Hintergrund Im Jahr 2015 wurde eine Kooperation zwischen der Sozialversicherung und dem organisierten Sport gegründet, um Jackpot.fit, ein standardisiertes Bewegungsprogramm, ins Leben zu rufen. Inaktive Erwachsene werden während eines 3-wöchigen Kuraufenthaltes über das wohnortnahe Bewegungsprogramm informiert. In dieser Studie wird untersucht, wer an Jackpot.fit teilnahm, wie die Adhärenz im Jahr 2019 war und wie sich die Anzahl an Kursen im Rahmen der Dissemination entwickelte.
Hintergrund Die gesundheitlichen Auswirkungen mangelnder körperlicher Aktivität sind hinlänglich bekannt. Die damit einhergehenden ökonomischen Konsequenzen auf gesellschaftlicher Ebene werden jedoch zu wenig beachtet. Kostendaten sind eine Informationsbasis zur evidenzbasierten Ressourcenpriorisierung im Zusammenhang mit der Gesundheitsplanung und können einen Impuls für verstärkte gesundheitspolitische und sektorenübergreifende Bemühungen zur Steigerung körperlicher Aktivitäten geben.
Regelmäßige Bewegung ist eine der wirksamsten und wichtigsten Maßnahmen, die Menschen ergreifen können, um ihre Gesundheit auf vielen Ebenen zu verbessern. Der Wechsel von wenig bzw. keiner Bewegung zu regelmäßiger Bewegung ist ein entscheidender Beitrag für die Gesundheit und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Gesundheitszustand und Körper-, Sinnes- oder Mentalbehinderungen. Erfreulich ist, dass in den letzten Jahren weitere Gesundheitseffekte durch regelmäßige Bewegung gefunden wurden wie beispielsweise die kurz- und langfristige Verbesserung kognitiver Funktionen.
Einleitung Die Public Health Diskussion im Zusammenhang mit E-Zigaretten schwankt zwischen der möglichen positiven Bedeutung in der RaucherInnenentwöhnung und deren schädlichen Effekten auf Gesundheit. Für diese Diskussion ist es unumgänglich das Problem auch zu quantifizieren und Trends zu analysieren.
Hintergrund Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand stellt aufgrund des Wegfallens bestehender und der Chance auf die Erschließung neuer Gesundheitsressourcen ein einschneidendes Lebensereignis und eine Herausforderung für die Gesundheit dar. Im Burgenland wurde von der Sozialversicherung gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien im Rahmen der HEPA-Strategie ein Modell eines Pensionsantrittskurses entwickelt und pilotiert. Die Prozessevaluation untersuchte folgende Fragestellungen: Passt das Modell für die Zielgruppe? Wie bewerten die Organisatoren die Umsetzung? Was kann für zukünftige Kurse gelernt werden?
Hintergrund Die Ergebnisse bisheriger Studien zur Effektivität von E-Zigaretten in der RaucherInnenentwöhnung lassen keine eindeutigen Empfehlungen für die Implementierung zu. Mithilfe eines systematischen Reviews und einer Meta-Analyse soll die aktuelle Evidenz synthetisiert werden.
Hintergrund Die Ottawa Charter und die Vienna Declaration fordern eine Neuorientierung des Gesundheitssystems und eine Integration von Gesundheitsförderung in die Gesundheitsversorgung. Im Mittelpunkt steht nicht die Krankheit sondern der Mensch mit allen körperlichen, biologischen, sozialen Gesundheitsressourcen und – barrieren. Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) möchte dieser Neuorientierung Rechnung tragen und plant für September 2021 in Sitzenberg-Reidling (Niederösterreich) die Eröffnung einer Gesundheitseinrichtung, in der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention eine zentrale Rolle spielen. Das in Österreichich traditionell ausgeprägte Kurwesen bietet eine gute Voraussetzung erstmals eine stationäre Gesundheitsförderungseinrichtung anzudenken, in dem evidenzbasierte Gesundheitsförderungsmaßnahmen umgesetzt werden können.
Hintergrund Die Beziehung zwischen PatientInnen und ÄrztInnen stellt den Grundstein für eine erfolgreiche antiretrovirale Langzeittherapie bei den Menschen die mit HIV leben dar. Im Rahmen dieser Studie sollte der Zusammenhang zwischen Beteiligung, Wahrnehmung und Verständnis in der PatientInnen-ÄrztInnen Beziehung und der Medikamenten-Adhärenz, erhoben als Wahrscheinlichkeit eines Therapieabbruchs untersucht werden.
Die Beiträge der Einreichungen zur 23. wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health, die in diesem Abstractband publiziert sind und in denen das Wort „Sozialkapital“ vorkommt, zeigen, wie unterschiedlich „Sozialkapital“ verstanden werden kann. Und tatsächlich ist der Terminus „Sozialkapital“ so vielschichtig, dass darunter enorm viele Themen fallen, die alle - in unterschiedlichster Weise - mit Gesundheit zu tun haben. Sozialkapital geht weit über soziale Unterstützung als Gesundheitsressource oder sozio-demographische und sozio-ökonomische Faktoren als Gesundheitsdeterminanten hinaus. Es beinhaltet Themen wie Bindungen im engsten Umfeld inklusive Zärtlichkeit und Sexualität, Kohärenzsinn mit dem Gefühl der Sinnhaftigkeit oder Diversität und ist gleichzeitig verbunden mit Themen wie Kultur, Bewegung, Ernährung und Nachhaltigkeit.
