Zusammenfassung Hintergrund Nach den Kriterien der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie (QSV) nahmen zum Stichtag 31.12.2016 1206 Ärztinnen und Ärzte an der ambulanten Versorgung chronischer Schmerzpatienten teil. Bei in weiten Teilen bestehender Unterversorgung chronischer Schmerzpatienten fehlen Daten zur Einschätzung der ambulanten Schmerztherapie durch die Schmerztherapeuten selbst. Methoden In einem Hybrid-Delphi-Verfahren wurde ein Fragebogen zur inhaltlichen, strukturellen und persönlichen Bewertung der ambulanten Schmerztherapie in Deutschland entwickelt. Mit diesem Instrument wurde eine internetbasierte Querschnittsbefragung von 281 QSV-Schmerzmedizinern aus vier Bundesländern (Berlin, Niedersachsen, Sachsen, Baden-Württemberg) und aller universitären Schmerzambulanzleiter ( n = 36) in Deutschland durchgeführt. Ergebnisse Die Befragung erzielte eine bereinigte Rücklaufquote von insgesamt 35,9 %. Bei den Schmerzambulanzleitern antworteten 66,7 %. Bei 91 % der Befragten lag der Anteil an chronisch Schmerzkranken in der Praxis bei über 70 %. 67,3 % geben an, mit ihrer Praxissituation zufrieden zu sein, auf der anderen Seite äußern 63,4 % ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Organisation der Schmerzmedizin in Deutschland insgesamt. Diese Unzufriedenheit zeigt sich vor allem in Bezug auf die Budgetregelungen (69,3 %), die Kooperation mit Psychotherapeuten (69,3 %) und die interdisziplinäre Vernetzung (50,5 %). Als gute Vorbereitung für den späteren Beruf werden die einjährige Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten (87,1 %) und die Teilnahme an dem Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ (90,1 %) bewertet. Vielfältige Freitextkommentare weisen darauf hin, dass die Ausbildung zu kurz und nicht ausreichend sei. Die Mehrheit der Befragten hält es sowohl aus Arztsicht (61,4 %) wie auch aus Patientensicht (54,5 %) für sinnvoll, einen Facharzt für Schmerzmedizin als Versorgungsmodell zu etablieren. 70,8 % der Schmerzambulanzleiter sprechen sich für eigenständige Strukturen mit eigenem Budget aus, 75,0 % geben an, dass ihre Ambulanz unter den aktuellen Bedingungen nicht kostendeckend arbeitet. In Bezug auf die aktuelle Ausbildungssituation berichten nur 39,7 % der QSV-Schmerztherapeuten in der Niederlassung, dass sie auch Ärzte ausbilden, 57,6 % von ihnen planen zudem, ihre Tätigkeit innerhalb der nächsten 10 Jahre aufzugeben. Schlussfolgerungen Die mangelnde Eigenständigkeit der Schmerzmedizin und die unzureichend ausgebauten ambulanten Versorgungsnetzwerke tragen dazu bei, dass Schmerztherapeuten mit vielen Aspekten ihrer Tätigkeit unzufrieden sind. Die Etablierung eines Facharztes für Schmerztherapie wird als eine gute Lösung für eine bessere schmerzmedizinische Versorgung und für die Nachwuchsproblematik gesehen.
Background This study aims to evaluate the feasibility and efficacy of a complex health intervention, based on the combination of conventional Western medicine and traditional Chinese medicine (TCM), in an outpatient department of a university hospital for patients with frequent episodic or chronic tension-type headaches. Methods/design This is a prospective randomized controlled pilot study with four balanced treatment arms (usual care, acupuncture, training, and training plus acupuncture). Each arm will have 24 patients. After the initial screening examination and randomization, a 6-week treatment period follows, with treatment frequencies decreasing at 2-week intervals. After completion of the intervention, two follow-up evaluations will be performed 3 and 6 months after the start of treatment. At predefined times, the various outcomes (pain intensity, health-related quality of life, pain duration, autonomic regulation, and heart rate variability) as well as the participants’ acceptance of the complex treatment will be evaluated with valid assessment instruments (Migraine Disability Assessment, PHQ-D, GAD-7, and SF-12) and a headache diary. The acupuncture treatment will be based on the rules of TCM, comprising a standardized combination of acupuncture points and additional points selected according to individual pain localization. The training therapy comprises a combination of strength training, endurance training, and training to improve flexibility and coordination. Besides descriptive analyses of the samples, their comparability will be assessed using an analysis of variance (ANOVA) or chi-squared tests. Analyses will be performed on an intention-to-treat basis. Potential interaction effects will be calculated using a repeated-measures ANOVA to test the primary and secondary hypotheses. In supplementary analyses, the proportion of treatment responders (those with a 50% reduction in the frequency of pain episodes) will be determined for each treatment arm. Discussion This trial may provide evidence for the additive effects of acupuncture and medical training therapy as a combination treatment and may scientifically support the implementation of this complex health intervention. Trial registration Registered on 11 Feburary 2019. German Clinical Trials Register, DRKS00016723 .
