Einleitung Ca. 3% der deutschen Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) erfüllen die Kriterien einer Computerspielstörung gemäß DSM-5. Am 20. 5. 2019 hat die WHO die Computerspielstörung als Krankheit offiziell anerkannt. Nach dem offiziellen Entwurf der 11. Version der ICD geht diese neue Verhaltenssucht mit Kontrollverlust, zunehmender Priorisierung gegenüber anderen Lebensinhalten und Alltagsaktivitäten sowie einer Fortsetzung des Verhaltens trotz negativer Konsequenzen in den letzten 12 Monaten einher. Sie resultiert in einer signifikanten Störung persönlicher und anderer wichtiger Funktionsbereiche und ist mit internalisierenden und externalisierenden Schwierigkeiten assoziiert.
In Computerspielen erlangen monetäre Aspekte, die über reine Anschaffungskosten hinausgehen, zunehmende Bedeutung. Zunächst kostenfreie Spiele (free-2-play), erfordern im fortgesetzten Spielverlauf Geldausgaben (für Spielgestaltung, Individualisierung, Erweiterungen, technische Zusatzitems, Loot-Boxen). Diese liegen im Cent- bis Euro-Bereich. Durch eigene Spielwährungen (In-Game-Währung) und direkte (1-click) Käufe kann der Überblick schwierig sein. Gleichzeitig fördern diese Käufe Spielbindungen, die aufgrund des Spiele-Designs (Story, Einbindung sozialer Netzwerke, Graphik, Sounds, Zeitvorgaben, Überraschungskisten im Spielverlauf usw.), ohnehin hoch sind. MethodeEine Repräsentativstichprobe mit 1000 Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren wurde mittels computergestützter Telefoninterviews (CATIs) zu ihrem Computerspielverhalten befragt. Uns interessierte dabei vorrangig: Wie viel Geld geben Jugendliche in Deutschland für die Anschaffung von Computerspielen und deren Ausgestaltung aus? Welche Suchtgefährdung zeigen Jugendliche, die regelmäßig Computerspiele nutzen? Wie unterscheiden sich regelmäßige Nutzer mit unauffälligem Konsum von denen mit riskantem bzw. abhängigem Konsum? Berücksichtigt wurden Online- und Offline-Spiele auf allen verfügbaren technischen Endgeräten (wie Computer, Spielekonsole, Smartphone, Tablet). Die Kriterien für eine Computerspielstörung (DSM 5) wurden mit der Internet Gaming Disorder Scale (IGDS) sowie emotionale und Verhaltensprobleme mit Hilfe des Strength and Difficulties Questionnaire (SDQ) erfasst.Ergebnisse72,5% der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren in Deutschland spielen mindestens einmal wöchentlich Computerspiele. 15,4% der regelmäßigen Gamer (N = 112) zeigen riskantes oder pathologisches Spielverhalten im Sinne einer Computerspielstörung. Sie berichten häufiger emotionale und Verhaltensprobleme als unauffällige Gamer. Mehr als die Hälfte (52%) der regelmäßigen Gamer (89% Jungen) gab im Zeitraum von sechs Monaten vor der Befragung Geld für die Anschaffung von Spielen oder für Extras aus (N = 380). Im Mittel lagen die Ausgaben bei EUR 110,65. DiskussionKinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren sind eine primäre Zielgruppe der Computerspielindustrie. In vorliegender Studie erweist sich der Geldeinsatz als Moderatorvariable einer Computerspielstörung. Daraus leiten sich Vorschläge für die Prävention ab.
Einleitung Ca. 3% der deutschen Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) erfüllen die Kriterien einer Computerspielstörung gemäß DSM-5. Am 20. 5. 2019 hat die WHO die Computerspielstörung als Krankheit offiziell anerkannt. Nach dem offiziellen Entwurf der 11. Version der ICD geht diese neue Verhaltenssucht mit Kontrollverlust, zunehmender Priorisierung gegenüber anderen Lebensinhalten und Alltagsaktivitäten sowie einer Fortsetzung des Verhaltens trotz negativer Konsequenzen in den letzten 12 Monaten einher. Sie resultiert in einer signifikanten Störung persönlicher und anderer wichtiger Funktionsbereiche und ist mit internalisierenden und externalisierenden Schwierigkeiten assoziiert.
