To evaluate the long-term safety (≥12 months) of monoclonal antibodies (mAbs) targeting the calcitonin gene-related peptide (CGRP) or its receptor in migraine prevention by synthesising evidence from clinical trials and real-world studies. We focus on drug discontinuation due to adverse events and the type and frequency of adverse events. This is the first review to analyse the effects of the long-term use of all anti-CGRP (receptor) mAbs, aiming to provide novel insights for clinical practice and future treatment strategies. We systematically searched PubMed, Cochrane Library, and ClinicalTrials.gov for studies with ≥12 months of anti-CGRP (receptor) mAb use between January 2013 and April 2025. A random-effects meta-analysis of proportions (logit transformation, inverse variance weighting, restricted maximum likelihood) was performed to estimate pooled discontinuation and adverse event rates. Risk of bias was assessed using the ROBINS-I score. From a total of 1,499 records, 14 met the inclusion criteria and were eligible for data analysis. These 14 records corresponded to 11 individual studies with observational durations all exceeding 12 months. Seven studies investigated erenumab, two eptinezumab, and one each fremanezumab and galcanezumab. All studies were judged to have a severe risk of bias due to their underlying design. The overall pooled proportion of treatment discontinuation for any reason among patients receiving anti-CGRP (receptor) mAbs was 23
Eine spezialisierte onkologische Fachpflege trägt wesentlich zur Symptomkontrolle, Förderung des Selbstmanagements und zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit onkologischen Erkrankungen bei. International hat sich hierfür die Rolle der Advanced Practice Nurse (APN) etabliert. Auch im deutschsprachigen Raum gewinnt die Akademisierung der Pflege und die Entwicklung erweiterter Rollen zunehmend an Bedeutung. Dieser Beitrag stellt die praxisnahe Umsetzung der onkologischen Fachpflege am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg dar und skizziert die geplante Implementierung einer APN Onkologie mit Schwerpunkt auf der onkologischen Fachberatung, orientiert am international anerkannten PEPPA-Framework.
Periprothetische Frakturen am Knie stellen eine zunehmende Herausforderung dar, insbesondere wenn eine osteosynthetische Versorgung nicht Erfolg versprechend ist. In diesen Fällen bietet die Revisionsendoprothetik eine effektive, wenngleich technisch anspruchsvolle Therapieoption. Die relevantesten Entscheidungskriterien sind die Prothesenstabilität, das Ausmaß des Knochenverlustes, die Frakturlokalisation sowie der Allgemeinzustand und die Mobilität des Patienten. Das Ziel ist dabei die Wiederherstellung eines schmerzfreien, stabilen und gut ausgerichteten Kniegelenks, welches eine möglichst frühe Mobilisation erlaubt. Der Behandlungserfolg hängt entscheidend von der präzisen präoperativen Abklärung, der korrekten Indikationsstellung sowie dem adäquaten Management von Knochendefekten ab. Die Anderson-Orthopaedic-Research-Institute(AORI)-Klassifikation dient hierbei als etablierte Grundlage für die Defektbeurteilung und die Wahl des Implantats. Zur Rekonstruktion stehen verschiedene Strategien zur Verfügung – von Zement- und Schraubenaugmentation über biologische Verfahren wie Impaction-Bone-Grafting bis hin zu Metallaugmenten, Cones, Sleeves und strukturellen Allografts. Bei ausgedehnten Defekten und instabilen Verhältnissen kann der Einsatz von Megaprothesen notwendig sein. Moderne modulare Implantatsysteme ermöglichen eine individualisierte, zonengerechte Rekonstruktion mit hoher Primärstabilität und guten funktionellen Ergebnissen. Trotz erheblicher technischer Herausforderungen ist die Revisionsprothetik eine effektive Strategie zur Wiederherstellung eines schmerzfreien, stabilen und belastbaren Kniegelenks, die insbesondere für ältere und fragilere Patienten mit komplexen Frakturen eine verlässliche kurative Option darstellt.