Article Stepan Stepanenko (ed.), A Viking Century. Chernihiv Area from 900 to 1000 AD (Occasional Monographs, Hlib Ivakin Memorial Series 6). Paris, Association des Amis du Centre d’Histoire et Civilisation de Byzance (ACHCByz), 2022. 636 S., zahlreiche farbige und S/W-Abb., Tab. ISBN 978-2-916716-88-6. was published on March 16, 2023 in the journal Praehistorische Zeitschrift (volume 0, issue 0).
The contacts in the Baltic, mainly to Scandinavia, were vitally important for the economy and social affairs of the northern Slavs since the 8th century. In the territory of the Lutician tribal league (late 10th–12th century) we observe outstanding material witnesses of the contacts with the north, with relevance above all for the habitus of the warlike élites of these last independent tribal areas. The successful activity of the Lutician league based on an economic blossom, stimulated significantly by flourishing Baltic Sea trade zone, but was also affected by northern impulses and strong contacts between warrior societies at both shores of the Baltic Sea. There were peaceful as well as warlike contacts, and the expansion of the Danish Empire in the 12th century contributed, finally, to Lutician doom. Here are discussed the northern connections of the Luticians with an archaeological focus, beneath else concerning archaeological single findings, élite and boat graves.
Souhrnna kapitola knihy An Dyje und Notte im Mittelalter: Vergleichende archaologische Untersuchungen zu Sozial- und Siedlungsstrukturen im westslawischen Raum, ktera obsahuje systemovou analýzu raně středověke spolecnosti v moravskem prostoru a severozapadoslovanskem vnitrozemi na zakladě archeologických nalezů
Rezension zu: Thorsten Lemm: Die fruhmittelalterlichen Ringwalle im westlichen und mittleren Holstein (Schriften des archaologischen Landesmuseums 11). Neumunster/Hamburg: Wachholtz 2013. Text- und Katalog-/Tafelband, zus. 763 Seiten, 161 Abbildungen, 174 Tafeln, ISBN 978-3-529-01806-0
Rezension zu: Sebastian Brather/ Marek Franciszek Jagodzinski: Der wikingerzeitliche Seehandelsplatz von Janow (Truso). Geophysikalische, archaopedologische und archaologische Untersuchungen 2004–2008 (Zeitschrift fur Archaologie des Mittelalters, Beiheft 24). Bonn: Habelt 2012. 418 Seiten, zahlreiche Farb- und SWAbbildungen, 67 Tafeln, 5 Beilagen. ISBN 978-3-7749-3696-6
Rezension zu: Smolnik, Regina (Hrsg.): Breunsdorf, 3: Breunsdorf – Ein verschwundenes Dorf im westsachsischen Braunkohlenrevier. Archaologischer Befund und schriftliche Uberlieferung (Veroffentlichungen des Landesamtes fur Archaologie 56). Dresden 2011. 616 Seiten, zahlreiche SW-Abbildungen, 24 Farb- und SW-Beilagen, ISBN 978-3-910008-96-0
Rezension zu: Jakob Muller: Entstehung mittelalterlicher Siedlungsformen in Thuringen. Archaologische Untersuchungen im ostlichen Teil des Keuperbeckens, Weimarer Monographien zur Ur- und Fruhgeschichte 37, hrsg. vom Thuringischen Landesamt fur Archaologische Denkmalpflege durch Sigrid Dusek, Kommissionsverlag Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2002
Für die Frage der Wiederverwendung von Baumaterial, aber auch der scheinbar achtlosen Entsorgung wertvollen Alltagsguts ist der vom 13. bis 16. Jahrhundert existierende Zisterzienserinnenkonvent Seehausen bei Prenzlau in der Uckermark ein interessantes Beispiel.1 Einerseits wurde bei Baumaßnahmen während der Existenz der Zisterze Abbruchmaterial in großem Umfang erneut für Mauerwerk, Fußböden und ähnliche Zwecke eingesetzt und die ganze Anlage des aufgegebenen Klosters diente in der Neuzeit zur Gewinnung von Baustoffen, bis sie verschwunden war, andererseits fanden sich am Seeufer unmittelbar neben dem Kloster in großen Mengen Gebrauchsutensilien, die noch verwendbar waren oder zumindest als Altsachen einen Materialwert besaßen, und deren Versenkung daher überrascht. Wie erklärt sich dieser unterschiedliche Umgang mit den Dingen? Die Zisterze Marienwerder bei Seehausen, im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts auf einer