Einleitung Das Projekt „Localize it!“ hat zum Ziel, best practice Beispiele für kommunale Alkoholpolitik zur Reduktion riskanten Alkoholkonsums und zur Prävention episodisch exzessiven Alkoholkonsum unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu identifizieren, innerhalb eines europäischen Netzwerkes auszutauschen und in teilnehmenden europäischen Gemeinden zu implementieren. Die Projektziele werden in den Schritten (1) Zusammenstellung von best practice Beispielen, (2) Needs assessment in den Kommunen, (3) Etablierung von runden Tischen zur Alkoholprävention, (4) Implementierung von best practice Programmen, (5) Erstellung eines Manuals zur Implementierung gemeindeorientierter Alkoholprävention umgesetzt. Die begleitende Prozessevaluation analysiert Implementierung, Zielgruppenerreichung, Umsetzung und Nachhaltigkeit der eingeführten Maßnahmen sowie der entstandenen Netzwerke auf europäischer und lokaler Ebene.
Einleitung: Jährlich werden in Deutschland ca. 23.300 Kinder und Jugendliche wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Diese Population stellt eine prioritäre Zielgruppe für indizierte Prävention dar. Ziel der Studie ist die randomisiert-kontrollierte Wirksamkeitsprüfung einer motivierenden Kurzintervention für alkoholintoxikierte Jugendliche im Notfall-Setting und die Einführung und nachhaltige Implementation im Hamburger Versorgungssystem.
Einleitung: Jugendliche befinden sich in einer kritischen Lebensphase sowohl für die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung als auch für die Herausbildung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und deren komorbides Auftreten. Mädchen sind dabei besonders gefährdet. Sie erkranken häufiger an einer PTBS und zeigen ein größeres Risiko, nach einer traumatischen Erfahrung eine Substanzabhängigkeit zu entwickeln als Jungen. Da für die Betroffenen der Substanzkonsum meistens eine Bewältigungsstrategie darstellt und somit eine wichtige Funktion erfüllt, ist eine reine Suchtbehandlung für die Mädchen in der Regel nicht sinnvoll. Eine Traumatherapie setzt jedoch eine Abstinenz voraus. Für Patientinnen, die sowohl eine (subsyndromale) PTBS als auch einen zumindest riskanten Substanzkonsum haben, wäre eine Versorgung wünschenswert, die beide Themen berücksichtigt. Ein entsprechend integrativer Therapieansatz steht jedoch in Deutschland bislang nicht zur Verfügung, so dass den betroffenen Mädchen häufig keine angemessene Behandlung zugutekommen kann. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Pilotstudie berichtet, in der das stabilisierende kognitiv-behaviorale Therapieprogramm Sicherheit finden (Seeking Safety), welches in den USA ursprünglich für erwachsene Patientinnen konzipiert wurde, hinsichtlich Durchführbarkeit und Effektivität in der Anwendung bei Mädchen zwischen 14 und 21 Jahren überprüft wurde.
Einleitung: Innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren hat sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland wegen einer Alkoholintoxikation stationär behandelt wurden, fast verdreifacht. Während im Jahr 2000 insgesamt 9500 Fälle mit dieser Diagnose im Krankenhaus aufgenommen wurden, waren es im Jahr 2010 bundesweit 26.016 Fälle. Motivierende Kurzinterventionen sind im Suchtbereich allgemein weit verbreitet und haben sich auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dieser Problematik als effektiv erwiesen. Im Rahmen des Teilprojektes X "Gesundheitsnetz: Alkohol im Jugendalter" des Projektes "Psychenet – Hamburger Netz psychische Gesundheit" wurde daher das "Brückengespräch" des Bundesmodellprojektes "HaLT – Hart am Limit" weiterentwickelt und manualisiert. Im Teilprojekt X wird die motivierende Kurzintervention, die durch einen qualifizierten Berater direkt am Krankenbett erfolgt, auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich einer Reduzierung riskanter Alkoholkonsummuster überprüft.
