden sechs weit verbreitete kommerziell erhältliche Radioimmunoassays (RIA) sowie ein Enzym-lmmunoassay (ElA) zur Bestimmung von Östradiol-17-ß (E 2 ) aus Serum von postmenopausalen Frauen unter einer Östrogen-Substitutions-Therapie miteinander verglichen.Die direkte Bestimmung von E 2 unter dieser Therapie ergab -abhängig vom benutzten Kit -sehr unterschiedliche E 2 -Serumspiegel.Die Mittelwerte der E 2 -Konzentrationen von 20 mit mikronisiertem Östradiol-17-ß substituierten postmenopausalen Frauen lagen zwischen 87 und 579 pg/ml.Diese Assay-bedingten Unterschiede waren unter einer Gonadotropinbehandlung, die die endogene E 2 -Synthese stimuliert, wesentlich geringer (429-626 pg/ml).Die Überbestimmung mit einigen Kits läßt sich durch eine vorgeschaltete Ätherextraktion der Seren drastisch senken.Durch diesen Befund sowie durch eine vergleichende Kreuzreaktionsstudie kann vermutet werden, daß kreuzreagierende östrogenkonjugate, die nach oraler Östrogenapplikation in hohen Konzentrationen entstehen, als Ursache für die E 2 -Überbestimmung bei einigen Kits angesehen werden müssen.Zur Kontrolle der E 2 -Serumspiegel bei Patientinnen unter einer Östrogensubstitution sollten kommerzielle direkte Immunoassay-Kits daher nur nach vorheriger Validierung (direkt vs
A therapy oriented classification was used for ovarian insufficiency and the pregnancy rate of the different therapies was analysed for a 5 year period. Highest pregnancy rates were found in the hypogonadotropic and normogonadotropic amenorrhea but only 2 and 4% of all patients, respectively, belonged to these groups.
Ziel der Untersuchung war es, den immunhistologischen Nachweis der Östrogen- (ER) und Progesteronrezeptoren (PgR) mit den biochemisch bestimmten Rezeptorkonzentrationen zu vergleichen, um so zu einer Validierung der immunhistologishen Nachweisverfahren zu kommen.
A 6 year 11 month old girl had pseudoprecocious puberty caused by multiple ovarian follicular cysts. In contrast to previously reported patients, oestrogen levels in blood and urine were not elevated though gonadotropins were suppressed. Despite the lack of measurable oestrogen elevation the child developed distinct oestrogenic effects. After removal of large bilateral ovarian cysts endocrine aberrations normalized and precocity regressed.
We have found a significant improvement of pregnancy rates after pretreatment with an agonist of gonadotrophin releasing hormone (GnRH-a). The pregnancy rate in patients treated with HMG/HCG was 17% per patient and 5.5% per cycle, in patients treated with buserelin, 25% per patient and 15% per cycle and in the triptorelin group 25% per patient and 22% per cycle. From 740 HMG/HCG cycles without GnRH-a only 66% were sufficient according to the analytical data. In 16% we found a premature LH discharge and in 18% an irregular LH fluctuation during stimulation. It is clear that gonadotrophin stimulation during pituitary suppression provokes a more intense ovarian reaction with respect to the number of follicles, as well as the endocrine activity. There are also some important practical advantages: ovarian stimulation can be started without any respect to a definite time of menstruation or of the cycle. Of further importance is the much greater flexibility in the timing of HCG administration. Finally, it will be favourable for all patients who need ovulation induction, especially for oocyte retrieval for IVF or GIFT, because no cycle has to be cancelled.