Während der Zusammenhang von Schmerz und Depressivität hinreichend belegt ist, besteht Unklarheit über die diese Beziehung beeinflussenden Mechanismen. Die kognitive Verzerrung Katastrophisieren spielt in den Konzepten beider Erkrankungen eine zentrale Rolle.
Hintergrund: Als Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements wird an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das multimodale Programm „Fit for Work and Life“ (FWL) angeboten. FWL umfasst als präventive Angebote sowohl trainingstherapeutische als auch psychoedukative Interventionen. Beschäftigte mit einer relevanten arbeitsplatzbezogenen Funktionseinschränkung erhalten eine einwöchige Intensivrehabilitation innerhalb der MHH oder Rehabilitationsmaßnahmen nach dem Konzept der JobReha. Die Teilnahme gilt überwiegend als Arbeitszeit. Methoden: Im Rahmen der Begleitevaluation wurden die Daten aus den schriftlichen Befragungen zu Beginn der Teilnahme sowie sechs Monate später herangezogen und die Veränderungen anhand von t-Tests geprüft. Primäre Zielkriterien waren der Work Ability Index (WAI) und die AU-Dauer in den vorherigen drei Monaten. Sekundäres Zielkriterium war die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36). Ergebnisse: In die Analysen wurden 302 Personen konsekutiv eingeschlossen. 67,5% der Teilnehmer waren weiblich (Durchschnittsalter 45,9 Jahre, SD = 9,3). Bei 53,4% lag laut WAI eine schlechte bis mittelmäßige Arbeitsbewältigung vor, 74,2% erhielten eine präventive Intervention. Die Befragten verbesserten sich im Mittel signifikant (p < 0,02) hinsichtlich ihrer Arbeitsfähigkeit (Standardisierte Effektstärke [SES]= 0,33) und AU-Dauer (SES = 0,55). Zusätzlich berichteten die Mitarbeiter auf allen Subskalen des SF-36 eine statistisch signifikante (p ≤0,004) Verbesserung ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Schlussfolgerungen: Die dargestellten Evaluationsergebnisse legen eine gute Wirksamkeit der im Programm FWL durchgeführten Maßnahmen nahe. Aufgrund des Befragungsdesigns ohne Kontrollgruppe ist die Interpretation der Ergebnisse jedoch limitiert.
Objective: The objective was to evaluate the effectiveness of an intensified work-related rehabilitation aftercare (IWORAC) in comparison to the conventional intensified rehabilitation aftercare (IRAC).Methods: Patients with severe limitations of work-related functioning were recruited in 11 outpatient rehabilitation centres at the beginning of their orthopaedic rehabilitation aftercare and randomly assigned to the interventions. The control group (n=150) received the IRAC while the intervention group (n=157) received the IWORAC which amended the IRAC by work-related functional capacity training, work-related psychosocial groups, social counselling and relaxation training. The primary outcome was work ability. Treatment effects were analyzed by generalized linear regression models.Results: There was no statistically relevant between-group difference in follow-up primary or secondary (e.g., duration of sick leave, quality of life) outcomes. Both groups improved their quality of life and work ability considerably.Conclusion: Results were not in favour of the IWORAC. The improvement of existing aftercare treatments might require a stronger involvement of the employer.
Hintergrund: Berufsbezogene Gesundheitsangebote der Kranken- und Rentenversicherungen sind meist auf Patientengruppen ohne oder mit erheblicher Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit konzipiert. JobFit ist eine Intervention für erwerbstätige Personen mit relevanten arbeitsplatzbezogenen Funktionseinschränkungen, deren Ausmaß noch keine erhebliche Gefährdung der Arbeitsfähigkeit erreicht hat. Es ist somit konzeptionell in der Versorgungslücke zwischen Rehabilitation und Prävention verortet. Aus der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation bekannte Elemente werden dabei im Rahmen einer ambulanten, einwöchigen Kurzrehabilitation mit anschließender dreimonatiger, trainingstherapeutischer Nachsorge angeboten. Methoden: JobFit wird im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung der Medizinischen Hochschule Hannover angeboten und begleitend evaluiert. In die Analysen wurden jene Teilnehmer eingeschlossen, von denen Befragungsdaten zu Beginn der Teilnahme sowie drei und sechs Monate später vorlagen (n = 75). Die Veränderungen auf den primären Zielkriterien Arbeitsfähigkeit (Work Ability Index [WAI]) und Arbeitsunfähigkeitsdauer (AUD) wurden mit Varianzanalysen mit Messwiederholungen geprüft. Ergebnisse: Das Durchschnittsalter der Teilnehmer (n = 75) betrug 47,6 Jahre (SD = 9,4), 69,3% waren weiblich. Bei 83,3% lag laut WAI eine schlechte bis mittelmäßige Arbeitsfähigkeit vor. Die durchschnittliche AUD in den vorherigen 3 Monaten betrug 2,4 Wochen. Die durchgeführten Analysen zeigten einen großen Effekt hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit (p < 0,001, part. Eta2 = 0,25) sowie eine mittlere Verringerung der AUD um knapp anderthalb Wochen (p = 0,011, part. Eta2 = 0,08). Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse legen eine gute mittelfristige Wirksamkeit der JobFit-Intervention nahe, jedoch ist die Interpretation auf Grund der fehlenden Kontrollgruppe eingeschränkt.