Einleitung: „Familien stärken“ ist ein universelles familienbasiertes Präventionsprogramm für Heranwachsende im Alter von 10 – 14 Jahren. Ziel ist eine Anhebung des Einstiegsalters beim Konsum psychotroper Substanzen, der Rückgang expansiver kindlicher Verhaltensauffälligkeiten sowie die Verbesserung der Familienfunktion. Das zugrunde liegende „Strengthening Families Program 10 – 14“ wurde 1993 an der Iowa State University/USA entwickelt und erfolgreich auf seine Wirksamkeit hin untersucht. In Deutschland besteht bezüglich der familienbasierten Prävention eine Lücke, die durch die Einführung von “Familien stärken“ geschlossen werden soll. Seit April 2010 läuft eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte randomisiert-kontrollierte Multicenter-Studie zur Evaluation des Programms an 4 Projektstandorten in sozial benachteiligten Stadtteilen in Deutschland. Evaluationsergebnisse der Katamneseuntersuchungen sechs Monate nach Interventionsende werden präsentiert.
Die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit akuter Alkoholintoxikation in Notfallambulanzen behandelt werden, ist von 2000 bis 2009 um 178% gestiegen. Diese Patienten stellen eine prioritäre Zielgruppe für indizierte Prävention dar. Mit der hier vorgestellten Studie soll aufbauend auf internationalen Erkenntnissen und anknüpfend an das Bundesmodellprojekt „HaLT“ erstmalig im europäischen Raum eine manualisierte motivierende Kurzintervention für riskant Alkohol konsumierende Kinder und Jugendliche von 11;0 bis 17;9 Jahren untersucht werden. Dies ist im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Studie mit N=480 intent-to-treat bzw. N=240 per-protocol geplant. Dabei erhalten auch die Eltern dieser Kinder und Jugendlichen eine manualisierte motivierende Kurzintervention. Die Kontrollgruppe erhält die derzeitige Standardintervention, d. h. eine familienorientierte Beratungsempfehlung. Bei erwiesener Evidenz ist eine nachhaltige Implementierung der Intervention zur Verbesserung des Behandlungszugangs riskant Alkohol konsumierender Minderjähriger in Hamburg geplant. Außerdem ist auch die Überführung der Intervention in die überregionale Regelversorgung intendiert, was dann eine zusätzliche nachhaltige Verwertung der Studienergebnisse darstellt.
In Germany, numbers of children, adolescents, and young adults being treated in emergency care settings for acute alcohol intoxication have been increasing up to 178% in the years 2000-2009. These patients form a high priority target group for indicated prevention. In the study outlined in this paper, authors plan to evaluate a manualised brief motivational intervention (BMI) for 11;0-17;9 years old children and adolescents for the first time in Europe. This BMI draws on international findings and the German nation-wide model program "HaLT" ("Drinking close to the limit"). The study design is a cluster-randomized controlled trial with N = 480 intent-to-treat or N = 240 per-protocol, respectively. Parents of the children and adolescents under study will also receive a specific BMI. Study controls will receive the present-day standard intervention, which is a recommendation for family-oriented counselling. In sum, after efficacy of the BMI under study will be evidenced, authors plan a sustainable, improved access-to-care for minors with at-risk alcohol use in the City of Hamburg. Next, they plan a translation and sustainable implementation of this BMI into large-scale basic and standard care.
Über einen Zeitraum von 12 Monaten wurden an drei Hamburger Kliniken der Akut- und Notfallversorgung N=86 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts zwischen 13 und 21 Jahren untersucht, die dort aufgrund einer akuten Alkoholintoxikation behandelt wurden. Die Untersuchung erfolgte mittels eines selbstentwickelten Interviews sowie unter Einsatz verschiedener standardisierter Instrumente. Parallel zur Befragung wurde unter Rückgriff auf Techniken der motivierenden Gesprächsführung eine motivierende Kurzintervention durchgeführt. Diese hatte zum Ziel, Mädchen wie Jungen in eine weiterführende Jugend-Suchtberatung zu vermitteln. Nach sechs Monaten wurde mittels Telefoninterview eine katamnestische Nachuntersuchung durchgeführt.
