In einer Zeit, in der die Neigung besteht, ethische Normen teilweise in Frage zu stellen. und versucht wird. ethisches VerhaIten durch öffentlichen Diskurs zu bestimmen, kann Schweigen als Zustimmungausgelegt werden, wenn man davon ausgeht. idaß eine Entscheidung oder Bewertung dann moralisch richtig ist, wenn alle von ihr Betroffenen in freiem und echtem Austausch (Diskurs) dieser zustimmen kbnnena (13).
Background: Little is known about the incidence and causes of herniation, and the results of hernia repair in patients undergoing liver transplantation. Likewise, nothing is known about the best surgical approach for hernia repair.Methods: A retrospective analysis was conducted of the occurrence of incisional hernia in 290 patients who had liver transplantation between 1990 and 2000, and survived more than 6 months. Follow-up data were obtained from medical records and the outpatient service. Patients were evaluated for various clinical and surgical factors. Hernias were analysed with respect to localization, type of surgical repair and recurrence rate.Results: Some 17 per cent of the transplanted patients experienced an incisional hernia. Risk factors were acute rejection with affiliated steroid bolus therapy (P = 0.025), a low platelet count after transplantation (P = 0.048), and a transverse abdominal incision with upper midline approach (P = 0.04). Hernias were mainly located at the junction of the transverse and midline incision (P < 0.001) and the recurrence rate was highest here (P = 0.007). Prosthetic hernia repair achieved the lowest rate of recurrence and did not increase the incidence of infectious complications.Conclusion: Improved immunosuppression should avoid early steroid bolus therapy after transplantation. A low platelet count promotes herniation. Transverse abdominal incision seems to be the best approach for liver transplantation. Prosthetic hernia repair does not increase the complication rate.
Von 1996 bis 1998 erfolgte bei 38 Patienten mit distalem Ösophaguskarzinom und bei 45 Patienten mit Magenkarzinom eine Staginglaparoskopie. Eine Peritonealkarzinose fand sich beim Ösophaguskarzinom in 2 von 38 Fällen. Nach der Laparoskopie konnte bei 5 (13%) Patienten mit Ösophaguskarzinom das Tumorstadium sowie das Therapiekonzept geändert werden. Bei 10 der 45 Patienten mit Magenkarzinom zeigte sich eine Peritonealkarzinose. Nach Änderung des Tumorstadiums bei 18 der 45 (40%) Patienten mit Magenkarzinom wurde bei 14 (31%) Patienten das Therapiekonzept verändert. Die Entnahme einer Spülzytologie ergab keine zusätzliche Information. Die Staginglaparoskopie ist ein risikoarmer Eingriff, der wertvolle Zusatzinformationen zur stadiengerechten onkologischen Behandlung erbringt.
Die Suche nach Verbesserung auch der Langzeitergebnisse bei Nierentransplantationen durch Änderung der Immunsuppression darf nicht über ein wissenschaftlich begründetes Maß hinaus zur Gefährdung von Transplantatempfängern führen, wie sie die CTS-Studie bei Antikörpergabe mit der Lymphomentwicklung dokumentiert hat. — Die bislang besseren Ergebnisse bei der Lebendspende müssen Anlaß geben, über eine Verbesserung des Empfänger- und des Transplantatstatus auch die Langzeitergebnisse bei Transplantationen nach postmortaler Organspende zu verbessern. Ansätze dafür ergeben sich einerseits aus der Bedeutung des Bluthochdrucks und der Compliance für den Empfänger und andererseits der Auswirkungen des Hirntodes und der Ischämie auf den späten Organverlust.