Purpose: To evaluate whether a work-related aftercare programme is more beneficial in improving work ability than the conventional rehabilitation aftercare programme.Methods: The study is conducted as a randomised controlled trial in 11 German outpatient rehabilitation centres. Included were employed patients with severe limitations in work-related functioning at the beginning of their orthopaedic aftercare. Participants were randomised to either the conventional rehabilitation aftercare or the intensified work-related rehabilitation aftercare. The primary outcome is the patient's work ability as measured by the Work Ability Index. Secondary outcomes are, amongst others, health-related quality of life and sick leave duration.Results: Recruitment was completed in February 2013 with 307 patients included.Conclusion: This study protocol describes the rationale and methods of the trial. The study will provide evidence if dissemination of a modified work-related rehabilitation aftercare programme can be recommended.
Background: Due to the increase of sick leave, prolonging working life and the prediction of shortage of skilled workers in the future, health management systems are continuously gaining importance. Employees in a University Hospital are exposed to particular stress factors, which are also reflected in a higher than average amount of sick leave. Against this background, the project "Fit for Work and Life" (FWL) was developed and implemented by the Hannover Medical School (MHH). Aims: FWL aims to maintain, improve or recover the work ability of employees by offering both preventive and rehabilitative treatments. A second goal is to significantly reduce the days of sick leave. Methods: The project was jointly developed and implemented by five MHH departments and the DRV Braunschweig-Hannover (DRV BS-H) according to previously defined principles. It was scientifically evaluated by the following outcomes: average days of sick leave, work ability (WAI), quality of life (SF-36, WHOQOL), coping strategies (FERUS) and effort-reward imbalance (ERI). Results and Conclusions: So far, this project is unique in its concept. It has been successfully implemented in the organisational structures of the MHH. 376 employees have registered during the first project year. Up to now, 182 participants have completed their individual programmes. The results show that 60.4% of employees have moderate to poor WAI values. The average of the mental summary scale of the SF-36 was 44.9, indicating a high workload.
Einleitung: Vor dem Hintergrund steigender AU-Tage, verlängerter Lebensarbeitszeit und des prognostizierten Fachkräftemangels gewinnen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung kontinuierlich an Bedeutung. Beschäftigte in einem Universitätsklinikum sind besonderen Belastungen ausgesetzt, was sich auch in überdurchschnittlich hohen AU-Tagen widerspiegelt. Aus diesem Grund wurde von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Projekt „Fit for Work and Life“ (FWaL) entwickelt und implementiert. Methoden: Ziel von FWaL ist es, im Rahmen eines multimodalen Ansatzes die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Hierbei werden sowohl präventive als auch rehabilitative Maßnahmen angeboten. Die Zuweisung zu den Maßnahmen erfolgt im Rahmen eines Arztgespräches, unterstützt durch Ergebnisse eines Screeningbogens. Das Projekt wird u.a. über die Parameter Arbeitsfähigkeit (WAI), Lebensqualität (SF36, WHOQOL), Copingstrategien (FERUS) und Gratifikationskrisen (ERI) wissenschaftlich evaluiert. Ergebnisse: Seit Beginn des Projekts im Juli 2013 haben sich 297 Beschäftigte angemeldet, 114 haben die einzelnen Maßnahmen bereits abgeschlossen. 56,2% der Beschäftigten weisen mittelmäßige bis schlechte WAI-Werte auf. Auch die Durchschnittswerte der psychischen Summenskala des SF36 (48,6) signalisieren eine hohe Arbeitsbelastung. Die Arbeitsfähigkeit verbesserte sich 6 Monate nach Beginn der Maßnahme signifikant um durchschnittlich 2,4 Punkte. Ausblick: Das in seiner Konzeption bislang einzigartige Projekt wurde organisatorisch erfolgreich in der MHH implementiert. Erste Evaluationsergebnisse weisen auf eine gute Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen hin. Ob die Maßnahmen auch zu einer signifikanten Reduzierung der AU-Tage der Beschäftigten führen werden, wird die 12-Monats-Katamnese zeigen.
