Hemorrhage through the pancreatic duct is a form of upper gastrointestinal bleeding that is rarely described in the literature. Since 1981, we have observed ten cases of “hemosuccus pancreaticus” due to pancreatitis and one as a complication of an islet-cell carcinoma. The diagnosis of hemosuccus was made ten times preoperatively: eight times by checking the ERP; six times blood was seen coming out of the papilla of Vater/papilla minor; in five cases there were typical findings in the pancreatogram. Angiography showed extravasation in five cases. In our opinion, partial pancreatectomy should be the treatment of choice for pancreatitis in combination with “hemosuccus pancreaticus.”
An initial retrospective analysis of cases treated between 1963 and 1980 showed the main factors improving prognosis to be delayed operative treatment, radical removal of all necrotic tissue, post-operative use of irrigation and suction drainage. The prospective use of this regime during the years 1981 to 1982 resulted in an operative mortality of 29%. A further decrease in the operative mortality to 14% could be achieved in 1983 and 1984 by performing preoperative ERCP, because the knowledge of preexisting pancreatic fistulae and other pathologic changes of the duct system allow an individualized operative treatment adopted to the special problems of each cases.
Carcinoid tumors may develop in any part of the gastrointestinal tract. They constitute 1.5% of all gastrointestinal tumors (1). The duodenum is one of the least common sites of this tumor, with a reported incidence varying between 0.2% and 8.9% (2, 3). We report on a case of a bleeding duodenal carcinoid in a patient who underwent bilateral nephrectomy for malignant hypertension.
Ziel der therapeutischen Pankreasgangocclusion (PGO) bei chronischer Pankreatitis ist die Erhaltung der endokrinen Restfunktion durch Atrophisierung und somit Eliminierung des die chronische Entzündung unterhaltenden exokrinen Pankreasparenchyms. Eine effiziente und anhaltende Eliminierung des exokrinen Parenchyms wird bislang nur durch intraoperative PGO im Rahmen der partiellen Duodenopankreatektomie erreicht. Die endokrine Pankreasfunktion wird durch partielle Pankreasresektion im Rahmen der partiellen Duodenopankreatektomie um ca. 40% reduziert, durch intraoperative PGO jedoch nicht weiter beeinflußt. Keinerlei Reduktion der endokrinen Pankreasfunktion fand sich nach endoskopischer PGO, deren Effekt auf die Eliminierung des exokrinen Parenchyms allerdings noch verbesserungsbedürftig ist.
Summary Therapeutic pancreatic duct occlusion (PDO) is applied to preserve endocrine pancreatic function by atrophizing and thus eliminating chronically inflamed exocrine pancreatic parenchyma. So far, efficient and lasting elimination of exocrine parenchyma is brought about only by intraoperative PDO upon partial duodenopancreatectomy. While partial duodenopancreatectomy itself reduces endocrine pancreatic function by about 40%, intraoperative PDO does not further impair endocrine function. Endocrine function is not affected at all by endoscopic PDO, which has to be improved, however, concerning its eliminatory effect on exocrine pancreatic parenchyma.
Wir untersuchten, ob mit PGO exokrines Parenchym eliminiert und damit die chronische Entzündung beendet, dabei aber die endokrine Funktion erhalten werden kann. Methode: Die Entzündungsaktivität (Pankreas-Isoamylase, Lipase und Trypsin), exokrine (sekretinstimuliertes Trypsin) und endokrine Funktion (basal und maximal stimuliertes Insulin und C-Peptid) wurden bei Patienten mit Whipplescher Operation und PGO (A), mit endoskopischer PGO (B) sowie mit alleiniger Drainageoperation (C) verglichen. Ergebnisse: Allein Konzept A konnte die Entzündungsparameter normalisieren und gleichzeitig die postoperative endokrine Kapazität über 18 Monate konstant erhalten.
Die stimulierende Wirkung humoraler und nervaler Einflüsse auf die exokrine Pankreassekretion ist gut belegt, die Rolle der einzelnen Faktoren für die Regulation der Elektrolyt-und Enzymsekretion jedoch noch unklar. Kürzlich berichteten Tiscornia et al. über den trophischen Effekt einer trunkulären Vagotomie auf das exokrine Pankreas. Das Pankreas nahm an Größe zu, gleichzeitig kam es aber zu einer verminderten Lipasesekretion. Die Freisetzung der übrigen Enzyme wurde durch die Vagotomie dagegen nicht beeinflußt [15]. Der Wirkmechanismus dieser Beobachtung ist unklar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die trophische Wirkung der trunkulären Vagotomie auf das exokrine Pankreas im Hinblick auf die Rolle der gastrointestinalen Hormone Gastrin und pankreatisches Polypeptid (PP) zu untersuchen, weiterhin sollte der Effekt der trunkulären Vagotomie auf das endokrine Pankreas studiert werden.
Bei Patienten mit hämorrhagisch-nekrotisierender Pankreatitis führen wir seit etwa 1/2 Jahr eine präoperative ERP durch. Die Ergebnisse bei bisher 10 Patienten zeigten vier unterschiedliche morphologische Befunde mit Bedeutung für die operative Taktik: normaler Pankreasgang (Nekrosektomie), Gangfistel (Linksresektion), diffuser Kontrastmittelaustritt (Linksresektion) und Perforation von Nekrosehöhlen ins Duodenum (keine Operation). Aufgrund dieser Erfahrungen läßt die ERP eine individuelle, dem Einzelfall angepaßte Operationstaktik zu.
Bericht über 417 Eingriffe wegen periampullärer und duktaler Pankreascarcinome. Die Resektionsquoten konnten in den Jahren 1979–1981 auf 85 % bzw. 29 % angehoben werden. Die Prognose des periampullären Carcinoms war nur günstiger als die des duktalen Carcinoms, weil die Diagnose in einem früheren Tumorstadium gestellt wurde. Bei pNO, also fehlenden Lymphknotenmetastasen, lag die mediane Überlebenszeit beim periampullären und duktalen Carcinom über 60 Monate.
Von 1967 bis 1980 wurden 153 gutartige Pankreaspseudocysten bei 148 Patienten operativ drainiert. Am häufigsten fand die Drainage in eine nach Roux-Y ausgeschaltete Dünndarmschlinge mit einer Operationsletalität von 5,8 % Anwendung. Die Gesamtoperationsletalität betrug 6,8 %. Rezidive traten während eines Nachbeobachtungszeitraumes von durchschnittlich 56,4 Monaten bei 32,6 % aller Patienten, die die postoperative Phase überlebt hatten, auf. Setzt man die Rezidivhäufigkeit in bezug zur Ätiologie der Cystenentstehung (chronische, akute oder traumatische Pankreatitis), so findet man eine Rezidivhäufgkeit von 41,4 % bei Patienten mit chronischer Pankreatitis gegenüber 17,8 % bei Patienten mit postakuten Cysten. Noch deutlicher ist der Unterschied innerhalb der Gruppe der 120 Patienten, die eine Cystojejunostomie erhalten hatten. Die Gesamtrezidivquote von 31,9 % geht hauptsächlich zu Lasten der Patienten mit chronischer Pankreatitis, die in 43,8 % wieder erkrankt waren. Demgegenüber hatte die postakute Cystengruppe ein Rezidivrisiko von nur 8,6 %. Wir folgern daraus, daß die innere Cystendrainage bei postakuten und traumatischen Pseudocysten in eine nach Roux-Y ausgeschaltete Jejunumschlinge demnach gerechtfertigt ist. Pseudocysten im Gefolge einer chronischen Pankreatitis sollten — wenn möglich — reseziert werden.