Gewöhnlich wird bei der Herleitung der Wellengleichung für das magnetische Vektorpotential A im Rahmen der Lorentz-Eichung rein formal eine Quellenfeldkomponente A Q eingeführt, deren Interpretation dem Leser überlassen bleibt. Die vorliegende Arbeit zeigt die physikalische Bedeutung dieser Komponente auf und veranschaulicht die Unterschiede zwischen Coulomb-Eichung und Lorentz-Eichung.
This paper presents a new method in TLM for very efficient computation of highly conducting thin shielding walls. Firstly, the impulse response of a finite conducting sheet is computed analytically via inverse Laplace transform. Subsequently, a recursive convolution integral is formulated with the analytical impulse response. This allows a very efficient and accurate calculation of the diffusion process through imperfectly conducting walls.
Die computer tomographische Bestim mun g der Humerustor sion erfolgte durch Verwendung eines Positionsbrettes. Bei 28 Normalpersonen wurden Hurnerus-Transversalschnitte durch das distale und pro ximale Humeru sende gelegt, um den To rsion swinkel zu bestimmen . Der erh altene Mittelwert von 62,8 0 und die Schwankungsbreite von durchschn ittli ch 40 ° (42 °_82 0) ist vergleichba r mit den Erge bnissen andere r Autoren . Diese Streuung der Daten reduziert die klinische Wertigkeit der Humerusto rsionsmessung zur präoperativen Planung auf den individuellen Seitenvergleich.
Severe secondary hyperparathyroidism and marked metabolic acidosis occurred in five patients in advanced renal failure due to chronic interstitial nephritis. In all instances there was an immediate and lasting rise in plasma standard bicarbonate concentration after subtotal parathyroidectomy. These observations suggest that the metabolic acidosis in some patients with advanced renal failure is, at least in part, due to hyperparathyroidism and, therefore, responsive to its appropriate treatment.
Der Hyperparathyreoidismus geht mit einer Tendenz zur metabolischen Azidose einher. Nach der Parathyreoidektomie kommt es stets zu einer verbesserten renal tubulären Bikarbonatrückresorption und zu einem Anstieg der Standardbikarbonatkonzentration im Blut. Die metabolische Azidose und die erhöhte Bikarbonaturie beim primären Hyperparathyreoidismus kännen diagnostische Hilfsmittel zur Differenzierung dieser Erkrankung von einem Hypercalcämie-Syndrom anderer Genese sein. Insbesondere bei interstitiellen Nephritiden kann im Rahmen der chronischen Niereninsuffizienz und des sich entwickelnden sekundaren Hyperparathyreoidismus ein Bikarbonatverlust-Syndrom mit ausgeprägter metabolischer Azidose entstehen. In diesen Fällen kommt es nach der Parathyreoidektomie stets zu einer deutlichen Besserung, meist jedoch nicht zu einer sofortigen vollstandigen Beseitigung des Bikarbonatverlust-Syndroms. Diese letzte Tatsache weist darauf bin, daß der gesteigerten PTH -Sekretion wohl eine wesentliche, aber nicht die alleinige ursächliche Bedeutung für die verminderte Bikarbonatkonservierung zuzusprechen ist, sondern daß eine Teilursache in einer ausgeprägten tubulären Schädigung durch die Grundkrankheit der Niere zu suchen sein dürfte.
During long-term dialysis of patients in chronic renal failure disorders of mineral metabolism in the sense of renal osteodystrophy occur increasingly with time. Quite separate from these patients with renal osteopathy (osteomalacia and osteopenia) as a result of dialysis there is a group of patients in whom, despite appropriate dialysate composition, a full-blown picture of renal osteodystrophy due to secondary hyperparathyroidism develops. Subtotal parathyroidectomy will significantly improve them. Experience in 12 patients has demonstrated that, in addition to the clinical signs, biochemical findings and radiological changes, the quantitative evaluation of iliac crest biopsy and determination of parathormone and ionised serum-calcium fraction are decisive as indications for surgery. In these patients subtotal parathyroidectomy gave satisfactory results, but the treatment of renal osteopathy in the sense of osteopenia is often unsatisfactory and the full clinical picture can often be improved only by early renal transplantation.
Die Wiederbelebbarkeit des Herzens ist eng mit dem Gehalt des Myocards an energiereichen Phosphaten und indirekt mit dem pH-Wert des Myocards korreliert (1, 4, 5). Auch unter klinischen Bedingungen kann der pH-Wert im Gewebe ohne allzu großen Aufwand gemessen werden (3). Die Zuverlässigkeit dieses Parameters sollte bei unterschiedlichen Formen eines induzierten Herzstillstandes geprüft werden.
Zeichen einer Osteopathie sind bei nahezu allen Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz unter der Dialysebehandlung nachweisbar. Sie bestehen in den für eine gesteigerte Parathormonwirkung typischen Knochendefekten sowie einer mit der Dauer der Behandlung zunehmenden Untermineralisierung des Skelets [7]. Verbeckmoes [9] stellte bei diesen Kranken eine negative Calciumbilanz fest, Schaefer u. Mitarb. [8] sowie Hesch u. Mitarb. [4] fanden bereits bei mäßig eingeschränkter Nierenfunktion eine deutlich herabgesetzte enterale Calciumabsorption. Diese Befunde lassen einen gesteigerten Calciumtransfer aus der Spüllösung zum Patienten wünschenswert erscheinen. Wie die vorliegenden Untersuchungen zeigen, ist ein solcher Effekt, insbesondere auf die Fraktion des ionisierten Calciums im Plasma, durch eine Erhöhung der Bad-Calciumkonzentration zu erreichen.
Die Wiederbelebungszeit des Myocards bei Herzstillstand kann nach funktionellen Kriterien nur retrospektiv aus Wiedergewinn oder Verlust der Funktion bestimmt werden. Sie ist daher sehr unscharf und nur in großen Versuchsserien zu erfassen. Die Wiederbelebbarkeit des Herzens ist eng mit dem Gehalt des Gewebes an energiereichen Phosphaten und indirekt mit dem intramyocardialen pH-Wert korreliert (1, 2).