In adult congenital heart disease (ACHD) evaluation with self-rating scales suggest a prevalence of depression and anxiety disorders comparable with the general population.
Die Studie sollte klären, ob Personen mit besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL) eine stärkere Berücksichtigung berufsorientierter Interventionen in der Rehabilitationsnachsorge erwarten. In 11 ambulanten Rehabilitationszentren wurden 280 Personen am Beginn einer orthopädischen Rehabilitationsnachsorge nach dem Vorliegen einer BBPL gescreent. Darüber hinaus wurden erwartete arbeitsbezogene Krankheitskonsequenzen und Präferenzen für berufsorientierte Interventionen in der Rehabilitationsnachsorge erhoben. Bei 29–44% der Befragten lag eine BBPL vor. Diese Personen erwarteten häufiger ungünstige Konsequenzen ihrer Einschränkungen auf die Arbeitsbewältigung und bewerteten die Wichtigkeit berufsorientierter Angebote höher. Personen mit BBPL erwarten in der Nachsorge eine stärkere Berücksichtigung ihrer beruflichen Situation. Die Rehabilitationsnachsorge sollte durch berufsorientierte Angebote ergänzt werden.
Purpose: The purpose of this study was to evaluate if persons with severe limitations of work-related functioning expect a stronger consideration of work-related interventions in rehabilitation aftercare. Materials and methods: 280 patients in 11 outpatient rehabilitation centres were screened for severe limitations of work-related functioning at the beginning of an orthopaedic rehabilitation aftercare. Furthermore, expected work-related illness consequences and preferences for work-related interventions during rehabilitation aftercare were assessed. Results: 29-44% of the respondents had severe limitations of work-related functioning. These persons expected more often adverse consequences for their coping with job-demands and rated the importance of work-related interventions higher. Discussion: Persons with severe limitations of work-related functioning expect that their occupational situation is taken into more consideration during rehabilitation aftercare. Conclusions: Rehabilitation aftercare should be complemented by adding work-related interventions.
Fragestellung: Bislang fand die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation in der Regel keine Fortsetzung in einer entsprechenden Nachsorge. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Intensivierten Rehabilitationsnachsorge (IRENA) wurde eine Bedarfsanalyse durchgeführt, um den Anteil der Rehabilitanden mit einer besonderen beruflichen Problemlage (BBPL) in der Nachsorge zu bestimmen, erwartete Krankheitskonsequenzen für das Arbeitsleben zu erfassen und die Behandlungspräferenzen zu beschreiben. Methodik: In 11 ambulanten Rehazentren wurden erwerbstätige Rehabilitanden zu Beginn einer orthopädischen IRENA schriftlich befragt. Erhoben wurden Arbeitsunfähigkeitszeiten, erwartete Krankheitskonsequenzen und Behandlungspräferenzen. Zur Bestimmung einer BBPL wurden der SIMBO-C (Cut-off: 30 Punkte) und das Würzburger Screening (Cut-off: 1 Punkt) verwendet. Ergebnisse: 280 Rehabilitanden wurden in die Analysen eingeschlossen (54,6% weiblich, Alter: 49,2 Jahre). Laut SIMBO-C lag bei 44,2% der Befragten eine BBPL vor (Würzburger Screening: 29,3%). Insgesamt zeigten sich die Befragten mit BBPL höher belastet. Das Risiko längerer Arbeitsunfähigkeit vor der Rehabilitation war 6-mal höher. Hinsichtlich der erwarteten Konsequenzen zeigte sich nicht nur ein erhöhtes Risiko für überfordernde körperliche Arbeitsanforderungen, sondern auch Bedenken bezüglich des Arbeitsumfangs und der Arbeitsergebnisse. Beim Vorliegen einer BBPL schrieben die betroffenen Rehabilitanden berufsbezogenen Angeboten wie arbeitsplatzbezogenem Training, Sozialberatung oder psychosozialen Gruppen eine deutlich höhere Wichtigkeit zu. Diskussion: Die Ergebnisse verdeutlichen den Bedarf eines verstärkten Berufsbezugs in der Rehabilitationsnachsorge. Zur bedarfsgerechten Versorgung dieser Patienten wird derzeit die Intensivierte medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitationsnachsorge (IMBORENA) implementiert und in einer multizentrischen randomisiert kontrollierten Studie evaluiert (DRKS-ID: DRKS00003360).