Follow-up on nursing research in German hospitals: A cross-sectional study Abstract: Background: Nursing research is internationally recognised as an integral part of the nursing profession. However, little is known about the status of institutionalisation of nursing science in German hospitals. Therefore, more than 15 years ago, the Federal Working Group for Nursing Research and Quality Management of the German Nurses Association conducted a cross-sectional study to assess the status of nursing research in German hospitals. This article reports the findings of an updated version of that study. Aims: The study was conducted to assess the current state of nursing research in German hospitals and to identify areas for improvement. Methods: Responsible individuals for nursing research at German hospitals, with over 500 beds per hospital, participated in this online survey. Data were analyzed descriptively. Results: Data from 65 participants were eligible for analysis (30% response rate). 54% of participants were from hospitals with 501-1000 beds, and nearly half (49%) were affiliated with university hospitals. Twenty-eight hospitals (44%) reported to have implemented nursing research, of which 23 (82%) had established a nursing research department. Several suggestions for improvement were made, including the development of organisational strategies for the implementation of nursing research departments and improved research funding. Conclusions: Participants were aware of the importance of nursing research; however, the findings do not appear to indicate the widespread establishment of nursing research in German hospitals. Safe funding and national strategies to improve the establishment of nursing research in German hospitals could be strategies for improvement.
Zusammenfassung: Hintergrund: Pflegeforschung ist international als professionelle pflegerische Aufgabe anerkannt. Aussagekräftige Daten zum aktuellen Stand der Institutionalisierung von Pflegeforschung an deutschen Krankenhäusern liegen kaum vor. Daher hat die BAG Pflegeforschung/Qualitätsmanagement des DBfK bereits vor über 15 Jahren eine Studie und nun eine Folgeerhebung durchgeführt. Ziele: Es sollen die aktuelle institutionelle Verankerung von Pflegeforschung an deutschen Krankenhäusern analysiert und Rahmenbedingungen hierfür identifiziert werden. Methoden: In einem Querschnitt-Design wurden Ansprechpersonen zu Pflegeforschung an deutschen Krankenhäusern mit mehr als 500 Betten online befragt (n = 217). Die Datenanalyse erfolgte deskriptiv. Ergebnisse: 81 Datensätze lagen vor, wobei 65 ausgewertet werden konnten (bereinigter Rücklauf 30%): 54% davon aus Einrichtungen mit 501–1000 Betten, 49% aus Universitätskliniken. In 28 Kliniken (44%) war Pflegeforschung strukturell verankert, 82% davon (n = 23) hatten eine Stabsstelle hierfür geschaffen. Hinweise für die Verbesserung von Voraussetzungen reichten von Unternehmensstrategien zur Verankerung von Pflegeforschung bis zur Bereitstellung von Pflegeforschungsbudgets, gepaart mit konkreten Wünschen an die Regierung. Schlussfolgerungen: Krankenhäuser sind sich der Bedeutung von Pflegeforschung bewusst, jedoch scheinen die Ergebnisse keine Hinweise auf eine flächendeckende Etablierung von Pflegeforschung zu geben. Um sie voranzubringen, wäre über eine gesicherte Finanzierung und eine verbindliche nationale Forschungsstrategie nachzudenken.
Künstliche Intelligenz wird auch für Coaching zunehmend interessanter. Es stellt sich deshalb die Frage, wie KI coachingprofessionell genutzt werden kann. Im Mittelpunkt des bisherigen Coaching-Diskurses steht dabei vor allem die dyadische Nutzungsmöglichkeit, menschliche Coaches durch Coaching-Bots zu ersetzen. Die in diesem Aufsatz vorgestellte Alternative hierzu ist das Konzept eines triadischen KI-Coachings, bei dem Coach und Coachee die KI systematisch in den Coachingdialog integrieren, und zwar coachingmethodisch angeleitet durch Prompt-Skripts, d. h. systematisch aufeinander aufbauende Problembearbeitungsaufträge.