A report of the ophthalmologic survey of 28 bilaterally nephrectomized patients with an unilateral cadaver kidney transplant, kept under a continuous immunosuppressive therapy for up to 48 months. Two types of cataracts are delineated and discussed: anterior subepithelial and posterior subcapsular cataracts, brought about by the corticosteroid treatment, and "Glaukomflecken" like, subepithelial spots, possibly induced by a transient failure of the kidney transplant. The relation between time, dosage, age, individual factors and the occurrence of the anterior subepithelial and the posterior subcapsular cataract are discussed.
Von 14 Empfängern einer homologen Frischverstorbenenniere, deren Einpflanzung 1–3 Jahre zurückliegt, ist nach Spitalentlassung nur einer (wegen heimlichen Weglassens der Medikamente) gestorben. Die übrigen sind bei fortgesetzter immunosuppressiver Basistherapie arbeitsfähig. 4 von ihnen benötigen antihypertensive Behandlung. Infektabwehr und Wundheilung sind nicht mehr faßbar gestört. Zu den häufigsten Komplikationen gehören Lungenembolien (4 Patienten) und Hypercholesterinämie (5 Patienten). Bei den am längsten Überlebenden ist eine gewisse Abnahme der Transplantatfunktion festzustellen.
Bei 2 Männern von 54 resp. 47 J. trat nach der Operation einer rechtsseitigen Nierenarterienstenose bei normalisiertem Blutdruck ein akutes Versagen der nicht operierten linken Niere auf. Der Funktionsausfall konnte durch i.v. Pyelogramm und Radionephrographie bestätigt werden. Ohne Durchführung einer kausalen Therapie ergaben Kontrollen 3 Monate nach der Operation eine normale Nierenfunktion beidseits. Mögliche Ursachen dieses reversiblen Nierenversagens werden diskutiert.