Hintergrund Mit dem Bewegungsmonitoring, das das Sportministerium mit Begleitung der Bewegungskompetenzgruppe der ÖGPH umsetzte, gab es erstmals die Möglichkeit, Bewegungsverhalten samt Einflussfaktoren und Gesundheitskonsequenzen für Österreich umfassend zu analysieren und mit weiteren bundesländerspezifischen Faktoren in Beziehung zu setzten. Ziel dieser Analyse war es zu untersuchen, wie das Bewegungsverhalten mit dem Wissen um Bewegung, bewegungsförderlicher Kultur und Umgebung sowie bewegungsassoziierter Gesundheit auf Bundesländerebene korrelierte.
Die soziale Komponente ist ein wichtiger Faktor zur Förderung regelmäßiger Bewegung. Beispielsweise werden ein gutes Gruppenklima im Sportverein oder eine sichere Infrastruktur für das Radfahren und Zufußgehen als bewegungsförderlich wahrgenommen. Der Bewegungsumfang von Menschen wiederum hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesellschaft. Wenn Autofahrten durch Radfahrten ersetzt werden, wenn durch regelmäßige Bewegung das Risiko reduziert wird, chronisch zu erkranken, wenn Kooperationen zur Bewegungsförderung erfolgreich geschlossen werden, hat das unter anderem günstige finanzielle und gesundheitliche Auswirkungen für die Bevölkerung. Ziel dieses Symposiums ist es aufzuzeigen, wie vielfältig die Ideen sind, wenn es um Gesundheitsförderung durch Bewegung geht und wie positive soziale Energie über und durch regelmäßige Bewegung mobilisierbar ist.
Hintergrund: In Österreich und Deutschland gibt es auffallende Unterschiede in der Raucherprävalenz zwischen Menschen die mit HIV leben und der Allgemeinbevölkerung, wobei die Prävalenz bei Menschen mit HIV doppelt so hoch ist. Gerade bei diesen Personen beeinflusst Rauchen viele Gesundheitsaspekte und hat einen negativen Effekt auf die Lebensqualität. In Österreich und Deutschland wurden bisher keine Erhebungen der Lebensqualität bei HIV positiven Menschen vor und nach einem Raucherentwöhnungsprogramm durchgeführt.
Continuous Glucose Monitoring Following Consumption of Everyday Foods and their Effect on Postprandial Glucose and Insulin Levels
Continuous Glucose Monitoring Following Consumption of Everyday Foods and their Effect on Postprandial Glucose and Insulin Levels
Background Available studies prove that frailty is associated with a lower quality of life (QoL). The aim of the study was to assess the association between different physical parameter associated with frailty (balance skills and gait speed, muscle strength, muscle mass and daily physical activity) and QoL, in (pre)frail community-dwelling older subjects. Methods QoL was assessed with the WHOQOL-BREF (domains: overall QoL, physical health, …
Effects of a Protein Optimized Diet Combined with Moderate Resistance Training on the Postoperative Course in Older Patients with Hip Fracture
Background Chronic pain (CP) and impairments in activities of daily living (ADLs) are common problems for elderly people which lead to dependency, institutionalisation, and health-care costs. The aim of our study was to look for possible positive synergies between pain and limitations in ADLs on the probability to visit a general physician (GP). Methods Database for this analysis was the Austrian Health Interview Survey 2006-07, from which the results of 1259 men and 1838 women aged 65 years and …
Kurzfassung: Osteoporose ist eine Erkrankung, die fur Verlust an Lebensjahren und Jahre mit Behinderung verantwortlich ist. Grundlegende Herausforderung fur Public Health ist die epidemiologische Darstellung des Problems mit Bestimmung der Determinanten und Risikofaktoren fur die Entstehung von Osteoporose und deren Komplikationen. Die Konsequenz aus der Epidemiologie ist die Gesundheitsforderung und Pravention. Gemas Gesundheitsbefragung sind in Osterreich 5 % der Manner und 28 % der Frauen 65 Jahre von Osteoporose betroffen. Osteoporose ist signifi kant assoziiert mit Beeintrachtigungen in den Aktivitaten des taglichen Lebens, reduzierter Mobilitat, psychischen Erkrankungen und Reduktion der Lebensqualitat sowie der subjektiven Gesundheitszufriedenheit. Osteoporose ist weiters assoziiert mit „Frailty“, was wiederum das Risiko fur Sturze, Frakturen und Behinderung erhoht. Bewegung und Training ist in allen Ebenen der Pravention bei Osteoporose eine wesentliche Masnahme und hilft mit, die Knochenmasse und -dichte aufzubauen und zu erhalten, reduziert das Sturzrisiko und erhoht das psychosoziale Wohlbefi nden. Einen erheblichen PublicHealth-Aspekt bei Osteoporose stellt auch das Management der Konsequenzen von Osteoporose dar, wie Verminderung der Selbstandigkeit bis hin zur Pfl egebedurftigkeit mit allen Konsequenzen fur Einzelne und die Gesellschaft. Schlusselworter: Public Health, Epidemiologie, Pravention, Versorgung, Selbstandigkeit, Training