Hintergrund: Familien stärken ist ein universelles familienbasiertes Präventionsprogramm für Heranwachsende im Alter von 10–14 Jahren. Ziel ist eine Anhebung des Einstiegsalters beim Konsum psychotroper Substanzen, der Rückgang kindlicher Verhaltensauffälligkeiten sowie die Verbesserung der Familienfunktion. Das zugrunde liegende Strengthening Families Program 10–14 wurde 1993 in den USA entwickelt und konnte in mehreren randomisiert-kontrollierten Studien seine Wirksamkeit nachweisen. Methode: Im Rahmen einer kultursensiblen Adaptation wurden die Materialien übersetzt und ein Neudreh der Schulungsvideos durchgeführt. Das Programm adressiert Themen wie Stärkung der Erziehungskompetenz, Verbesserung der innerfamililiären Kommunikation und das Umgehen mit peer pressure. Seit April 2010 läuft eine vom BMBF geförderte randomisiert-kontrollierte Multicenter-Studie zur Evaluation an 4 Projektstandorten in sozial benachteiligten Stadtteilen. Nach den Prä- und Postinterventionszeitpunkten sind Datenerhebungen 6 beziehungsweise 18 Monate nach Interventionsende geplant. Bis September soll die Messung zum Zeitpunkt vor der Intervention abgeschlossen sein. Ergebnisse: Als Ergebnis der ersten Messung wird die Stichprobe hinsichtlich bestimmter Kennwerte genauer beschrieben und es werden Einschätzungen in Bezug auf die Zielvariablen wie z.B. der Konsum psychotroper Substanzen, kindliche Verhaltensauffälligkeiten, Erziehungskompetenz, Kommunikationsmuster und der familiäre Zusammenhalt präsentiert. Schlussfolgerung: Nach umfangreichen Veränderungen und einer kultursensiblen Adaptation wird das Programm Familien stärken nun in Deutschland evaluiert. Erste Erfahrungen zeigen, dass es sich auch in Deutschland gut umsetzen lässt und eine hohe Akzeptanz sowohl bei den Trainern als auch bei den Familien erreicht. Anhand der Daten der ersten Erhebung wird gezeigt, inwieweit die Stichprobe die Anforderungen der Studie (z.B. geringer sozioökonomischer Status der Familien) erfüllt.
By using an anonymous postcard reporting system, data of n=358 children, adolescents, and young adults who were treated in 26 emergency departments because of acute alcohol intoxication were collected. The aim of this study was to estimate the prevalence of acute alcohol intoxications in Hamburg, compare these data with the official hospital diagnosis register, and analyze the circumstances that led to the intoxication. A total of 358 cases were reported by the postcard system. Age ranged from 11-21 years, with 64.5% being 14-17 years old. Data were collected in the municipal area of Hamburg during the calendar year of 2008. The percentage of female patients was 65.6% in the age group from 11-17 years and decreased in the age group of patients being 18 years and older. A vast majority of patients were admitted by ambulance and were reported as being a"first offender On average, male patients showed a higher level of blood alcohol when being admitted (2.02 parts per thousand) than female patients (1.76 parts per thousand). The older the age group, the higher the blood alcohol level. Among drinking circumstances, the situation"drank together with friends" was most frequently reported. In comparison with the official hospital diagnosis register, prevalence was 31.6% higher. This could mean that the prevalence reported in the official hospital diagnosis register is an underestimation of the actual case numbers.
