Die nicht-organisch bedingte Sehstörung (NOVL) kann in jedem Alter auftreten. Im Unterschied zu Aggravation und Simulation, welche ebenfalls nicht-organisch bedingt sind, ist die NOVL unbewusst. Die hauptsächlich vorkommenden Symptome sind ein- oder beidseitige Sehbeschwerden und/oder Gesichtsfeldausfälle. Bei jungen Patient*innen können schulische oder familiäre Probleme, bei erwachsenen Patient*innen eher physische Traumata, aber auch zugrunde liegende belastende Ereignisse vorliegen. Die Diagnosestellung erfolgt über den Ausschluss einer organischen Augenerkrankung durch notwendige und zielgerichtete Untersuchungen. Die Möglichkeiten therapeutischer Maßnahmen sind begrenzt. Eine klare, vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Verordnung einer entsprechenden Brille, Gabe von Tränenersatzmittel und die Versicherung einer guten Prognose führen in den meisten Fällen zum Rückgang der Beschwerden. Erfahrene Ärzt*innen mit hoher Sensibilität sind für diese Patient*innen geeignet.
Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter stellt ein erhebliches Gesundheitsproblem dar, das mit vielfältigen Komorbiditäten einhergeht. In Deutschland ist die Betreuung dieser jungen Patienten häufig unzureichend. Mit der Einführung eines Disease-Management-Programms (DMP) für Adipositas bei Kindern und Jugendlichen soll die interdisziplinäre und leitliniengerechte Versorgung verbessert werden. Die vorliegende Studie untersucht die Wahrnehmung und Einschätzung der Versorgungslage durch niedergelassene Kinder- und Jugendärzte. Eine Online-Umfrage wurde unter 9662 Kinder- und Jugendärzten in Deutschland durchgeführt. 802 Teilnehmende lieferten vollständige Antworten, die in die Auswertung eingeschlossen wurden. Sie gaben unter anderem Auskunft zur Häufigkeit adipositasbezogener Konsultationen, zur Entscheidung für das Ansprechen des Themas und zur Verfügbarkeit von Behandlungsangeboten. Die Mehrheit der Befragten (82,0 % von 802) schätzte die Versorgungslage als schlecht oder sehr schlecht ein. Zeitmangel und eine begrenzte Infrastruktur wurden als Hauptgründe für die Schwierigkeiten bei der Adipositasversorgung genannt. Nur ein geringer Anteil der Befragten konnte auf ein ausreichendes Netzwerk von Ernährungs-, Bewegungs- und psychotherapeutischen Angeboten zugreifen. Die Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf von strukturierten, umfassenden Versorgungsangeboten für Kindern und Jugendliche mit Adipositas, einschließlich einer besseren Infrastruktur und des Aufbaus interdisziplinärer Angebote. Die aktuelle Einführung des DMP könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen, um die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern.
This research aimed to design and evaluate the effectiveness of a spatial education management program to enhance employability skills for junior high school students at Ban Wang Taen School, Loei Province, focusing on the local context of agriculture, tourism, and small-scale trade. The study employed a quasi-experimental research design with a one-group posttest-only approach. The sample consisted of 54 junior high school students in the 2025 academic year. The developed program, named "Hug Loei Craft," integrated 7 sub-activities that incorporated knowledge and skills in 7 areas: leadership and teamwork, problem-solving and adaptability, technological skills, tourism interest, empathy and social awareness, health and well-being interest, and language proficiency. It utilized the Design Thinking process and was validated by experts