Advancing circular economy practices in the construction sector require the development of reuse and remanufacturing pathways for high-quality building materials such as architectural glass. This study investigates the technical feasibility of remanufacturing float glass reclaimed from insulating glass units (IGUs) through the application of functional coatings. Uncoated double IGUs were dismantled, and the reclaimed glass panes were reprocessed and coated with solar control layers using industrial-scale magnetron sputtering at a production site in Germany. The coated samples underwent various testing methods as part of the plant production control, assessing their optical, mechanical, and spectral properties in comparison with reference coatings applied to new float glass. The results demonstrate that reclaimed float glass can be successfully reintroduced into industrial coating lines, achieving comparable performance to conventional substrates. The paper presents experimental results and outlines the critical processing steps and conditions required for successful coating application. Furthermore, it discusses the technical challenges associated with remanufacturing at scale and provides a baseline for future studies aiming to define a set of criteria for successfully coating reclaimed glass substrates. The findings confirm the technical viability of this approach and highlight its potential to significantly reduce raw material demand, energy use, and embodied carbon in future closed-loop glass production systems.
Der Praxisbericht umfasst betriebseigene Daten (Gewichtsentwicklung, Sauen- und Laktationsverhalten) von 2 Abferkel-Durchgängen (DG) in einem Hutewaldsystem (DG 1 Feb. 2025: 5 Sauen; DG 2 Mai 2025: 3 Sauen). Zwecks Produktionsdaten wird ein zusätzlicher Probedurchgang (5 Sauen) im Sommer 2024 beigezogen. Die Belegung der Sauen (Kreuzungstiere: Schwäbisch-Hällisch*Pietrain) erfolgte mit Pietrainsperma. Zur Geburt standen den Sauen in einer Scheune 5 Abferkelkojen zur Verfügung. Der Futterplatz in der Scheune, der Vorplatz mit Tränken und ein Ferkel-Hutewald mit 620 m² waren spätestens am 11. Lebenstag (LT) des jeweils ersten Wurfes eines DG für Sauen und Ferkel zugänglich. Nach mehreren Wochen wurden auch Weide (3000 m²) und Haupt-Hutewald (16 000 m²) geöffnet. Die Fütterung erfolgte mit ökologischen Kraftfutterkomponenten (11,22 MJ ME/kg, 12,8% Rohproteingehalt) und großen Mengen an Ackergras (Vorlage bzw. Weidegang). Es erfolgte eine natürliche Entwöhnung der Ferkel. Im Durchschnitt (ProbeDG, DG 1 u. DG 2) erreichten 82,3% der lebend geborenen Ferkel ein Gewicht von ca. 25 kg. Die Erdrückungsverluste beliefen sich auf 12,3% (überwiegend am 1. Tag nach der Geburt), die sonstigen Verluste auf 5,4%. Als durchschnittliche tägliche Zunahme der Ferkel in DG 1 und DG 2 konnte zwischen LT 29 (8,01 kg Lebendgewicht) und LT 78 (29,18 kg Lebendgewicht) 432 Gramm ermittelt werden; Ende der Lebenswoche 10 wurde ein durchschnittliches Gruppengewicht von 25 kg erreicht. Die Sauen zeigten gegenüber dem Betriebspersonal überwiegend entspannt-neutrales Verhalten, keine Sau zeigte aggressives Verhalten. Ab der 13./14. Lebenswoche (LW) konnte eine sichtbare Entwöhnung festgestellt werden, diese war größtenteils mit der 16./17. LW abgeschlossen. Die Haltung von ferkelführenden Sauen im Hutewaldsystem ist für den vorgestellten Praxisbetrieb als zielführend einzustufen. Die gewonnenen Ergebnisse weisen zufriedenstellende tägliche Zunahmen auf. Durch die ausgeprägte Futtertransformationsleistung der Sauen in der natürlichen Säugezeit kann die Fütterung der Tiere problemlos mit 100% ökologischem Futter sichergestellt werden. In Bezug auf die Erdrückungsverluste am ersten Lebenstag, muss das Management hinsichtlich Selektion der Sauen und Faktoren wie Einstreu weiter optimiert werden.