Mittels einer anonymen Meldekarte werden N=358 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erfasst, die im Kalenderjahr 2008 wegen einer akuten Alkoholintoxikation in den 26 Hamburger Krankenhäusern der somatischen Notfallversorgung behandelt wurden. Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung der Prävalenz von Alkoholintoxikationen in dieser Altersgruppe für Hamburg, der Abgleich dieser Daten mit der offiziellen Krankenhausdiagnosestatistik sowie die Erfassung der näheren Intoxikationsumstände. Die mit der Meldepostkarte erfassten Fälle liegen in einem Altersbereich von 11 bis 21 Jahren, 64,5% im Altersbereich 14 bis 17 Jahre. Der Anteil der weiblichen Patienten liegt in den Altergruppen 11 bis 17 Jahren bei 65,6% und geht ab der Altersgruppe 18 bis 21 Jahre stark zurück. Eine deutliche Mehrheit der Patienten wird über Rettungswagen eingeliefert und bei der Einlieferung als „erstauffällig“ eingestuft. Männliche Patienten weisen bei Einlieferung im Mittel einen höheren Blutalkoholspiegel auf (2,02‰) als weibliche (1,76‰). Über die Altersgruppen hinweg steigt der Blutalkoholspiegel an. Hinsichtlich der Trinkumstände erweist sich der Alkoholkonsum „gemeinsam mit Freunden“ als besonders bedeutsam. Im Vergleich zur offiziellen Krankenhausdiagnosestatistik werden mit der Meldepostkarte um 31,6% höhere Fallzahlen ermittelt. Dies legt den Schluss nahe, dass Prävalenzangaben, die auf der Krankenhausdiagnosestatistik und daraus resultierend auf der Gesundheitsberichtserstattung des Bundes basieren, eine deutliche Unterschätzung der realen Fallzahl beinhalten.
Die Inanspruchnahmepopulation der „Drogenambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (DAA)“ im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeichnet sich durch erhebliche Heterogenität aus. Es wurde untersucht, hinsichtlich welcher Variablen sich das Kollektiv der hoch motivierten Patienten von dem der niedrig motivierten unterscheidet. Besonderes Augenmerk wurde auf vorliegende Komorbiditäten gerichtet sowie auf deren Einfluss auf Motivationsaspekte.
Ziele/Fragestellung: Lässt sich anhand definierter Merkmale alkoholintoxikierter Kinder und Jugendlicher eine Hoch-Risikopopulation identifizieren, und welche Merkmale weist diese auf?
Ziele/Fragestellung: Erstmalig im deutschsprachigen Raum sollten die Ergebnisse einer komplexen kinder- und jugendpsychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung auf Spezialstationen für Substanz-missbrauchende Kinder und Jugendliche mit psychisch-komorbiden Störungen untersucht werden.
Earlier studies on attachment and substance use disorders using the Hazan and Shaver (1987) self-report mainly indicate a link with "avoidant" attachment styles. Studies working with the Adult Attachment Interview (Main & Goldwyn, 1998) have produced inconsistent results. The present study used the Bartholomew (1990) interview coding system to assess attachment in a sample of 71 German opiate using, drug dependent adolescents (DDAs, age 14-25) and 39 non-clinical controls. Fearful attachment was predominant in DDAs, while controls were predominantly secure. Severity of drug use, as assessed with the European Addiction Severity Index (Gsellhofer, Fahrner, & Platt, 1994) and urinalyses, was positively correlated with fearful attachment, but negatively correlated with dismissing attachment. The presence of comorbid psychiatric disorders was associated with fearful attachment but not with addiction severity.
: Actually, guidelines for treatment of substance-related disorders were written under the overall control of the DG-Sucht e. V. and the DGPPN e. V. This appears within the framework of the Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaft (AWMF). The leading objective of these guidelines is the description of the current scientifically proven and evidence-based medicine in addiction to derive recommendations to therapy. In this context, the guideline for treatment of cocaine-, amphetamine-, ecstasy-, and halluzinogen-related disorders is introduced.
Actually, guidelines for treatment of substance-related disorders were written under the overall control of the DG-Sucht e. V. and the DGPPN e. V. This appears within the framework of the Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaft (AWMF). The leading objective of these guidelines is the description of the current scientifically proven and evidence-based medicine in addiction to derive recommendations to therapy. In this context, the guideline for treatment of cocaine-, amphetamine-, ecstasy-, and halluzinogen-related disorders is introduced.