Halbinsel im Oberuckersee gegründet, spielte bis in das 16. Jahrhundert eine bedeutende Rolle als religiöses und kulturelles Zentrum, Grundherr und Versorgungsanstalt für bürgerliche wie adelige Damen in der Uckermark. Für den hier behandelten Aspekt der Wiederverwendung und Entsorgung von Dingen ist insbesondere ein Brand des Klosters im Jahr 1445 von großer Relevanz: Über diese anscheinend verheerende Feuerkatastrophe, der gewichtige Teile der Bauten zum Opfer fielen, sind wir informiert, weil der anschließende Wiederaufbau von verschiedener Seite durch Stiftungen und Indulgenzien gefördert und dies schriftlich dokumentiert wurde: Es gab Ablassbriefe der Bischöfe von Kammin und Lebus für entsprechende Gaben sowie einen kurfürstlichen Aufruf, die Wiedererrichtung zu unterstützen.2 Gut 100 Jahre später hob man das Kloster im Zug der Reformation (etwa 1542) auf, wenig später – 1545 – brach erneut ein Brand aus. Das Ereignis mag mit dazu beigetragen haben, dass die Abtei und ihr Besitz zwar in ein fürstliches Gut umgewandelt wurden, dieses jedoch bis 1662 vom nahen Amt Gramzow verwaltet wurde. Im 17. Jahrhundert wurden Einkünfte aus dem Klosterbesitz zur Ausstattung der 1607 gegründeten kurfürstlichen Begabtenschule in Joachimsthal verwendet; 1726 erhielt die Schule – mittlerweile das „Gymnasium Regium Joachimicum“ in Berlin – das gesamte Amt.3 Etwa zu diesem Zeitpunkt scheint auch die endgültige Abtragung des Klosters in die Wege geleitet worden zu sein. 1738 verzeichnet ein Messplan noch das „Alt Kloster“, 1741 waren nach einem Bericht nur mehr wenige Mauern vorhanden,4 die 1819 noch die „Stelle des alten Klosters“ anzeigten (Abb. 1). Auch diese wurden dann bald bis in die Fundamente abgetragen, um das Gelände landwirtschaftlich nutzen zu können.5 Archäologische Forschungen der 1980er und frühen 1990er Jahre zu Land und im Wasser6 sowie Grabungen und geophysikalische Prospektionen im Jahr 2012 7 erbrachten bemerkenswerte Ergebnisse zur Sachkultur, Baugeschichte und Gestalt der Abtei. Das Kloster besaß eine einfache (Feldstein-)Saalkirche im Nordosten und einen nach Westen versetzten Klausurkomplex von 60–62 m Seitenlänge aus Backstein auf Granit (Abb. 2). Die Funde und Befunde lassen eine schematische Rekonstruktion der Baugeschichte zu, die mit den schriftlich überlieferten Ereignissen verknüpft werden kann. Einleitung Wiederverwendung und Entsorgung von Dingen am uckermärkischen Kloster Seehausen im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit
Rezension zu: Lech Leciejewicz & Marian Rebkowski: Kolobrzeg. Średniowieczne miasto nad Baftykiem / Eine mittelalterliche Stadt an der Ostsee, Verlag Le Petit Cafe, Kolobrzeg 2000, ISBN 83-900271-6-X
Rezension zu: Ines Spazier: Mittelalterliche Burgen zwischen mittlerer Elbe und Bober. Forschungen zur Archaologie im Land Brandenburg 6, hrsg. von J. Kunow. Verlag Brandenburgisches Landesmuseum fur Ur- und Fruhgeschichte, Wunsdorf 1999. 270 Seiten, 238 Abbildungen, 2 Tafeln, 3 Beilagen. ISBN 3910011152. DM 140,.
Od roku 2009 běžel s podporou Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Grantove agentury CR cesko-německý projekt z nazvem System využiti krajiny a sidlistni struktura jako ramec rozvoje a upadku raně středověkých komplexnich spolecnosti středovýchodni Evropy. Clanek je obsirnou zpravou o jeho realizaci.
The article deals with the early medieval Strongholds in Mecklenburg and Pomerania called Feldberg type: Large fortifications with ramparts constructed mainly from wood and earth, often built on hills, dated by finds and dendrochronological dates to the second half of 8th and the 9th century. On the basis of old and new research their fortification and building constructions, their development, their chronology, their political and social function and traditions are discussed. The Feldberg strongholds were tribal elite residences, instruments and symbols of power, but also constantly settled places, important elements of the settlement landscape and refuge places in dangerous times